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upgrade – Neue | Musik | Vermittlung

Immer im Herbst wird der kleine Schwarzwaldort Donaueschingen ein Wochenende lang zum Hotspot der zeitgenössischen Musik. Neben den unzähligen Uraufführungen, die hier jedes Jahr wieder die aktuellsten Strömungen und Tendenzen in der Neuen Musik widerspiegeln, wartet Donaueschingen seit diesem Frühjahr mit einer weiteren Innovation im Bereich der zeitgenössischen Musik auf: Ein Festival, in dem nicht die modernen Kompositionen selbst im Mittelpunkt stehen, sondern das vielmehr die Vermittlung Neuer Musik in den Fokus rückt.

Neues SWR-Symphonieorchester behält Schwerpunkt in Neuer Musik

10.07.15 (dpa) -
Stuttgart - Das neue - fusionierte - Symphonieorchester des Südwestrundfunks (SWR) will sich vor allem im Bereich der Neuen Musik profilieren. Man fühle sich der künstlerischen Tradition der beiden Vorgängerorchester verpflichtet, hieß es am Donnerstag in Stuttgart bei der Vorstellung des Programms für die erste Spielzeit ab Herbst 2016.

Die Neue Musik schärft das Profil

01.06.15 (N.N.) -
Neue Musik hat auch heute noch die Kraft zu polarisieren. Wie kaum eine andere Gattung bietet die Neue Musik Substanz für lustvolle Auseinandersetzungen. Das liegt natürlich – wie so oft – am Zugang zu der Materie. Kompositionen erschließen sich hier oft nicht allein empathisch, sondern auch über den Sachverstand. Lässt man sich aber darauf ein, eröffnen sich faszinierende musikalische Welten. Doch mangelt es oft an der Ausdauer oder an dem Interesse.

Gegenmodell zur Simplizität

28.04.15 (Friederike Jurth) -
Mit dem Titel „Neue Ars Subtilior“ spielt Flo Menezes – gegenwärtig einer der bekanntesten und erfolgreichsten Komponisten der brasilianischen Neuen Musik – auf den Stilbegriff der Ars subtilior aus der Zeit um 1400 an, der für das Überraschende steht, aber auch für eine Abkehr von einem harmonischen, ausgewogenen Kompositionsstil, hin zum Gezierten, Kapriziösen und Spannungsgeladenen.

Irritierend, faszinierend

28.04.15 (Andreas Kolb) -
Mit ihren etwa 13.000 Exponaten gehört die Sammlung Prinzhorn zu den größten Sammlungen von Art brut beziehungsweise Outsider Art. Ihr Name geht zurück auf den Kunsthistoriker und Assistenzarzt der Heidelberger Psychiatrischen Klinik, Hans Prinzhorn, der zwischen 1919 und 1921 die ersten 6.000 Exponate von „Psychia-trie-Erfahrenen“ sammelte, darunter Zeichnungen, Aquarelle, Briefe, Texte, Notationen, Bücher und Collagen.

Fünf Gebote

01.03.15 (Gordon Kampe) -
Handschlag drauf und es läuft! Das wär’s! Ist leider etwas aus der Mode gekommen ... Immerhin gilt: „Verträge müssen eingehalten werden!“ Allerdings müssen sie zunächst mal geschlossen werden. Unvorstellbar, dass so eine Plattitüde oft gar nicht so platt ist. Mir scheint es, dass das in unserer Musikwelt, wo sich immer alle duzen, sich Küsschen geben und von einem total spannenden zum anderen total spannenden Projekt hüpfen, gar nicht (mehr?) selbstverständlich ist. In den allermeisten Fällen klappt es tadellos! Meistens reicht aber nicht. – Wir lieben unseren Beruf und wir (wir, damit meine ich: wir!) beuten uns zuweilen selbst aus, wir jammern nicht und machen nicht den Kunst-Märtyrer. Aber, eine Bitte an Förderfürsten und Entscheidungskings: Macht Verträge. Musiker können sich nicht einen Monat freihalten für ein total spannendes Projekt, das dann kurzfristig wegen XY entfällt und Komponisten stellen nicht for fun Orchestermaterial etcetera her. Und überhaupt: Wie peinlich ist es, dem verdienten Honorar hinterherjagen zu müssen? Kommt vor, darf aber nicht.

Der Schuh des Manitu – Moritz Eggerts Grundzüge einer „atopischen“ Musikästhetik im BadBlog Of Musick

12.01.15 (mh) -
Zwischen den Jahren war unser BadBlogger Moritz Eggert sehr fleißig. In sechs Teilen hat er nicht weniger und nicht mehr als eine kleine bis mittelgroße Musikästhetik und „Gedanken zur aktuellen Situation der Musik und der Notwendigkeit eines neuen Musikverständnisses“ vorgelegt. Wir wollen nicht vergessen, unsere nmz-Leser darauf aufmerksam zu machen und die entsprechenden Links zum Nachlesen zusammenfassend bereitzustellen. Streiten Sie mit Moritz Eggert, lassen Sie sich anregen, stimmen Sie zu oder widersprechen Sie.

Darmstädter Ferienkurse 2014

Ein Treffpunkt für Komponisten, Interpreten, Performer, Klangkünstler und Wissenschaftler. Zum Entdecken, (Kennen-)Lernen, Vernetzen, Austauschen und Debattieren, miteinander Arbeiten und nicht zuletzt zum Erfinden – das sind die Internationalen Ferienkurse für Neue Musik Darmstadt. Alle zwei Jahre im Sommer, rund um die Uhr, zwei Wochen lang. Ob in Seminaren, Workshops, Konzerten oder Lectures, in Diskussionen, Proben, Ad-hoc-Formationen oder zufälligen Begegnungen – alles dreht sich hier um die Musik unserer Gegenwart.

Gründungsboom, Generationenwechsel und Gremienarbeit

29.11.14 (Andreas Kolb) -
Seit 2010 ist Julia Cloot Vorstandsmitglied der Gesellschaft für Neue Musik, seit 2011 deren Präsidentin. Julia Cloot studierte Musikwissenschaft und Germanistik in Berlin und promovierte 1999. Ihre erste berufliche Station führte sie 1999 als Chefdramaturgin ans Theater Görlitz. Anschließend war sie von 2001 bis 2005 als Referentin für Musik und Literatur bei der Niedersächsischen Sparkassenstiftung und der VGH-Stiftung in Hannover tätig. Von 2005 bis 2013 stand sie dem Institut für zeitgenössische Musik an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main als Programmleiterin und Geschäftsführerin vor. Im Studiengang Theater- und Orchestermanagement der HfMDK Frankfurt unterrichtet sie seit 2005 Neue Musik, Neues Musiktheater und Neue Konzertformate. 2006 entwickelte sie für den SWR ein Vermittlungsprogramm für Studierende: Next Generation. Off-Programm der Donaueschinger Musiktage, das sie bis September 2013 leitete. Seit Oktober 2013 ist sie Kuratorin und stellvertretende Geschäftsführerin beim Kulturfonds Frankfurt RheinMain. Andreas Kolb traf sich mit der GNM-Präsidentin zum Gespräch.

Herzlich anempfohlene Lektüre für Hörsüchtige

27.11.14 (diverse) -
Biographisches, Sachbuch, Neue Musik
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