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Alle Artikel kategorisiert unter »Neue Musik«

Juryentscheid für die Projektförderung 2020 der inm – initiative neue musik berlin e.V.

18.12.19 (PM - INM Berlin) -
Die Jury der inm – initiative neue musik berlin e.V., bestehend aus Claudia van Hasselt, Carsten Stabenow, Katja Heldt, Andreas Engström, Sabine Vogel und Kerstin Wiehe, hat bei ihrer Sitzung am 4. Dezember 2019 aus 104 Projektanträgen 46 Projekte zur Förderung im Jahr 2020 ausgewählt sowie 3 Projekte als Nachrücker bestimmt. Der für 2020 verfügbaren Projektfördersumme in Höhe von 431.700 Euro stand ein Gesamtantragsvolumen in Höhe von 939.440,16 Euro gegenüber.

Grenzwerte

21.02.19 (Martin Hufner) -
Die Deutsche Musikhilfe klagt gegen die deutschen Opernhäuser und den deutschen öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Seit Jahren schon würden die Aufführungswerte für Neue Musik (uraufgeführte Opern an Theatern und Uraufführungen bei Konzerten) von 0,01 Prozent des Gesamtrepertoires dauerhaft unterschritten. Gefordert wird außerdem ein Grenzwert von wenigstens 0,011 Prozent: Das heißt, eine Opern-Uraufführung pro Opernhaus innerhalb von 1001 Jahren. Gibt es nicht?

„Ich weiß nicht, was das Neue sein soll“

17.02.19 (Georg Rudiger) -
Anno Schreiers Opern werden nicht auf Neue-Musik-Festivals, sondern an Stadttheatern gespielt. Der in Karlsruhe lebende Komponist zeigt in seinen Werken einen unverkrampften Umgang mit der musikalischen Vergangenheit. Georg Rudiger hat den 39-jährigen Komponisten in Baden-Baden getroffen und sich mit ihm einen Nachmittag lang unterhalten – über den Reiz von Einschränkungen, sein Desinteresse an elektronischer Musik und über seine neue Oper.

Diskurs für Musikalische Zeitfragen beginnt in Berlin

20.11.18 (kiz-lieberwirth, PM) -
In den Feuilletons kommt die zeitgenössische Musik kaum noch vor, Fachzeitschriften gehen aus wirtschaftlichen Gründen ein wie die Österreichische Musikzeitung (ÖMZ) seit März 2018 und die Schweizer dissonance zum Ende dieses Jahres. Der Spiegel von einer tatsächlich überaus reichen zeitgenössischen Musikkultur hat sich vom Panoramaspiegel zum Taschenspiegel verkleinert. Das Projekt "Diskurs: Musikalische Zeitfragen", kreiert von der Zeitschrift "Positionen. Text zur aktuellen Musik", will in fünf Folgen über brennende fragen aktueller Musik sprechen, zuhören, diskutieren und streiten.

Irritation regt zum Denken an

16.10.18 (Julia Mihály) -
Gerade mal ein Jahr ist es her, dass die neue musikzeitung eine Umfrage zum Thema: „Inwiefern kann die zunehmende Ökonomisierung unserer Gesellschaft mit künstlerischer Kreativität vereinbart werden?“ oder auch etwas verschärft. „Kastriert Kapitalismus Kreativität?“ durchführte. Es antworteten unter anderem Johannes Kreidler, Brigitta Muntendorf, Enjott Schneider, Julia Cloot, Ralf Weigand und Gerald Mertens. Aus der Umfrage entstand eine Interviewserie, in der die Redaktion Interpreten und Komponisten zu ihren spezifischen Arbeitsbedingungen und Lebenswirklichkeiten befragt. Darunter Nils Mönkemeyer, Carola Widmann, Charlotte Seither oder Igor Levit. Lesen Sie in dieser Ausgabe ein Gespräch zwischen nmz-Redakteur Martin Hufner und Julia Mihály.

Jugend für Oper und Neue Musik begeistern

31.05.18 (nmz-red) -
Oper und Neue Musik – das eine Genre gilt vielen jungen Musikhörenden als zu altbacken und überholt, das andere als nicht-hörbar und zu experimentell. Beide liegen nicht unbedingt auf den Spitzenplätzen der Hörgewohnheiten Jugendlicher. Wer nicht im entsprechenden, diesen Musikstilen gegenüber offenen Elternhaus herangewachsen ist, der wird auch später nur schwer Zugang zu ihnen finden. Umso komplexer gestaltet sich die Umsetzung des Anspruchs musikvermittelnder Institutionen, in jenen Heranwachsenden Interesse für Oper und/oder Neue Musik zu wecken und ihnen zu zeigen, dass diese Musikstile keine starren Konstruktionen sind – auch wenn es manchmal den Anschein hat – sondern eigentlich nur einer Generalüberholung ihres Selbstbildes bedürfen. Vereinfacht gesagt: So muss Oper nicht immer von Mozart oder Wagner sein und Neue Musik hat keinen implementierten Dodekaphoniezwang.

Link-Tipps 2017/12

30.12.17 (Martin Hufner) -
Das Internet steht niemals still. Es bleibt unruhig. Während man aus vielen guten und weniger guten Gründen sicher in die Welt der sogenannten „Sozialen Netzwerke“ (wie Facebook, Twitter, Instagram und Co) abtauchen kann und wegen der Redseligkeit mancher Idioten mit dem Kopf nahe der sprichwörtlichen Schreibtischplatte kommt und gegebenenfalls verzweifelt an der Menschheit drauf aufschlägt oder selbst gegen einen Pfosten läuft (Smombie), geht es andernorts doch herzerfrischend ernsthaft zu. Raus aus den Blasen, hinein in die Welt produktiver, lehrreicher Netze.

Diana Pollicarpos Installation für Johanna Magdalena Beyer

14.11.17 (Roland H. Dippel) -
Schon gehört vom „KV“ in Leipzig? Dieser offene Zusammenschluss von jüngeren Kunstinteressierten hat wenig zu tun mit den bürgerlichen Traditionen des Mäzenatentums, er versteht sich als Prozessor aus feministischer, queerer und internationaler Perspektive. Mehr noch: Regelmäßig sucht der KV spannende Brücken zur Neuen Musik.

Donaueschinger Musiktage 2017 – Feature

Die Donaueschinger Musiktage gaben in diesem Jahr ganz gezielt Komponistinnen und ihren Werken eine große Bühne. Außerdem standen Konzertformate sowie die Reflexion über das und die Interaktion mit dem Publikum im Fokus des diesjährigen Radiofestivals für Neue Musik. nmzMedia war wieder live vor Ort und lässt Sie in Proben und Konzerte eintauchen, stellt die Intentionen des Festivalleiters Björn Gottstein vor und spiegelt die Festivalatmosphäre wider.

Schwer fassbare Begriffe

13.10.17 (Florian Heigenhauser) -
Mut zu beweisen, beziehungsweise mutig zu entscheiden und auch entsprechend zu handeln – das ist schon ein großes Wort! In Zusammenhang mit künstlerisch-kreativem Tun von Mut-gesteuertem Agens zu sprechen, wirft natürlich Fragen auf, die Physio-gnomie des Mutes betreffend. Welche Relevanz also hat Mut mit den Folgerisiken der physischen Bedrohung, der psychischen Destabilisierung oder der sozialen Ausgrenzung für den „durchschnittlichen“ Kunstschaffenden der Gegenwart?
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