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Alle Artikel kategorisiert unter »Deutsche Erstaufführung«

Fesselnde Reise in eine gottlose Welt

03.07.18 (Andreas Hauff) -
Er war wohl einer der größten Exzentriker der abendländischen Musikgeschichte: Rued Langgaard, 1893 in Kopenhagen geboren und 1952 als Domorganist in Ribe (Nordschleswig) verstorben, schrieb über 400 Werke für verschiedenste Besetzungen, von denen zu seinen Lebzeiten ein Zehntel publiziert und allenfalls die Hälfte aufgeführt wurde – einige davon in Deutschland. Seine 1930 fertiggestellte Oper „Der Antikrist“ kam erst 1999 in Innsbruck auf die Bühne. 19 Jahre später ist das sperrig-sinnliche Stück als deutsche Erstaufführung in Mainz zu erleben.

Fesselnde Reise in gottlose Welt – Rued Langgaards Oper „Antikrist“ am Staatstheater Mainz

10.06.18 (Andreas Hauff) -
Er war wohl einer der größten Exzentriker der abendländischen Musikgeschichte: Rued Langgaard, 1893 in Kopenhagen geboren und 1952 als Domorganist in Ribe (Nordschleswig) verstorben, schrieb über 400 Werke für verschiedenste Besetzungen, von denen zu seinen Lebzeiten ein Zehntel publiziert und allenfalls die Hälfte aufgeführt wurde – einige davon in Deutschland. Seine 1930 fertiggestellte Oper „Der Antikrist“ kam erst 1999 in Innsbruck auf die Bühne. 19 Jahre später ist das sperrig-sinnliche Stück als deutsche Erstaufführung in Mainz zu erleben.

Staatsoper Hamburg bringt neue Oper von George Benjamin heraus

28.03.18 (dpa) -
Hamburg - Die Staatsoper Hamburg präsentiert in der kommenden Spielzeit eine neue Oper des britischen Komponisten George Benjamin. «Lessons in Love and Violence» nach einem Text von Martin Crimp feiert am 7. April 2019 in der Inszenierung von Katie Mitchell und unter Leitung von Generalmusikdirektor Kent Nagano deutsche Erstaufführung.

Via Wüste in die Humanität – Musical „Priscilla“ im Münchner Gärtnerplatztheater

15.12.17 (Wolf-Dieter Peter) -
Ist in Paul Abrahams Operette „Roxy und ihr Wunderteam“ zu fragen, ob nicht Frauen die besseren Männer sind (nmz.de/online vom 10.12.2017) – so dominiert in und nach der Münchner Premiere der Musical-Fassung des Film-Hits „Priscilla – Königin der Wüste“ von 1994 eher das Gegenteil: Männer sind die besseren Frauen… oder nein: der ganze Gender-Kram ist eigentlich egal – Hauptsache: Mensch!

Polystilistisch: Reynaldo Hahns „Le Marchand de Venise“ am Theater Bielefeld

Es hat lange, sehr lange (wenngleich nicht kontinuierliche) Tradition am Theater Bielefeld, Opernraritäten auszugraben, Uraufführungen zu präsentieren, Werke aus ihrem Dornröschenschlaf zu wecken. Erst im Januar 2017 kam Marc-André Dalbavies „Charlotte Salomon“ auf die Bühne – ein Stück aus dem Jahr 2014 über die von den Nazis 1943 in Auschwitz ermordete Malerin. Jetzt steht mit „Le Marchand de Venise“ eine der sechs Opern im Mittelpunkt, die Reynaldo Hahn (1874-1947) komponiert hat, die inzwischen aber allesamt dem Vergessen anheimgefallen sind. „Le Merchand de Venise“, 1935 in Paris uraufgeführt, erlebt in Bielefeld gar ihre deutsche Erstaufführung!

Schrille Revue „nach Suppé“ – „Der Teufel auf Erden“ im Münchner Akademietheater

03.07.16 (Wolf-Dieter Peter) -
Francesco Ezechiele Ermenegildo Cavaliere Suppè-Demelli hatte mit den meisten seiner über 200 Bühnenwerken großen Erfolg und ist als „Franz von Suppé“ mit „Leichter Kavallerie“, „Boccaccio“ oder der „Schönen Galathée“ gut bekannt. Seine Operette „Der Teufel auf Erden“ war 1878 eher nur ein mittlerer Erfolg: viel Lob für Handlung und Libretto der geviften Autoren Karl Juin und Julius Hopp, gute Musik, aber kein Ohrwurm, keine Musiknummer, die dann als einzelner Notendruck populär wurde.

Nach Berlin verlegt – HK Grubers „Geschichten aus dem Wiener Wald“ in Berlin

23.05.16 (Peter P. Pachl) -
Die Uraufführungsproduktion von HK Grubers „Geschichten aus dem Wiener Wald“ bei den Bregenzer Festspielen 2014 war als Koproduktion mit Wien und Berlin der und dem angekündigt. Im Theater an der Wien war diese Produktion der dreiaktigen Oper auf ein Libretto von Michael Sturminger nach dem gleichnamigen Stück von Ödön von Horvath inzwischen zu sehen. Doch die Komische Oper Berlin hatte sich – wohl aufgrund der wenig überzeugenden Uraufführungs-Inszenierung entschlossen, eine eigene Neuinszenierung zu präsentieren – leider nur ein partieller Gewinn.

Kieler Theater mit deutscher Erstaufführung einer Barockoper

05.04.16 (dpa) -
Kiel - Mit der am meisten gespielten Oper des 19. Jahrhunderts startet die Oper des Kieler Theaters in die neue Spielzeit. Giacomo Meyerbeers «Die Hugenotten» wird am 24. September aufgeführt, wie das Theater am Montag ankündigte. Verdis «Rigoletto» und Wagners «Siegfried» aus dem «Ring des Nibelungen» stehen ebenfalls im Programm für 2016/2017.

„Kreischen oder Kriegsgeheul?“ und kreischende Lokomotive

31.10.15 (Peter P. Pachl) -
„Private View“ von Annelies Van Parys in der Deutschen Oper Berlin, parallel zu Arthur Honegger und Edmund Meisel im Admiralspalast.

Oper von Scott Joplin hat in Dresden deutsche Erstaufführung

21.04.15 (dpa) -
Dresden - Die Oper «Treemonisha» von Ragtime-Pionier Scott Joplin (1868-1917) ist mehr als 100 Jahre nach ihrer Entstehung erstmals auf einer deutschen Bühne zu sehen. In einer Kooperation mehrerer Dresdner Kunsthochschulen mit dem Staatsschauspiel kommt das Werk am kommenden Samstag im Kleinen Haus in Dresden auf die Bühne, wie die Veranstalter am Montag mitteilten.
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