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Alle Artikel kategorisiert unter »Wolfgang Mitterer«

Fiktionale Wirklichkeiten

14.11.18 (Dirk Wieschollek) -
Peter Ruzicka, Malin Bang, Lucia Ronchetti, Christian Dierstein, Wolfgang Mitterer, Minguet Quartett.

Vom Nordlicht beschienen

30.10.14 (Reinhard Kager) -
Der Neustart erfolgte eigentlich schon im vergangenen Jahr: Nach über zehn erfolgreichen Jahren übergab der Südtiroler Peter Paul Kainrath die Leitung des Tiroler Festivals „Klangspuren“ an den aus Hamburg stammenden Matthias Osterwold, der seinerseits bis zum vergangenen Frühjahr dreizehn Jahre lang die Berliner MaerzMusik kuratiert hatte. Doch der Wechsel war erst in diesem Jahr wirklich spürbar geworden. Zumal auch die Geschäftsführung mit Angelika Schopper neu besetzt wurde, die der als Leiterin des Innsbrucker Kulturamts aus Schwaz abgewanderten Maria-Luise Mayr nachfolgte. War das Festival unter der Leitung von Kainrath hauptsächlich auf das Städtchen Schwaz und dessen nähere Umgebung konzentriert, so mäanderte es diesmal über Innsbruck bis nach Südtirol.

Spannende Erprobungen von Werken für das Orchester

04.02.13 (Gerhard Rohde) -
Jahr für Jahr werden neue Kompositionen für große sinfonische Orchester geschrieben und uraufgeführt: In Donaueschingen, in der Münchner „musica viva“, beim Stuttgarter Éclat-Festival und in der „Musik der Zeit“-Reihe des Westdeutschen Rundfunks Köln, sogar bei den Salzburger Festspielen, in Berlin, natürlich auch in Paris, London, bei „Wien modern“ und „Warschauer Herbst“, und selbst die mittleren Kulturorchester, die vorwiegend Oper spielen, entwickeln in ihren Sinfoniekonzerten einigen Uraufführungsehrgeiz. Es steht also zum Besten?

In der Marmeladenwelt: Wolfgang Mitterers „Das tapfere Schneiderlein“ in der Werkstatt der Berliner Staatsoper im Schillertheater

01.12.12 (Peter P. Pachl) -
Schneider auf der Opernbühne sind beliebt, von Wagners Zunftchor in den „Meistersingern“ über verschiedene musikdramatische Versionen von „Kleider machen Leute“, bis hin zu Jan Brandts-Buys’ „Die Schneider von Schönau“. Die Oper „Das tapfere Schneiderlein“ des 1958 in Lienz (Osttirol) geborenen Wolfgang Mitterer kann bereits zurückblicken auf Produktionen in Wien und Dresden, und hat es auch schon zu CD-Ehren gebracht. Als „Kleine Oper für Menschen ab 6 Jahren“ spielt sie nun auch die Berliner Staatsoper in der Werkstatt des Schillertheaters.

Angetreten zum Dienst an der neuesten Neuen Musik

31.10.11 (Gerhard Rohde) -
Sind die Donaueschinger Musiktage ein Festival? Oder gar Festspiele? Oder doch nur einfach und wahrheitsgemäß „Musiktage“, eine Mischung aus Laboratorium, Musikmesse und Arbeitstagung? Die Begriffe geisterten drei Tage lang durch Gesprächsrunden, Pressekonferenz, private Diskussionen, als ob es notwendig wäre, Donaueschingen zum Festspiel zu erheben, damit niemand auf den schnöden Gedanken verfiele, die schlichten „Musiktage“ (womöglich aus finanziellen Gründen) einfach einzustellen. An ein „Festspiel“ wagt man nicht so leicht Hand anzulegen – oder?

Königin der Instrumente im Digitalzeitalter

09.11.10 (Max Nyffeler) -
Der österreichische Komponist und Organist Wolfgang Mitterer führt in seiner Orgel-CD „Stop Playing“ fort, was vor vierzig Jahren der Cage-Interpret Gerd Zacher und Dieter Schnebel in „Choralvorspiele“ entwickelt haben: Das Spiel mit Registerzügen, variablem Luftdruck, Nebengeräuschen und Mundpfeifen. Zusätzlich nutzt er nun aber auch den Computer zur Nachbearbeitung des in drei verschiedenen Kirchen aufgenommenen Klangmaterials. In den technisch vorzüglich realisierten Kompositionen ist der Naturklang der Orgel weitgehend erhalten geblieben. Der sanfte Einsatz der Elektronik verrät den Respekt des Kenners vor einem Instrument, das jahrhundertelang als Wunderwerk mechanischer Tonerzeugung gegolten hat und dessen Klangpotenzial auch heute noch nicht ausgeschöpft ist. Mitterer hat hier die Tür zur weiteren Erforschung aufgestoßen. (Col legno WWE 1CD 20296)

Schildkrötentango, Mail-Musik, artikulierte Langeweile

14.12.09 (Max Nyffeler) -
Computergestütztes Komponieren ist heute nichts Außergewöhnliches mehr, von hoffnungslos dilettantisch bis hochgradig elaboriert existiert es in allen Varianten.
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