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Alle Artikel kategorisiert unter »ConBrio«

Das Comeback eines Musikkritikers?

05.05.22 (Philipp Lojak) -
Einmal ein Musikstück von Brahms oder Liszt so erleben, wie es im 19. Jahrhundert die Zeitgenossen gehört haben mussten – das wäre etwas! Nun gibt es zwar keine Zeitmaschine, um uns in diese Zeit zu bugsieren, dafür aber eine neu erschienene Studie über die Musikkritiken im Dresdner Feuilleton 1864 bis 1889. Theresa Henkel widmete sich in ihrer Dissertation den Texten des Musikschriftstellers und seinerzeit geschätzten, heute aber weitgehend vergessenen Liederkomponisten Carl Banck (1809–1889). Damit setzt sie Grundsteine für die Erforschung der Musikrezeption in den deutschen Tageszeitungen und zeigt, wie wichtig das musikalische Feuilleton in der Mediation zeitgenössischer Diskurse in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts war. Für den Leser ist dies eine Gelegenheit, in die spannende Gedanken- und Erlebniswelt eines Zeitgenossen von Richard Wagner einzutauchen.

Von Engeln, Feueröfen und verrosteten Rittern

09.02.22 (Theo Geißler) -
Theo Geißler, Geschäftsführer des ConBrio Verlages und Herausgeber der nmz, wird am 9. Februar 2022 fünfundsiebzig Jahre alt. Die nmz gratuliert ihm mit einem Protokoll, das unseren geneigten Lesern die Möglichkeit gibt, im 71. Jahrgang der nmz und damit im Jahr ihres siebzigjährigen Bestehens einen Blick in die His­torie und auch ein bisschen hinter die Kulissen dieser altehrwürdigen Publikation zu erhalten. Das folgende Protokoll beruht im Wesentlichen auf einem Gespräch, das die Sopranistin Irene Kurka für ihren Podcast „Neue Musik Leben“ (Folge 151) aufgezeichnet hat, den sie seit April 2018 betreibt.

Bewegte Interaktion von Tanz und Oper

04.02.22 (Dieter David Scholz) -
Music Theatre in Motion. Reflections on Dance in Opera, hrsg. von Isolde Schmid-Reiter/Aviel Cahn, ConBrio (Schriften der Europäischen Musiktheater-Akademie, Bd. 14), Regensburg 2021, 232 S., € 25,00 ISBN 978-3-940768-96-4

Die Redaktion der neuen musikzeitung wünscht ein friedvolles Weihnachtsfest

24.12.21 (nmz-red) -
Die gesamte Redaktion der neuen musikzeitung und ihre Mitarbeiter wünschen nicht nur allen unseren Online-Besucherinnen und -besuchern, sondern wirklich allen ein gesundes, frohes und friedliches Weihnachtsfest. Wir werden hier in den nächsten Tage auch etwas kürzer treten, halten aber in kleiner Besetzung unseren Informationsdienst aufrecht. Stöbern Sie derweil gerne in den aktuellen Ausgaben der neuen musikzeitung, der Jazzzeitung und von Oper & Tanz. Bestimmt es etwas für Sie dabei.

Vorsichtige Anerkennung für einen Visionär

17.11.21 (Gerhard Dietel) -
Den Begriff „neue wege“ führt die Schriftenreihe des in Regensburg beheimateten „Sudetendeutschen Musikinstituts“ im Titel, und besonders gut passt dieses Motto zum eben im Rahmen dieser Reihe erschienenen Band mit der Nummer 18. Er ist dem tschechischen Komponisten Alois Hába (1893–1973) gewidmet, der mit einem guten Teil seines Werks Pionierarbeit leistete und klangliches Neuland erschloss. Ursprünglich angeregt durch die Volksmusik seiner mährischen Heimat und wohl auch beflügelt durch einschlägige Gedanken in Ferruccio Busonis „Entwurf einer neuen Ästhetik der Tonkunst“ begann Hába nämlich, mit einem erweiterten Tonsystem zu experimentieren, das die gängige zwölftönige Skala um Mikrointervall-Zwischenstufen bereicherte: um Viertel- oder sogar Sechsteltöne.

