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Alle Artikel kategorisiert unter »Oratorium«

Festliches Oratorienspiel zum Jubiläum: „Luther“ in Halle

25.10.17 (Roland H. Dippel) -
Beim zweiten Konzert dieses Auftragswerks der Weltpremiere „Luther“ in der Georg-Friedrich-Händel-Halle nennt Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff das Opernoratorium einen wichtigen Jubiläumsbeitrag der Kulturhauptstadt. Hier ringt das einstige „Land der Frühaufsteher“ im frischen Akzent als „Ursprungsland der Reformation“ um künstlerischen Nachdruck.

Musik zur Karwoche – eine CD-Umschau von Mátyás Kiss

13.04.17 (Mátyás Kiss) -
Auch in den vergangenen beiden Jahren haben sich weltweit Ensembles mit Erfolg darum bemüht, neben den bewährten, die vorösterliche Fastenzeit beschließenden Klassikern vergessene und abseitige Edelsteine zu Tage zu fördern und einzuspielen. Ein Dutzend davon sollen im Folgenden vorgestellt werden.

Oratorium zum Katholikentag 2016 – Uraufführung von Sir Colin Mawbys „Ecce homo“

28.05.16 (Roland H. Dippel) -
Flaue Zeiten für sakrale Musik … keineswegs! Es lag auch im Kalkül der Veranstalter, den 100. Katholikentag mit stark ökumenischen Akzenten in der sonst nicht gerade für religiöse Prägungen bekannten Messe- und Kulturstadt Leipzig zu feiern. Am zweiten Abend kam gab es in der Nikolaikirche, einer der Wirkungsstätten von Thomaskantor Johann Sebastian Bach und heute vor allem als Schauplatz der friedlichen Revolution 1989 gewürdigt, die repräsentative Uraufführung des Großereignisses.

In Hamburg überhebt sich Castellucci an Bachs Matthäus-Passion

23.04.16 (Joachim Lange) -
Wenn sich der Italiener Romeo Castellucci Johann Sebastian Bachs „Matthäus-Passion“ zuwendet, weckt das Erwartungen. Was religiös österliche Erbauung betrifft, sind die eher von düsterer oder bissig erhellender Art. Sein Stück „Über das Konzept des Angesichts bei Gottes Sohn“ bedurfte zumindest in Paris vor vier Jahren des polizeilichen Schutzes vor empörten Katholiken. In Berlin ging es dann ohne den Furor des Beleidigtseins über die Bühne.

CD-Tipp 2016/04

14.04.16 (Juan Martin Koch) -
Johann Sebastian Bach: Johannespas­sion. Werner Güra, Sunhae Im, Johannes Weisser u.a., RIAS Kammerchor, Akademie für Alte Musik Berlin, René Jacobs (2 SACDs, 1 DVD). Harmonia Mundi

Von Mühseligen und Beladenen – Frankfurts Oper mit Händels „Messias“

30.03.16 (Wolf-Dieter Peter) -
Mehr denn je passt Taminos Frage in der „Zauberflöte“ – O e’wge Nacht, wann wirst du weichen?“ in diese unsere finsteren Tage. So waren vorab hinter die Aufführung eines vom „Hallelujah“ geprägten Werkes wie Händels „Messias“ auch eher Fragezeichen zu machen. Doch die Neueinstudierung von David Freemans Kopenhagener Inszenierung von 2012 wurde zu einem Triumph künstlerischer Vision und glücklicher Planungsarbeit der Intendanz Loebe.

Kent Nagano mit Widmann-Oratorium in der Elbphilharmonie

22.03.16 (dpa) -
Hamburg - Mit einem Auftrags-Oratorium für Soli, Chor und Orchester von Jörg Widmann wird sich das Philharmonische Staatsorchester Hamburg unter Kent Nagano am 13. Januar 2017 erstmals in der Elbphilharmonie präsentieren. Das hat der Chefdirigent am Montag in der Hansestadt angekündigt.

Martin Luther-Oratorium in Dortmund: 3000 Sänger bei Uraufführung

24.10.15 (dpa) -
Witten/Dortmund - Mit einem 3000-Stimmen-Projektchor wird am Reformationstag (31. Oktober) in Dortmund ein Pop-Oratorium über den Kirchen-Reformator Martin Luther (1483-1546) uraufgeführt. Bei dem Projekt «Luther - das Projekt der tausend Stimmen» wird neben zwölf Profi-Musicalsängern, sechs Pop-Instrumentalisten und 40 Symphonikern auch ein rund 3000 Sänger starker Chor mitwirken.

„Elias“-Experimente – Knechtsteden Festival Alte Musik macht von sich reden

22.09.14 (Georg Beck) -
Kein Festivalbetrieb ohne diese Frage: Wie (immer wieder) neue Aufmerksamkeit herstellen für die alten Schlachtrösser der Konzertliteratur? Dabei hatte Hermann Max sein Ziel am Ende erreicht, konnte er doch sein Publikum „mit dem Gefühl nach Hause“ entlassen, ihm den „Elias-Mythos glaubhaft, natürlich und spannend“ erzählt zu haben. Nur eben trotz, nicht wegen dieses Regieeinfalls, um den man in Knechtsteden so viel Wind gemacht hatte: Maskierte Solisten.

In weiter Ferne, so nah

02.03.14 (Juan Martin Koch) -
„Sehet! – Wen? – den Bräutigam, seht ihn! – Wie? – als wie ein Lamm …“ Spätestens wenn der zweite Chor im Eröffnungssatz seine Zwischenfragen stellt und kurz darauf die Ripieno-Soprane den Choral „O Lamm Gottes unschuldig“ über die im 12/8-Takt sich wiegende Textur legen, sind wir in den Bann von Bachs Passionsmusik nach Matthäus geraten. Und dies ist auch der Moment, an dem Bachs Handschrift ihre ganze Faszination entfaltet.
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