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Alle Artikel kategorisiert unter »Bernd Alois Zimmermann«

Rückblende 2017/06 (Vor 100 und vor 50 Jahren)

31.05.17 (Eckardt Rohlfs) -
Vor 100 Jahren: Notwendigkeit einer Opernreform: Denn die moderne Opernallerweltstechnik hat keinen Stil. +++ Vor 50 Jahren: Der Komponist Bernd Alois Zimmermann nennt seine 1965 in Köln uraufgeführte „Soldaten“ recht unproblematisch „Oper“, aber mit dem traditionellen Begriff der Oper hat sein Werk nicht sehr viel zu tun. Wie sieht er den Weg des Musiktheaters in der Zukunft, gibt er der Oper noch eine Chance?

Silberscheiben, die bleiben

24.12.16 (Peter P. Pachl) -
Der persönliche Jahresrückblick der nmz-Phonokritiker. Rara et diversa: Franz Schmidt, Max Reger, Bernd Alois Zimmermann, WDR Sinfonieorchester, Carl Goldmark, Frank Beermann, André Previn, Erwin Stein, Gerhard Weinberger und Franz Schmidt, Max Reger, Bernd Alois Zimmermann, WDR Sinfonieorchester, Carl Goldmark, Frank Beermann, André Previn, Erwin Stein, Gerhard Weinberger.

Musikalische Kraftpakete, virtuelle Räume

06.10.16 (Max Nyffeler) -
Musik von und mit: Bernd Alois Zimmermann, Ruth Velten, Aloys Kontarsky, David Tudor, Eduard Steuermann, Fabien Lévy, Andor Foldes, Ensemble Song Circus, Fabien Lévy, Ruben Sverre Gjertsen, Steve Reich, Herbert Henck, Claude Helffer, Kristi Becker, Massimiliano Damerini, Ole-Henrik Moe und Nicolas Hodges.

Verfluchte zweite Oper!

05.10.15 (Mátyás Kiss) -
Wann schreibt ein Komponist eine Oper? Wenn er einen Auftrag dazu erhalten hat? Das allein wäre wohl kaum die erhebliche Mühe wert. Aus Liebe zum virtuosen Gesang? Die kann er, mit deutlich weniger Aufwand, auch in Liedern, Kantaten und Chorsätzen, gegebenenfalls sogar in Messen, Passionen und Oratorien ausleben wie Johann Sebastian Bach und Johannes Brahms. Nein, er muss schon Theaterblut geleckt haben – und eine gewisse innere Neigung zum Gesamtkunstwerk verspüren, die nicht erst bei Wagner, sondern schon seit dem frühen Barock zu beobachten ist.

Wagnis mit Glück und Scheitern: Dallapiccolas „Il Prigioniero“ und Zimmermanns „Ekklesiatische Aktion“ an der Oper Köln

30.03.15 (Rainer Nonnenmann) -
Beide Werke handeln von Gefangenschaft, Befreiung und ultimativer Erlösung durch den Tod. Beide spielen in Kerkern der spanischen Inquisition des 16. Jahrhunderts, lassen einen Großinquisitor auftreten, üben radikale Kritik am Christus- und Menschenbild der Kirche. Beide thematisieren existentielle menschliche Verlassenheit, Ausweg-, Sinn- und Hoffnungslosigkeit, und beide stammen von Komponisten, die sich als ebenso gläubige wie zweifelnde Katholiken in bekenntnishaften Werken gegen Totalitarismus, Krieg, Gewalt und Unterdrückung jeglicher Art gewandt haben.

Gewichtiger Materialstand

03.02.15 (Jörn Peter Hiekel) -
Unter den bedeutenden Komponisten des 20. Jahrhunderts gehört Bernd Alois Zimmermann zu jenen, deren Schaffen in den letzten zwei Jahrzehnten ein stark gewachsenes Interesse nicht nur des Musiklebens und der nachwachsenden Generationen von Komponisten, sondern auch von musikwissenschaftlicher Seite verbuchen konnte.

Misstrauen gegen alles Militärische

10.07.14 (Albrecht Dümling) -
Nachher ist man immer klüger. Im August 1914 zogen die deutschen Soldaten noch begeistert in die Schlacht, von der sie einen schnellen Sieg erhofften. Je länger der Krieg aber dauerte und je mehr Tote und Verletzte er kostete, je mehr auch die Zivilbevölkerung leiden musste, umso mehr wich die Begeisterung der Ernüchterung. Bei Kriegsende füllten bettelnde Krüppel die Straßen.

Das Orchester ist die Militaria – Bernd Alois Zimmermanns „Die Soldaten“ an der Komischen Oper Berlin

16.06.14 (Peter P. Pachl) -
Für den katalanischen Regisseur Calixto Bieito ist die aggressive Klangmaschinerie in Bernd Alois Zimmermanns an Radikalität bislang unüberbotener Partitur aus dem Jahre 1965 identisch mit dem Apparat der titelgebenden Soldaten. In Uniformen und mit militärischen Kopfbedeckungen spielen die 120 Orchestermitglieder auf sieben Ebenen eines Stahlgerüsts, mitten auf der Bühne, untermischt mit kinetischen, sich horizontal und vertikal verfahrbaren Elementen für Schlagwerk, sowie Aufzüge von Sängerdarstellern und Komparserie.

Das Verstörungspotenzial eines Klassikers: Kirill Petrenko und Andreas Kriegenburg triumphieren mit Bernd Alois Zimmermanns „Die Soldaten“ an der Bayerischen Staatsoper

26.05.14 (Juan Martin Koch) -
Kaum ist die Musiktheater-Biennale vorbei, bringt die Bayerische Staatsoper quasi als Kommentar zu all den dort mit eher mäßiger Strahlkraft über die Bühne gegangenen Uraufführungen Bernd Alois Zimmermanns „Die Soldaten“ heraus – jenes Referenzwerk also, das meist als allererstes genannt wird, wenn es um die Möglichkeit geht, nach 1945 gültiges Musiktheater zu schaffen.

Zwischen den Zeiten – Ein Fest für Bernd Alois Zimmermann

15.01.14 (kiz-lieberwirth, PM) -
Die Staatsoper Hannover, die Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover (HMTMH) und das Netzwerk Musik 21 Niedersachsen widmen vom 14. bis 17. Februar 2014 ein Konzertwochenende dem Komponisten Bernd Alois Zimmermann. Ausführende sind zudem Ensembles der freien Szene: musica assoluta, das Neue Ensemble und das Ensemble Megaphon.
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