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Alle Artikel kategorisiert unter »Neue Musik«

Link-Tipps 2017/12

30.12.17 (Martin Hufner) -
Das Internet steht niemals still. Es bleibt unruhig. Während man aus vielen guten und weniger guten Gründen sicher in die Welt der sogenannten „Sozialen Netzwerke“ (wie Facebook, Twitter, Instagram und Co) abtauchen kann und wegen der Redseligkeit mancher Idioten mit dem Kopf nahe der sprichwörtlichen Schreibtischplatte kommt und gegebenenfalls verzweifelt an der Menschheit drauf aufschlägt oder selbst gegen einen Pfosten läuft (Smombie), geht es andernorts doch herzerfrischend ernsthaft zu. Raus aus den Blasen, hinein in die Welt produktiver, lehrreicher Netze.

Diana Pollicarpos Installation für Johanna Magdalena Beyer

14.11.17 (Roland H. Dippel) -
Schon gehört vom „KV“ in Leipzig? Dieser offene Zusammenschluss von jüngeren Kunstinteressierten hat wenig zu tun mit den bürgerlichen Traditionen des Mäzenatentums, er versteht sich als Prozessor aus feministischer, queerer und internationaler Perspektive. Mehr noch: Regelmäßig sucht der KV spannende Brücken zur Neuen Musik.

Donaueschinger Musiktage 2017 – Feature

Die Donaueschinger Musiktage gaben in diesem Jahr ganz gezielt Komponistinnen und ihren Werken eine große Bühne. Außerdem standen Konzertformate sowie die Reflexion über das und die Interaktion mit dem Publikum im Fokus des diesjährigen Radiofestivals für Neue Musik. nmzMedia war wieder live vor Ort und lässt Sie in Proben und Konzerte eintauchen, stellt die Intentionen des Festivalleiters Björn Gottstein vor und spiegelt die Festivalatmosphäre wider.

Schwer fassbare Begriffe

13.10.17 (Florian Heigenhauser) -
Mut zu beweisen, beziehungsweise mutig zu entscheiden und auch entsprechend zu handeln – das ist schon ein großes Wort! In Zusammenhang mit künstlerisch-kreativem Tun von Mut-gesteuertem Agens zu sprechen, wirft natürlich Fragen auf, die Physio-gnomie des Mutes betreffend. Welche Relevanz also hat Mut mit den Folgerisiken der physischen Bedrohung, der psychischen Destabilisierung oder der sozialen Ausgrenzung für den „durchschnittlichen“ Kunstschaffenden der Gegenwart?

Link-Tipps 2017/06

13.06.17 (Laura Wikert) -
Als lehrende Person ist man (im Idealfall) sein ganzes Leben lang auf der Suche nach neuen, besonderen Unterrichtsmaterialien für seine Schützlinge sowie inspirierenden Veranstaltungen zur eigenen Aus- und Weiterbildung. Die Internetwelt lädt grundsätzlich zum ewigen Stöbern ein – hier ein paar bemerkenswerte Fundstücke:

Die transatlantische Neuvermessung der klingenden Welt

27.03.17 (Anna Schürmer) -
„Eine [...] Schule, bewegend und in sich bewegt, wird ungewollt zum Gradmesser der Erschütterungen [...] der Zeit [...]. Eine Umwertung der Werte, Wechsel von Standpunkt, Name und Begriff erlaubt das Gegenbild, den nächsten Glauben. Dada, Hofnarr in diesem Reiche, spielt Ball mit Paradoxen und macht die Atmosphäre frei und leicht. Amerikanismus auf Europa übertragen, die neue in die alte Welt gekeilt, [...] so schreitet mit Eroberergeste die Gegenwart einher.“

Neue Musik / Musikfeature: Die Radio-Woche vom 27. März bis 02. April 2017

26.03.17 (Martin Hufner) -
Neue Musik und Musikfeatures in der Kalenderwoche 13. Schaut man sich die Liste so an, könnte man meinen, alles doch ganz prima. Man kann wirklich nicht sagen, dass es kaum Sendungen zur Neuen Musik und Musikfeatures gäbe. Das sieht allerdings, je nach Region schon anders aus. Bei MDR Kultur ist da fast nichts zu finden – und würde man das Concerto Bavarese herausrechnen, gäbe es sogar diese Woche kaum Musik selbst.

Funk-Versteck

09.03.17 (Martin Hufner) -
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk gilt immer noch als Bastion in Sachen „Neue Musik“. Regelmäßig werden entsprechende Aufnahmen produziert, Archive sorgen für Kontinuität der Hörerfahrungen, komplexe Autorenbeiträge werden in Auftrag gegeben und reflektieren Musik und Szene. Schließlich tritt der Rundfunk als (Mit-)Veranstalter einiger Festivals in Erscheinung und dokumentiert sie.

Der Raum als kompositorische Größe

12.02.17 (Max Nyffeler) -
In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts ist der Raum zu einer konstitutiven Größe der Komposition geworden. Nach den Pionierarbeiten des ers­ten Nachkriegsjahrzehnts wurden die Raumkonzepte immer differenzierter, und heute gehört die Einbeziehung des Raums schon fast zum guten Ton. Doch was ist eigentlich der musikalische Raum?

Ü-Musik entsteht in den Grenzbereichen

20.01.17 (Anna Schürmer) -
U + E = Ü: Aus der linguistischen Formel lässt sich leicht eine klingende Hypothese bilden: Aus U- und E- wird Ü-Musik. Mehr als nur ein Sprachspiel, kann die Verschiebung der kategorischen Umlaute als Gedankenmodell dienen, um aus der belastenden Sezession der analogen Musikkultur auszubrechen und diese in Richtung der hybriden Klangformen der digitalen Klangzeit zu aktualisieren.
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