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Alle Artikel kategorisiert unter »Pascal Dusapin«

Donaueschinger Musiktage 2010

Eigentlich kämen wir jetzt gerade mit vier neuen Blogvideos von den Donaueschinger Musiktagen 2020 zurück und würden uns an den Schnitt des zusammenfassenden Videos machen. Corona-bedingt sollte das in diesem Jahr nicht sein. Als kleines Trostpflaster haben wir in unserem Archiv gegraben und werfen die ersten Blicke zurück auf das noch vor kurzem ganz Neue: Wie sahen die Musiktage vor zehn Jahren aus und natürlich vor allem: Wie hörten sie sich an?

Ein Alptraum in Musik – Pascal Dusapins Oper „Macbeth Underworld“ in Brüssel uraufgeführt

25.09.19 (Joachim Lange) -
Wer sich seiner Opern- und Spielplandramaturgie sicher ist, wird mutig. Peter De Caluwe will in den nächsten Jahren jede Spielzeit der Brüssler La Monnaie Oper mit gleich zwei Uraufführungen beginnen. Was kühn gedacht ist, ist ihm zum Auftakt schon mal gelungen. Dabei ist Pascal Dusapin (64) schon mal eine sichere Bank. Hier wurden 1992 schon sein „Medeamaterial“ und 2015 „Penthesilea“ uraufgeführt. Mit dem jüngsten Werkt lässt er sich diesmal nicht von der deutschen, sondern von einem Weltklassiker der englischen Literatur inspirieren. Joachim Lange berichtet.

Im Endlos-Loop der Schlaflieder

27.02.19 (Regine Müller) -
Es ist ziemlich dunkel im Frankfurter LAB, den Boden bedeckt eine dicke Schicht weißer Daunenfedern. In der Mitte des Raums steht ein riesiges Bett, das zum Fußende hin im Boden zu versinken scheint, hinten hängt ein leuchtender Mond von der Decke, daneben baumelt eine Schaukel herab, ein Clown – oder ist es eine Puppe? – sitzt reglos in einem Lichtkegel, sanfter Pyronebel trübt nur leicht die blaue Lichtstimmung, aus den im Raum positionierten Lautsprechern perlt sanft das Geräusch von gluckerndem Wasser. Bevor man diesen Ort des Geschehens betreten darf, muss man Schuh-Schoner anziehen und es wird darauf hingewiesen, dass es drinnen so gut wie keine Sitzplätze geben wird.

Einblicke in Denkprozesse

17.05.18 (Mathias Nofze) -
„Enseigner librement la recherche en train de se faire“ (Forschung in ihrer Entstehung zu lehren) – das ist das Motto des in Paris ansässigen Collège de France, jener einzigartigen französischen Wissenschaftsinstitution, die sich seit 1530 natur- und geisteswissenschaftlicher Grundlagenforschung widmet. Dem Publikum sollen weniger Ergebnisse präsentiert als vielmehr Einblicke in Denkprozesse gewährt werden.

CD-Tipp 2016/11

03.11.16 (Juan Martin Koch) -
Wolfgang Rihm: Gedicht des Malers; Pascal Dusapin: Aufgang; Bruno Mantovani: Jeux d’eau. Renaud Capuçon, Wiener Symphoniker, Orchestre de l’Opéra National de Paris, Philippe Jordan; Orchestre Philharmonique de Radio France, Myung-Whun Chung. Erato

Pascal Dusapins leichtfüßiger Surrealismus – „Perelà – uomo del fumo“ als deutsche Erstaufführung in Mainz

20.01.15 (Frieder Reininghaus) -
Seit geraumer Zeit gilt Pascal Dusapin als Repräsentant der kunstfertigen neuen Musik in Frankreich und nimmt im dortigen Musikleben in etwa die Funktion ein, die Wolfgang Rihm im deutschen Musikleben zukommt. Zu Beginn des letzten Jahrzehnts bearbeitete sich Dusapin den Roman „Il Codice di Perelà“ zum Libretto. Mit ihm hatte sich Aldo Palazzeschi 1911 als literarischer Freibeuter profiliert und versucht, die Meinungsführerschaft unter den „Futuristen“ zu erobern.

Donaueschinger Musiktage 2014

Wie jedes Jahr sehen Sie nach den Donaueschinger Musiktagen unser zusammenfassendes Feature aus den täglichen Blogvideos. Im Zentrum steht das Motto des Festivals: "und". Viele Komponisten sind auch in außermusikalischen Kunstsparten tätig - Performing Arts, Texte, Zeichungen, Installationen. Welche Verbindungen gehen die einzelnen Werke eines Künstlers miteinander ein? Welcher Kontext entsteht beim Publikum? Es kommen zu Wort: Bernd Künzig (SWR2), Manos Tsangaris, Hans Zender, Jennifer Walshe, Chris Newman und Chiyoko Szlavnics.

Donaueschinger Musiktage 2014 – Videoblog: Freitag

Am Mittag die Generalprobe für das Eröffnungskonzert: Hans Zenders „Oh cristalina” mit dem SWR Vokalensemble Stuttgart und dem SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg. Danach: Michael Lentz Sprechstück „Hotel zur Ewigen Lampe - operative Vorgänge” mit Studenten des Deutschen Literaturinstituts Leipzig. Das Klangforum Wien probt „Inner Voicings” von Chiyoko Szlavnics.

Atonalitätsstreit wird in Paris wieder aufgewärmt – Streit unter den Kollegen Komponisten

04.12.13 (Mathias Nofze) -
Jules Verne hat es geahnt: die Musik der Zukunft wird furchtbar klingen. Den Beweis dafür trat vor einigen Monaten der Pianist und Komponist Jérôme Ducros an – und sorgte für einigen publizistischen Wirbel. Am ehrwürdigen Collège de France hielt er einen Vortrag mit dem Titel „L’Atonalisme – et après?“ – auf Einladung von Karol Beffa, ebenfalls Komponist und im vergangenen akademischen Jahr Inhaber des Lehrstuhls für „Creation artistique“ am Collège de France. Die beiden verbindet eine Skepsis gegenüber avantgardistischer Musik, vor allem derjenigen in der Nachfolge der Darmstädter Schule.

Donaueschinger Musiktage 2010 - Orchesterwerke von Pascal Dusapin und Georg Friedrich Haas

Am letzten Tag der Donaueschinger Musiktage 2010 schafft Pascal Dusapin die Vereinigung von Streichquartett und Orchester in seinem Werk "Quatuor VI: Hinterland", während der Österreicher Georg Friedrich Haas in "limited approximations" dem Orchester sechs im Zwölfteltonabstand gestimmte Flügel gegenüberstellt. Im Museum Biedermann lässt Olaf Nicolai in "Samani. Some proposals to answer important questions" einen Scheinwerfer tanzen.  

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