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Alle Artikel kategorisiert unter »Theater Hagen«

Die Grausamkeit des Banalen – HK Grubers „Geschichten aus dem Wiener Wald“ in Hagen

Die Grausamkeit des Banalen – HK Grubers „Geschichten aus dem Wiener Wald“ in Hagen 45 Jahre lang war ihm das Theater Beruf und Berufung gleichermaßen, 27 Jahre davon hat er als Intendant gewirkt, die letzten zehn als Verantwortlicher des Theaters Hagen, auf der Grenze Westfalens zum Sauerland gelegen: Norbert Hilchenbach. Er hat sich nun mit einer letzten Inszenierung als Theatermann verabschiedet. In Hagen feierten die „Geschichten aus dem Wiener Wald“ Premiere und ernteten mächtig Beifall.

Petition gegen weitere finanzielle Kürzungen beim Theater Hagen

18.04.16 (PM-DOV) -
Der Widerstand gegen weitere Kürzungen beim Theater Hagen reißt nicht ab. Nun haben Kritiker eine Online-Petition geschaltet. Seit Monaten werden in der Öffentlichkeit der geplante finanzielle Einschnitt sowie der umstrittene Umgang des Oberbürgermeisters Erik O. Schulz (parteilos) und des Stadtrats mit den Einwänden diskutiert.

Theater Hagen: Bewerber für das Intendantenamt werfen das Handtuch

13.04.16 (PM - VdO) -
Immerhin: Alle verbliebenen Kandidaten für den Intendantenposten des Theaters Hagen haben ihre Bewerbung zurückgezogen. Das meldet das Theater Hagen. Im Nachgang zur Ratssitzung der Stadt, in der eine weitere Zuschusskürzung für das Theater um 1,5 Millionen Euro beschlossen wurde, haben die Bewerber offenbar die Lust verloren. „Konfrontiert mit dieser Beschlusslage, die sich die zukünftige Intendanz auch vertraglich festschreiben lassen soll, haben auch die verbliebenen Kandidaten ein Engagement am Hagener Theater für nicht realisierbar erklärt“, heißt es in der Pressemeldung.

Theater Hagen: Künstlergewerkschaften verlangen Unterstützung

08.04.16 (PM) -
Die Künstlergewerkschaften Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger (GDBA) und Vereinigung deutscher Opernchöre und Bühnentänzer e. V. (VdO) fordern die Stadt Hagen auf, auf den vorgesehenen Knebelvertrag mit einem neuen Intendanten für das städtische Theater zu verzichten. Dass der ab 2018 amtierende Theaterleiter als Einstellungsvoraussetzung eine weitere Kürzung des Etats von 10 Prozent um 1,5 Millionen Euro akzeptieren soll, betrachten die Gewerkschaften als unseriös.

Offener Brief zur Lage des Theaters Hagen

06.04.16 (offener Brief) -
Es geht um die Zukunft des Theaters in Hagen, um gewachsene Kultur. Die ist in Hagen in Gefahr. Nun startet mit einem „Offenen Brief“ eine Initiative gegen den Abbau: „… liebe Hagener Bürgerinnen und Bürger, lasst euch nicht euer Theater wegsparen! Schreibt Leserbriefe, rennt den Verantwortlichen die Türen ein, bedenkt, dass Richard von Weizsäckers Worte von 1991 immer noch und mehr denn je gelten: ,Kultur ist kein Luxus, den wir uns leisten oder auch streichen können, sondern der geistige Boden, der unsere eigentliche innere Überlebensfähigkeit sichert‘.“

Fidelios enttäuschter Blick auf die Vergangenheit – Beethovens Freiheitsoper im Theater Hagen

Zu Beginn der Ouvertüre sitzt eine ältere Dame auf der Bühne in nachdenklicher Pose. Ihr introvertierter Blick geht nach innen, richtet sich auf die Vergangenheit. Erinnerungen werden wach. Es sind die Geschehnisse von einst, als Leonore alias Fidelio einen Gefangenen vor dem sicheren Tod im Kerker des Despoten Don Pizarro gerettet hat. Die ältere Dame ist diese Leonore. Und mit ihr beginnt die Inszenierung von Beethovens Freiheits-Oper am Theater Hagen.

Das lange Warten auf Anatol – Am Theater Hagen geht die Reihe mit amerikanischen Opern erfolgreich weiter

Das Theater Hagen überrascht doch immer wieder. Und zeigt sich konsequent in seinem Engagement für die amerikanische Oper! Vieles gab es da in den letzten zehn, zwölf Jahren zu sehen und zu hören: neben Klassikern wie Kurt Weills „Street Scene“ und Leonard Bernsteins „West Side Story“ unter anderem Raritäten wie William Bolcoms „A View from the Bridge“, André Previns „Endstation Sehnsucht“ und zuletzt (vor drei Jahren) Carlisle Floyds „Susannah“. Jetzt steht Samuel Barbers „Vanessa“ auf dem Spielplan – und damit kann das Haus wieder einmal punkten!

Knallig bunt, grell und schrill – Sondheim-Musical in Hagen mit Licht und Schatten

Seit Jahren leidet das Theater Hagen an finanzieller Blutarmut, immer und immer wieder werden die Daumenschrauben angezogen, weil die klamme Kommune an der Kultur sparen will. Und dennoch: die Theatermacher haben nie den Kopf hängen lassen, singen, spielen, tanzen auf hohem Niveau, machen zudem auch noch gute Kinder- und Jugendarbeit. Und sie sorgen für einen interessanten, abwechslungsreichen und mit einigen Erst- und Uraufführungen durchaus auch mutigen Spielplan. Jetzt stand Stephen Sondheims Musical „Die spinnen, die Römer“ auf dem Programm.

Intrige in tristem Grau – Annette Wolf inszeniert Verdis „Otello“ im Theater Hagen

Wo nehmen die Hagener Theatermacher eigentlich diese Energie her, mit der sie Abend für Abend gutes und anspruchsvolles Programm auf die Bühne stellen? Angesichts der Daumenschrauben, die dem Haus vor Jahren angelegt wurden und an denen beständig gedreht wird, um noch mehr und noch mehr zu sparen. Für Resignation oder Lethargie jedenfalls scheint dort offensichtlich kein Platz zu sein.

Betriebsame Klänge für ein gutes Ensemble – Ludger Vollmers Oper „Lola rennt“ am Theater Hagen

Tom Tykwers Film „Lola rennt“ kam 1998 in die Kinos – und wurde ganz schnell international gefeiert. Franka Potente spielte die Hauptrolle – und auch sie wurde ganz schnell berühmt. Vor gut einem Jahr wurde aus dem Film eine Oper, komponiert von Ludger Vollmer und uraufgeführt im Theater Regensburg als Auftraggeber des Stückes ( siehe nmz Online vom 28.2.2013 ). Nun bietet das Theater Hagen eine Neuinszenierung und unterstreicht damit einmal mehr sein großes Engagement für die zeitgenössische Oper.
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