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Alle Artikel kategorisiert unter »Uwe Stickert«

Durch Musik ins Exemplarische überhöht

18.01.16 (Wolf-Dieter Peter) -
Fromental Halévys 1835 uraufgeführte „La Juive“ am Staatstheater Nürnberg. Ein Stück für und von heute. Wolf-Dieter Peter berichtet.

Blutige Bilder oder hier gilt’s der Kunst –Giacomo Meyerbeers „Hugenotten“ an der Oper Nürnberg

17.06.14 (Joachim Lange) -
Was über Giacomo Meyerbeers „Hugenotten" drüber steht, das ist auch wirklich drin. Les Huguenots sind wahrhaftig eine Grand opéra. Ganz großes Opernkino. Ein Musterexemplar jener speziellen französischen Spielart von Opernwahnsinn, die hierzulande eigentlich nur mit Wagner vergleichbar ist. Da braucht es schon Selbstvertrauen ins französische Idiom bei den Sängern und im Graben. Und Mut, sich szenisch einem Historienpanorama zu stellen, das schnell zum bluttriefenden Schinken werden kann.

Auf verschlungenen Pfaden in die Cyber-Welt: zur späten Uraufführung von E.T.A. Hoffmanns „Der Trank der Unsterblichkeit“ in Erfurt

Dreißig Jahre lang schlafen, dann wieder aufwachen – und sich gehörig wundern. Aus den schönen Mädchen von damals sind alte gebrechliche Schachteln geworden, der einst prächtige Palast liegt in Schutt und Asche. So hatte sich Namarand sein Dasein als Unsterblicher gewiss nicht vorgestellt – weshalb er die Götter bittet, rückgängig zu machen, was der „Trank der Unsterblichkeit“ mit ihm angestellt hat.

Teuer erkaufte Freiheit: Gioacchino Rossinis „Guillaume Tell“ am Staatstheater Nürnberg

04.03.12 (Juan Martin Koch) -
Es ist schon merkwürdig: Während man bei einem Werk Richard Wagners eine Aufführungsdauer von über vier Stunden ganz selbstverständlich akzeptiert und sie mit nachmittäglichem Beginn und langen Pausen entsprechend zelebriert, glaubt man dem Publikum eine gut vierstündige französische Oper nicht zumuten zu können.
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