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Alle Artikel kategorisiert unter »Improvisation«

Buch-Tipps 2019/11

18.11.19 (Michael Wackerbauer) -
Thomas Krämer: Praktische Harmonieübungen. Themen – Aufgaben – Lösungen, Breitkopf & Härtel, Wiesbaden 2019, 207 S., Notenbsp. +++ Barbara Dobretsberger: Formenlehre. Formen der Vokalmusik. Ein Handbuch für Studierende und andere Neugierige, Doblinger, Wien 2019, 254 S. Notenbsp. +++ Urban Mäder/Thomas Meyer/Marc Unternährer: Vermittlung Freier Improvisation. Ein Kompendium, Wolke, Hofheim 2019, 135 S.

Den Händen beim Improvisieren zusehen

18.11.19 (Gabriele Puffer) -
„Vom spielenden Gelingen“: Der Titel der drei von Peter Michael Hamel vorgelegten Notenbände klingt zugleich verheißungsvoll und modisch. Schließlich haben „spielerische“, möglichst niedrigschwellige und mühelose Zugänge zu Musik und zum Musizieren seit einigen Jahren Hochkonjunktur. Doch bereits ein Blick in die kurze Einführung zeigt: Dem Komponisten geht es nicht um ambitionsloses Herumspielen. Er lässt zunächst den Schweizer Kulturphilosophen Jean Gebser zu Wort kommen. Spielendes, also ungezwungenes und müheloses „Gelingen“ ist demnach eine voraussetzungsreiche Angelegenheit, deren Basis: unablässig übende Mühe. Das improvisationspädagogische Konzept, das Peter Michael Hamel in wenigen Worten als „Gebrauchsanweisung“ entwirft, setzt diesen Gedanken konsequent um.

Hans-Werner-Henze-Preis geht an den Komponisten und Improvisationskünstler Robin Hoffmann

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) vergibt seinen mit 12.800 Euro dotierten Hans-Werner-Henze-Preis in diesem Jahr an den in Bielefeld geborenen Komponisten und Improvisationskünstler Robin Hoffmann. Das hat eine neunköpfige Jury unter Vorsitz von LWL-Direktor Matthias Löb jetzt beschlossen. Der LWL vergibt seinen Musikpreis alle sechs Jahre für besondere schöpferisch-musikalische Leistungen an zeitgenössische Komponisten, die aus Westfalen stammen oder hier wirken. Die Preisverleihung soll im Herbst 2020 im Rahmen eines Henze-Festivals im Theater der Stadt Gütersloh stattfinden.

Brigitta Muntendorfs „Plug and Play me“ bei der Ruhrtriennale

02.09.18 (Stefan Pieper) -
Clubkultur? Neue Musik? Improvisation? Videokunst? Die rigide Trennung künstlerischer „Referenzsysteme“ ist wohl kaum Sache von Brigitta Muntendorf. Die vielseitig begabten Ausführenden in dem von ihr gegründeten „Ensemble Garage“ können vieles – und folgerichtig „konnte“ ein Abend bei der Ruhrtriennale auch sehr viel! Zumal dieser durch die Wiener DJ-Künstlerin Electric Indigo eine mächtige Verstärkung erfuhr. Vereint zum audiovisuellen Projekt „Plug and Play Me“ entstand ein dreistündiger Flow jenseits von Raum und Zeit.

Wenn das Hackbrett auf die Oud trifft

28.09.17 (Juliane Köllmer) -
Wenn das Hackbrett auf die Oud trifft und das Barockorchester auf Neue Musik, dann sind das spannende Begegnungen und inspirierende Erfahrungen – so geschehen beim Jugendorchester-Festival AUFTAKT! im Münchner Werksviertel, das Jeunesses Musicales Bayern vom 14.–16. Juli in Kooperation mit der whiteBOX veranstaltet hat.

Ein Werk mit vielen Urhebern

In der Stuttgarter Staatsgalerie bringt Fred Frith eine Installation von Christian Marclay zum Klingen. Dietrich Heißenbüttel hat es sich angesehen und –gehört. Sein Bericht.

Freiräume schaffen

27.12.14 (Holger Pauler) -
Reisen in die Vergangenheit schärfen für Fred Frith vor allem den Blick nach vorn. 2014 scheint er diese Aussicht besonders zu genießen: Auf dem diesjährigen Moers Festival führte er gemeinsam mit elf Musikerinnen und Musikern sein 1980er-Album „Gravity” komplett auf. Im Spätsommer tourte Frith allein durch Europa – 40 Jahre, nachdem er mit seiner Platte „Guitar Solos” die Möglichkeiten des Gitarrenspiels radikal erweitert hatte.

LaTriviata – improvisiertes Musiktheater aus München: eine Veroperung im Künstlerhaus

22.11.14 (Wolf Loeckle) -
Wer hat schon jemals eine Oper auf ein Libretto aus der Springer-BILD erlebt, einen direkt und live und spontan vom Publikum im Saal erwählten Text, musikalisiert als frei improvisierten Mix aus Puccini, Kurt Weill, Donizetti, Verdi, Alban Berg, wer ist dabei mozärtlich und Neue Musik verhöhnend, mit der Warnung konfrontiert worden, „wenn jemand auf mein Grundstück kommt, dann knallts“?

„The Art of Improvisation“ – Freiheit und Mystik: Persische Musik mit Hossein Alizadeh

13.11.14 (Arash Alborz) -
7. November, Köln, ein persisches Konzert: „The Art of Improvisation“, mit Unterstützung des Diwan-Vereins für deutsch-iranische Begegnung. Hossein Alizadeh spielt Tār und Setār, Saba Alizadeh und Behnam Samani spielen Kamāncheh und Tombak. Der berühmte Tār- und Setār-Spieler Alizadeh ist bekannt als innovativer Komponist für neue Ensembles und eleganten Satz für iranische Instrumente. In der persischen klassischen Musik ist er auch sehr beliebt für seine Improvisationen. Und dieses Mal führte der Meister der persischen Improvisationskunst mit zwei anderen Musikern eine exzellente improvisatorische Musik im belgischen Haus auf.

Soundtrack des modernen Metropolenmenschen – Hahn/Hauschka bezirzen das Düsseldorfer Schumannfest

29.05.14 (Georg Beck) -
„Wohin hat uns Robert Schumann geführt?“ Die Frage war natürlich rhetorisch. Die Antwort war den Leuten längst bekannt. Wegen der Antwort waren sie ja gekommen, zahlreich muss man sagen. Nur eben nicht in irgend­einen Club, weswegen Ansage und Anmoderation in diesem Fall ganz in die Obliegenheiten des Intendanten des Düsseldorfer Schumannfestes fielen. Wem das am Ende weitergeholfen hat, war eine andere Frage.
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