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Alle Artikel kategorisiert unter »Staatskapelle Dresden«

Sachsen plant Jubiläumskonzert im Stadion mit rund 2000 Gästen

19.08.20 (dpa) -
Dresden - Doppelte Premiere für die Staatskapelle Dresden: Erstmals in ihrer 472 Jahre alten Geschichte spielt das renommierte Orchester in einem Fußballstadion und erstmals in der Erzgebirgsstadt Aue-Bad Schlema. Anlass ist ein mit weiteren Highlights gefeiertes Landesjubiläum.

Wagners „Meistersinger“ mit Schokoladenmädchen an der Semperoper Dresden

28.01.20 (Michael Ernst) -
Von Salzburg via Dresden nach Tokyo: Zu den Osterfestspielen gefeiert, wurde die „Meistersinger“-Inszenierung von Jens-Daniel Herzog an der Semperoper heftig ausgebuht. Viel Beifall gab’s für die Musik.

Der Tag des Zorns im Dienste des Durstes – György Ligetis „Le Grand Macabre“ in Dresden

05.11.19 (Michael Ernst) -
Heute: Der Weltuntergang. Zur Dresdner Erstaufführung von György Ligetis Anti-Anti-Oper „Le Grand Macabre“ wurde mit den Füßen abgestimmt. Die Abrechnung mit dem künstlerischen Establishment passt bestens zur Untergangsstimmung unserer Tage. Beobachtungen von Michael Ernst.

Adrian Jones wird Orchesterdirektor der Staatskapelle Dresden

18.10.19 (dpa) -
Dresden - Der Brite Adrian Jones wird neuer Orchesterdirektor der Staatskapelle Dresden. Er übernimmt die Position zum 13. Januar 2020 und steht bis dahin bereits in beratender Funktion zur Verfügung, teilte das Orchester am Freitag mit. Jones, zuletzt Orchesterdirektor des Rundfunk-Sinfonieorchesters in Berlin, folgt auf Jan Nast. Dieser hatte die Staatskapelle nach 22 Jahren verlassen und ist nun Intendant der Wiener Symphoniker.

Gewandhausorchester und Staatskapelle gegen Fremdenfeindlichkeit

10.09.18 (dpa) -
Das Gewandhausorchester Leipzig und die Staatskapelle Dresden geben gemeinsame Konzerte für ein friedliches Miteinander. Damit reagieren die beiden großen sächsischen Orchester auf eine Entwicklung, die die Musiker „mit großer Sorge“ beobachten, wie sie am Montag mitteilten: „Die zunehmende Intoleranz und Aggression gegenüber anders aussehenden oder anders denkenden Menschen.“

Verachtet mir das Genre nicht – „Les Troyens“ von Hector Berlioz an der Semperoper Dresden

08.10.17 (Joachim Lange) -
Die Zuschauer, die am Premieren-Abend die Semperoper in einer der beiden Pausen verließen, haben auf jeden Fall eines verpasst: die grandiose Christa Meyer mit dem Schlussgesang der Königin Didon, wenn der Trojaner Énée, samt seiner Leute, Karthago wieder verlässt, um im Auftrag seiner Götter, Italien zu gründen. Mit dieser Rolle hat sich Christa Meyer (nach ihrer atemberaubenden Brangäne in Bayreuth) endgültige in der Liga der Sängerinnen etabliert, für die es allein schon lohnt, eine Vorstellung zu besuchen.

„Deine Lagermadonna!“ – Weinbergs „Die Passagierin“ an der Semperoper

06.07.17 (Roland H. Dippel) -
Zum Spielzeitende holt die Semperoper aus Frankfurt die beachtliche Produktion von „Die Passagierin“ in der durch ihre Sensibilität beeindruckenden Inszenierung Anselm Webers, dort künstlerischer Geschäftsführer des Schauspiels ab 2017/18. Ein weiteres Mal bestätigt sich nach der postumen szenischen Uraufführung in Bregenz 2010 die innere Kraft, der musikalische Tiefgang und das ethische Potenzial der letzten Oper des Schostakowitsch- Protegés Mieczyslaw Weinberg (1919-1996) nach dem Roman der bei der Premiere anwesenden Autorin Posmysz: Zeitgeschichte mit humanistischem Format und ein Ja zum Leben noch in den allertiefsten Abgründen.

50 Jahre Osterfestspiele Salzburg: Zum Jubiläum eine „Walküre“ als Re-Kreation und eine „WalküRe“ als erklärende Draufgabe

09.04.17 (Michael Ernst) -
Was sonst noch passierte: Gundula Janowitz hat heuer ihre erste „Walküre“ erlebt - als Zuschauerin. Auf der Bühne stand sie in dieser Wagner-Oper natürlich schon häufig, nicht zuletzt in der Eröffnungspremiere der allerersten Osterfestspiele Salzburg am 19. März 1967. Damals gab’s Schneesturm.

Wagner in der Wüste und Bruckner mit Popcorn – So geht Kulturaustausch: Christian Thielemann und die Sächsische Staatskapelle polieren den Dresdner Ruf im Nahen Osten

25.02.15 (Michael Ernst) -
Dresdens Image ist hin. Für Weltoffenheit steht derzeit nichts oder zumindest nicht viel im Elbtal von Sachsen. Bloß gut, dass der Ruf als Kunst- und Kulturstadt noch funktioniert; den Bühnen, Kunstsammlungen und der Orchesterlandschaft sei Dank. Sie werden auch weiterhin Anziehungspunkte der Stadt sein und Menschen aus aller Welt über gewisse Phobien kleinstgeistiger Zeitgenossen hinwegsehen lassen, um dennoch nach Dresden zu reisen und an den Schätzen einer reichen Tradition teilzuhaben.

Strauss schwappt von Salzburg nach Sachsen – Richard Strauss‘ „Arabella“ an der Semperoper Dresden

09.11.14 (Michael Ernst) -
Seit die Sächsische Staatskapelle das Orchester der Osterfestspiele Salzburg ist, sind die dortigen Opern Koproduktionen mit der Semperoper Dresden. Das „Parsifal“-Debüt von 2013 scheint aus guten Gründen vergessen zu sein, aber die diesjährige „Arabella“ wurde nun glanzvoll an die Elbe gesetzt.
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