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Alle Artikel kategorisiert unter »Daniele Rustioni«

An der Oper Lyon macht Tobias Kratzer aus Gioachino Rossinis „Guillaume Tell“ ein Lehrstück

06.10.19 (Joachim Lange) -
Mit seinem „Guillaume Tell“ hat sich Gioachino Rossini den abrupten Wechsel vom Erfolgskomponisten zum Lebenskünstler mit 37 Jahren sozusagen redlich verdient. Denn mit dem macht er Ernst, da geht’s 1829 zur Sache. Rossini feiert mit revolutionärem Furor den exemplarischen Freiheitswillen der Schweizer im Format einer Grand Opera. Dabei analysiert er das bedrohlich Böse so glasklar, dass seinem Publikum keine Chance bleibt, als dem in eine Oper übersetzten Pathos Friedrich Schillers zu folgen. Joachim Lange sieht und hört eine große Oper.

Großes Gurgeln für die Restauration

09.12.15 (Frieder Reininghaus) -
Christoph Marthaler lässt Rossinis „Viaggio a Reims“ in Zürich stranden, meint Frieder Reininghaus.

Die Zivilgesellschaft hat die Ärmel hochgekrempelt: Italiens „Sistema“ – rund 5.000 Kinder in 20 Musikzentren aufgenommen

15.02.12 (Corina Kolbe) -
Mit sichtlicher Freude hört Claudio Abbado einem riesigen venezolanischen Kinderorchester zu, das temperamentvoll Arturo Márquez‘ Ohrwurm „Danzón No. 2“ spielt. Zum Schluss hält ihn nichts mehr auf seinem Sitz. Er läuft auf die Bühne zu, wirft den Musikern Kusshände zu und dankt ihnen mit einer symbolischen Umarmung. Die bewegende Szene aus Cristiano Barbarossas preisgekröntem Dokumentarfilm „A Slum Symphony“ zeigt, wie inspirierend junge Musiker auf den großen Dirigenten wirken.
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