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Alle Artikel kategorisiert unter »Staatsphilharmonie Nürnberg«

Auf Wiedersehen, Kinder: Mozarts „Idomeneo“ am Staatstheater Nürnberg

18.02.18 (Juan Martin Koch) -
Um Troja dreht sich so manches in dieser Spielzeit an der Nürnberger Oper. Berlioz’ „Trojanern“ folgte nun Mozarts „Idomeneo“ in der Inszenierung von David Bösch: als gelungene Kenntlichmachung eines Meisterwerks. Juan Martin Koch berichtet:

Millionen im Irgendwo – Nürnbergs Staatstheater zeigt Lehárs „Lustige Witwe“ nahe am Heute

07.11.17 (Wolf-Dieter Peter) -
„Die Menschheit verblödet zusehends… Es ist festgesetzt worden, dass, wenn die Welt untergeht, noch einmal ‚Dummer, dummer Reitersmann‘ gespielt wird“ stellte Karl Kraus schon 1908 fest. Da sich Kraus’ erster Satz über hundert Jahre später zunehmend bewahrheitet, trat nun Bayerns 4. Staatstheater in Konkurrenz zur Münchner „Witwe“ am Gärtnerplatz.

Die Oper Nürnberg bietet eine „Norma“ im Nirgendwo

14.05.17 (Wolf-Dieter Peter) -
Kooperation im künstlerischen Bereich ist etwas Begrüßenswertes. Peter Theiler, Intendant des Staatstheaters Nürnberg, pflegt diese insbesondere mit französischen Bühnen. Vincenzo Bellinis „Norma“ spielt nun außerdem im von Römern besetzten Gallien – da liest sich die Übernahme der Produktion eines französischen Teams für die Bühnen von Saint-Etienne und des Pariser Champs-Élysée auf dem Papier gut.

Ein Zar steigt aus: Modest Mussorgskys „Boris Godunow“ in der Urfassung am Staatstheater Nürnberg

02.10.16 (Juan Martin Koch) -
Vorhang auf zum politischen Kasperltheater! Irgendwie muss das alkoholisierte Lumpenprekariat ja bei Laune gehalten werden. Ein neuer Zar kommt da gerade recht und wenn die frohe Botschaft von lustigen Handpuppen verkündet wird, umso besser.

Zerborstene Hoffnungen: „Aus einem Totenhaus“ von Leoš Janáček am Staatstheater Nürnberg

13.03.16 (Juan Martin Koch) -
Trotz Calixto Bieitos bloß routiniert drastischer Inszenierung und des etwas pauschalen Dirigats von Marcus Bosch entfaltete Leoš Janáčeks Anti-Oper „Aus einem Totenhaus“ am Staatstheater Nürnberg ihren einzigartigen Sog. Juan Martin Koch berichtet.

Nürnbergs Oper serviert Cole Porters „Kiss me Kate“ als Fastenzeit-Alternative

14.02.16 (Wolf-Dieter Peter) -
Was damals nach dem Zweiten Weltkrieg als „zu intellektuell für den Broadway“ eingeschätzt worden war, wurde nicht nur 1948 dort, dann 1951 in London, sondern speziell in Deutschland ein Dauererfolg. Wolf-Dieter Peter war in Nürnberg dabei.

Durch Musik ins Exemplarische überhöht

18.01.16 (Wolf-Dieter Peter) -
Fromental Halévys 1835 uraufgeführte „La Juive“ am Staatstheater Nürnberg. Ein Stück für und von heute. Wolf-Dieter Peter berichtet.

„dolcezza pucciniana“ – Bravissima!

22.11.15 (Wolf-Dieter Peter) -
Ein weibliches Bühnenteam sucht an Nürnbergs Oper neue Aspekte in Puccinis „La Bohème“. Wolf-Dieter Peter begleitete sie dabei.

Assoziatives statt Aussage – Nur Szymanowskis grandiose Musik und ihre Interpreten überzeugen in Nürnbergs „Król Roger“

15.03.15 (Wolf-Dieter Peter) -
Nachdem ihm Hausbariton Mikolaj Zalasinski lange genug vom musikdramatischen Reichtum der Oper seines unterschätzten Landsmanns Karol Szymanowski vorgeschwärmt hatte, tat Nürnbergs wagemutiger Intendant Peter Theiler das Richtige: er holte mit dem musikalischen Direktor der Warschauer Oper, mit Jacek Kaspszyk einen zentralen „Könner“ für das Werk und das Singen in polnischer Sprache.

Blutige Bilder oder hier gilt’s der Kunst –Giacomo Meyerbeers „Hugenotten“ an der Oper Nürnberg

17.06.14 (Joachim Lange) -
Was über Giacomo Meyerbeers „Hugenotten" drüber steht, das ist auch wirklich drin. Les Huguenots sind wahrhaftig eine Grand opéra. Ganz großes Opernkino. Ein Musterexemplar jener speziellen französischen Spielart von Opernwahnsinn, die hierzulande eigentlich nur mit Wagner vergleichbar ist. Da braucht es schon Selbstvertrauen ins französische Idiom bei den Sängern und im Graben. Und Mut, sich szenisch einem Historienpanorama zu stellen, das schnell zum bluttriefenden Schinken werden kann.
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