Eingeschlossen in die Welt des Singens

08.10.20 (Thomas Kabisch) -
Walther Hensel, geboren 1887 als Julius Janiczek in Mährisch-Trübau, gestorben 1956 in München, war nach heutigem Sprachgebrauch ein „Aktivist“, prägend beteiligt an Jugendbewegung und Singbewegung und Initiator des 1923 in der Nähe von Prag gegründeten Finkensteiner Bundes. Zu den Erfahrungen, aus denen seine politischen und musikalischen Überzeugungen ihre Dynamik bezogen, gehört – neben einem Kult der „Jugend“, wie er intermittierend in den letzten 200 Jahren immer wieder aufgetreten ist – wesentlich die „sudentendeutsche Grenzlandlage“ (Hensel 1923, im besprochenen Band S. 181), die sich ihm als „Grenzlandnot des mitteldeutschen Ostens“ darstellte (Erwin Wittek 1930, S. 24). „Die Befürchtung, das Deutschtum würde ‚im Kampfe mit den andern Völkern‘ unterliegen“ (S. 180), und der aus dieser Einschätzung notwendig entspringende „Grenzlandkampf“ war für Hensel, so paraphrasiert Undine Wagner den Autor, „Motivation für das Singen und […] Gradmesser künstlerischer Wertung.“ (S. 181)

Con Brio

30.03.20 (Barbara Haack) -
Es bedarf keiner Begründung, dass wir uns in dieser Ausgabe ausführlich den Folgen des Corona-Virus widmen. Dabei ist – geschuldet der Produktionsweise eines Monats-Print-Mediums – vieles, wenn Sie es lesen, schon wieder überholt oder Makulatur. Ständig aktuell informieren wir Sie auf www.nmz.de und im Bad Blog of Musick. Trotzdem ist es wichtig, dass hier wie anderswo Akteure des Kultur- und Kreativlebens frühzeitig ihre Stimme erhoben haben.

Grundlagenwerk zu einer zentralen Thematik

23.02.20 (Heinrich Klingmann) -
Das Buch von Irmgard Merkt vermittelt Zuversicht und macht Lust darauf, sich mit der Frage zu befassen, welche Möglichkeiten einem zur Verfügung stehen, um ein Unterrichtskonzept zu entwickeln und zu verfolgen, das dazu geeignet ist, auf die Verschiedenheit von Schülerinnen und Schülern zu reagieren. Es mag daher nicht erstaunen, dass im Zusammenhang mit der von der Autorin aufgeworfenen Frage, ob es vielleicht Zeit werde, Musikunterricht ganz neu zu denken, auch das „Unterrichtsfach Glück“ sowie eine „Wertschätzende Schulentwicklung“ behandelt werden. Und der Abschnitt zum Thema „Unterrichtskulturen“ ist mit den Worten „Happy Teachers Change the World“ überschrieben.

Weikersheimer Gespräche zur Kompositionspädagogik

27.02.19 (JMD) -
Komponieren gewinnt im Musikunterricht an Schulen wie im Instrumentalunterricht an Musikschulen an Bedeutung. Doch was sollte eine Didaktik der Kompositionspädagogik beinhalten? Wie könnte eine professionelle kompositionspädagogische Ausbildung im Rahmen der musikpädagogischen Studiengänge aussehen? Mit den „Weikersheimer Gesprächen zur Kompositionspädagogik“ versammelt die JMD vielstimmige Antworten auf diese Fragen.

Eine Choralausgabe für Papst Franziskus

30.01.19 (nmz) -
Im Rahmen einer Generalaudienz im Vatikan konnten die Herausgeber Johannes Berchmans Göschl, Heinrich Rumphorst und Stephan Zippe sowie Lektor Juan Martin Koch im Dezember Papst Franziskus den zweiten Band des im ConBrio Verlag erschienenen „Graduale Novum“ sowie den dazugehörigen Kommentar überreichen. Zusammen mit dem ersten Band (2011) liegen somit die wichtigsten Gesänge des Gregorianischen Chorals nach dem letzten Stand der Forschung in einer praktischen Ausgabe vor.
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