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Alle Artikel kategorisiert unter »Samy Moussa«

Hindemith Preis für Komponist Samy Moussa

10.02.17 (dpa) -
Lübeck - Der Komponist und Dirigent Samy Moussa erhält den mit 20 000 Euro dotierten Hindemith Preis 2017. «Seine Musik, die sich durch Formschönheit und kompositorische Strenge auszeichnet, trifft den Nerv unserer Zeit», sagte Festivalintendant Christian Kuhnt am Freitag zur Begründung. Das Votum der Jury fiel einstimmig auf den 1984 im kanadischen Montréal geborenen Moussa.

Erschöpfende Bewegungen, rückwärts und seitwärts

04.06.14 (Juan Martin Koch) -
Schlichter, betörender Gesang, begleitet von Theorbe und Barockharfe: Fast schien es so, als wolle die zeitgenössische Oper endgültig in den Schoß ihrer Ursprünge zurückkehren. Mit „Das geopferte Leben“ legte der katalanische Komponist Hèctor Parra zum Abschluss der 14. Münchner Biennale für neues Musiktheater ein Werk vor, das im Orchestergraben Alte und die Neue Musik virtuos ineinander verschränkt, das sich bisweilen aber eben auch ganz in die Intimität des frühbarocken „recitar cantando“ zurückzieht.

Die Klangbombe der Restauration: „Vastation“ von Samy Moussa und Toby Litt bei der Münchner Biennale

09.05.14 (Juan Martin Koch) -
Samy Moussa hatte sich im Vorfeld seiner Biennale-Uraufführung weit aus dem Fenster gelehnt: Einen „Bruch mit der Kultur des Experiments“ wolle er vollziehen, die „leider allzu oft Hässlichkeit“ hervorbringe. Dem setzen er und sein Librettist Toby Litt mit „Vastation“ eine konventionelle, an der Schnittstelle von Politik und Privatem angesiedelte Handlungsoper entgegen. Neunzig Minuten süffiges, effektsicheres Musiktheater – warum nicht?

Zentenarium der Neuen Musik: Das IMPULS Festival in Sachsen-Anhalt

10.12.13 (Michael Jenne) -
„Das Paradies ist überall!“, so lautete eigentlich das Motto, das vom Leitungsduo des IMPULS Festivals, Hans Rotman und Almut Fischer, für dessen sechsten Jahrgang ausgerufen war. Als Luther-Zitat passt ein solches Motto gewiss in die Reformations-Dekade, war aber damals schon nur theologisch zu verstehen; Bezüge zur Neuen Musik ließen sich jedoch in dem durchaus üppigen und sehr vielfältigen IMPULS-Angebot nur gelegentlich wahrnehmen.

Top-Qualität, ganz beiläufig-weltläufig: zur vierzigsten Verleihung des Ernst von Siemens Musikpreises in München

05.06.13 (Wolf Loeckle) -
Wenn es um einen der engagiertesten, der wichtigsten Musikpreise der Welt geht, um den Ernst von Siemens Musikpreis München nämlich, meint manch Berichterstatter den Auslobern wie den Preisträgern Gutes tun zu müssen, indem er vom Nobelpreis der Musik schwadroniert. Das mag gut gemeint sein – was bekanntlich das Gegenteil von Gut repräsentiert. Denn der Nobelpreis ist nun mal der Nobelpreis und der Ernst von Siemens Musikpreis in all seinen Facetten ist nun mal der Ernst von Siemens Musikpreis.

Förderpreise der Ernst von Siemens Musikstiftung gehen an Hefti, Moussa und Nikodijevic

05.02.13 (nmz-red/Regensburg) -
2013 feiert die Ernst von Siemens Stiftung ihr 40-jähriges Bestehen, 2013 schüttet sie eigenen Angaben zufolge den bislang höchsten Betrag aus. Von den insgesamt drei Millionen Euro erhält Mariss Jansons 250.000 Euro, 2,75 Millionen stehen zur Projektförderung sowie für die drei Komponisten-Förderpreise zur Verfügung, die heuer an David Philip Hefti (Schweiz), Samy Moussa (Kanada) und Marko Nikodijevic (Serbien) gehen.

Das Neue heben und pflegen

30.08.12 (Anke Kies) -
Es ist eine Talentsuche. Und es ist ein Austausch. Die Musiker um Irvine Arditti trafen sich mit fünf jungen Komponisten zu einem Workshop für zeitgenössische Streichquartett-Musik. Im Vorfeld der diesjährigen „Darmstädter Ferienkurse für neue Musik“ kam man in Edenkoben (Rheinland-Pfalz) zur Summer School zusammen, um die für diesen Anlass komponierten Stücke zu proben, zu probieren, abzugleichen. Immerhin ist dies der erste Moment des Hörens und wohl keiner der jungen Komponisten mag sich in dieser historisch befrachteten Gattung schon völlig „zu Hause“ fühlen.

Stadtprofile für Viola solo: Klaus-Peter Werani eröffnete mit „viola leipzig münchen“ die neue Münchner Reihe „mittwochs plus“

06.07.12 (Reinhard Palmer) -
Mit „viola leipzig münchen“ eröffnete der vielseitige Bratscher Klaus-Peter Werani – Mitglied des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks – die Veranstaltungsreihe mittwochs plus, die sich einem ungewöhnlichen Thema mit zeitgenössischer Musik und Literatur nähert. Thematisiert werden künstlerische Porträts von Leipzig und München, von zwei Städten also, die sich in jüngster Zeit vor geradezu konträren Hintergründen entwickelt haben.
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