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Alle Artikel kategorisiert unter »Menschen«

Der Schlüssel ist und bleibt die Regelschule

Positive Neuigkeiten aus Frankfurt: 6,9 Prozent mehr Besucher und eine ähnliche Steigerung bei der Zahl der Aussteller – in ihren Pressecommuniques verbreitete die Frankfurter Musikmesse gute Stimmung. Anlass für die neue musikzeitung, Gerhard A. Meinl, den Präsidenten des Bundesverbandes deutscher Musikinstrumentenhersteller, zur Stimmung in seinem Verband zu fragen.

11 Fragen an…<br /> Redunzl Semmelmann

01.06.05 (Redunzl Semmelmann) -

Meine kleine Glosse, die von der nmz-Redaktion mit „Semmelmanns Musica viva“ überschrieben wird, erscheint jetzt wohl immer auf Seite 12. Zumindest denke ich, dass dies so bleibt. Gibt’s ja auch nix zu meckern, denn die Seite 12 ist die Ulkseite der nmz, inklusive Impressum. So wie die „Wahrheit“ bei der taz. Und da meine Glossen ulkig sind, ist somit alles in bester Ordnung. Ebenso auf der Seite 12 ist immer so ein Promi-Fragebogen über Musik zu finden: 11 Fragen an… Da ich niemals prominent sein werde, beantworte ich diesen Fragebogen jetzt ganz nassforsch und ulkig hier in meiner Glosse. Denn ich darf hier schreiben, was ich will. Na ja, fast. Solange ich niemanden verunglimpfe oder unseren Bundespräsidenten, den Köhlers Horscht, nicht beleidige. Und das habe ich natürlich nicht vor. Dazu ist der Köhlers Horscht einfach viel zu unwichtig, auch wenn er in seiner unendlichen Langweiligkeit fast schon wieder ulkig ist. Der Fragebogen ist wichtig. Bei mir würde er so aussehen:

11 Fragen an Siegfried Mauser

01.05.05 (Siegfried Mauser) -
Der am 3. November 1954 geborene Pianist und Musikwissenschaftler und Rektor der Musikhochschule München erhielt 1984 den Bayerischen Kulturförderpreis. Als Solist und Kammermusiker konzertiert er im In- und Ausland. Neben zahlreichen Veröffentlichungen zu den Themen „Musikalische Analyse“, „Musikästhetik“ und „Musikgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts“ ist Mauser unter anderem Mitherausgeber des „Handbuchs der musikalischen Gattungen“.

Versierter Fachmann im neuen DTKV-Präsidium

01.05.05 (akp) -

Mit dem Ministerialrat Dr. Dirk Hewig wurde ein kompetenter und kluger Mann ins DTKV-Präsidium gewählt, der über reiche Erfahrungen im Bereich der Kulturpolitik und der Gremienarbeit verfügt.

Zwei Künstler wie aus einem Guss

01.05.05 (Achim Heidenreich) -

Bei einem Doppelportrait-Konzert mit Werken Isabel Mundrys und ihres Lebenspartners Brice Pauset in der Wiesbadener musik-theater-werkstatt des Hessischen Staatstheaters hat man sich erneut davon überzeugen können, welch große europäische Komponistin die gebürtige Hessin ist.

11 Fragen an Andrzej Chlopecki

01.04.05 () -

Über die Welt hinausweisen

01.04.05 (Niko Firnkees) -

Dr. Dorothee Eberhardt ist eine Komponistin der mittleren Generation, die sich nicht nur im Raum München mit ihrem Schaffen einen bedeutenden Namen gemacht hat. Ihr rund 35 Werke umfassendes Opus, überwiegend Klavier-, Klarinetten- und Kammermusik, aber auch vier Orchesterwerke und ein Melodram, gelangt häufig zur Aufführung. Insbesondere das 2001 erschienene „Salamanca“ für Klarinette solo verbreitet sich rasch: Sieben Klarinettisten aus vier verschiedenen Ländern haben es in ihrem Repertoire, im Sommer wird es bereits zum zweiten Mal auf CD eingespielt werden.

Der Komponist Dieter Schnebel feiert am 14. März seinen 75. Geburtstag

01.03.05 (Reinhard Schulz) -

Alles Bedeutende bewegt sich am Rande; dort wo man es meist nicht vermutet. Gerade einmal knapp fünf Jahre, genau zwölf Tage, ist Dieter Schnebel jünger als Pierre Boulez. Dennoch scheint eine Generation dazwischen zu liegen. Boulez ist der vielleicht wesentlichste Protagonist eines strukturell klanglichen Denkens, das er mitunter in kristalline Reinheit trieb. Bei Schnebel ging es schon immer, sieht man einmal von ein paar seriellen Frühversuchen ab, unrein, kontaminiert zu.

11 Fragen an Jörn Arnecke

01.03.05 () -

Der Komponist Jörn Arnecke, geboren 1973 in Hameln, studierte bei Peter Michael Hamel in Hamburg und bei Gérard Grisey in Paris. 2004 erhielt er den Hindemith-Preis des Schleswig-Holstein Musik Festivals, am 8. April 2005 wird sein neues Musiktheaterstück „Butterfly Blues“ nach Henning Mankell im Auftrag der Hamburgischen Staatsoper uraufgeführt.

Als Mensch am Klavier

01.03.05 (Ann-Kathrin Seidel) -

Kurz nach dem 75. Geburtstag von Prof. Günter Philipp hat der Kamprad Verlag das klavierpädagogische Werk „Klavierspiel und Improvisation“ des Ehrenpräsidenten des Deutschen Tonkünstlerverbandes Sachsen, in erheblich erweiterter und überarbeiteter Fassung herausgebracht. Die Figur des Mannes ruht im Sessel, die Arme auf den gepolsterten Lehnen. Seine Gesichtszüge sind weich, freundliche Linien umspielen den Mund nicht nur wenn er lächelt. Die schneeweißen Haare rahmen das Gesicht: Ein Paar blaue Augen, das mal erstaunt, mal kritisch, mal beobachtend, mal warmherzig, aber stets aufmerksam und klar auf sein Gegenüber blickt. Seine Hände sind das Einzige, was in ständiger Bewegung ist. Immer wieder greifen sie Klavierpassagen auf, die Philipps Frau und Pianistin Ute Pruggmayer-Philipp im Nebenzimmer übt.

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