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Alle Artikel kategorisiert unter »Die Hochzeit des Figaro«

Im Brautmodengeschäft ohne Biss – Mozarts „Die Hochzeit des Figaro“ am Theater Freiburg

13.02.20 (Georg Rudiger) -
In der Inszenierung viel zu eindimensional gezeichnet, aber handwerklich präzise gearbeitet und mit einer Schaum spuckenden Toilette: Eine musikalisch ergiebige „Hochzeit des Figaro“ am Theater Freiburg sah unser Kritiker Georg Rudiger.

Das Bühnenbild funktioniert – Mozarts „Le Nozze di Figaro“ am Theater Basel

22.01.20 (Georg Rudiger) -
Man könnte den Eindruck gewinnen, die Regie führt hier das Bühnebild. Mozarts „Die Hochzeit des Figaro“ hatte am Theater Basel Premiere. Die Sänger*innen bringen aber manchmal Humor und Leichtigkeit in die doch etwas strenge Inszenierung von Barbara Frey, findet unser Kritiker Georg Rudiger.

Des Pudels Kern: „Die Hochzeit des Figaro“ am DNT Weimar

28.01.18 (Roland H. Dippel) -
Michael Tolke wurde während der Vorbereitungs- und Probenzeit zu dieser Inszenierung am Deutschen Nationaltheater Weimar von der Realität überrollt: In „Die Hochzeit des Figaro“ geht es bekanntermaßen um das Recht der ersten Nacht, das Graf Almaviva auf seinem Landsitz wenige Jahre vor Ausbruch der Französischen Revolution aufgibt. Dann macht er aber bei der wirtschaftlich von ihm abhängigen Zofe Susanna massiven Druck, um ans Ziel seiner erotischen Begierden zu gelangen. Bei Mozart kommt dieser Fall nicht vor die Justiz, die Graf Almaviva schuftig instrumentalisiert. Die Figuren in der Oper nach Beaumarchais wehren sich und drehen den Spieß um. Mozart ist also nach wie vor brisant und in Weimar überdies ein trendiger Spaß mit Tiefgang.

Plácido Domingo feiert «Don Giovanni»-Jubiläum in Prag

26.10.17 (dpa) -
Prag - Zum 230. Jubiläum der Uraufführung der Mozart-Oper «Don Giovanni» wird Startenor Plácido Domingo die konzertante Aufführung in Prag dirigieren. Schauplatz ist das historische Ständetheater, in dem das Stück am 29. Oktober 1787 im Beisein Wolfgang Amadeus Mozarts erstmals gespielt wurde. Die beiden Aufführungen an diesem Freitag und Sonntag sind restlos ausverkauft.

„Die Hochzeit des Figaro“ oder Die tollste Tortenschlacht – in Dresden

18.05.17 (Michael Ernst) -
Wenn Opernhäuser Operette spielen, darf sich die Staatsoperette Dresden auch an Oper wagen: Ob Mozarts „Figaro“ das richtige Rezept ist, um mehr Publikum ins neue Haus zu holen?

Tolle Liebesspiele und tödlicher Ernst

08.09.15 (Andreas Kolb) -
Die Anzeige eines Sponsors im Programmheft brachte es amüsant auf den Punkt: „1965 – ein Jahr, das Musikgeschichte schrieb: Die Scorpions, Jefferson Airplane, The Doors und Pink Floyd formieren sich zu Rockbands, ‚Help‘, das fünfte Album der Beatles, wird veröffentlicht.“ Und dann am Schluss: „Beethovens ‚Fidelio‘ eröffnet die Oper im Schlosshof in Weikersheim.“

„Le nozze di Figaro“ – Mozart modern: Viel Farbe und (zu) flotte Tempi an der Semperoper

24.06.15 (Michael Ernst) -
„Le nozze di Figaro“ im Jahrhundertblick – die Regie von Johannes Erath und das Dirigat von Omer Meir Wellber ergänzen sich auch da, wo sie sich widersprechen. Warum soll es in der Oper nicht auch mal Theater geben?

Hochzeit und Vendetta

30.04.15 (N.N.) -
In diesem Jahr feiert die JMD „50 Jahre Oper im Schlosshof“. Was 1965 als studentische Initiative begann, gewann bald eine große künstlerische Perspektive und lässt heute die Weikersheimer Opernproduktionen national und international ausstrahlen. Als wichtiger Schritt in eine Profikarriere sind die Plätze in diesem Opernkurs begehrt, denn er hat mittlerweile zahlreiche Erfolgsgeschichten geschrieben: Ehemalige Opern-Stipendiaten der JMD sind heute an Opernhäusern in Deutschland engagiert. Einige Karrieren, die in Weikersheim begannen, führten an das Festspielhaus Baden-Baden, zu den Bayreuther Festspielen oder wie im Fall von Ricardo Tamura oder Matthias Klink an die Met in New York.

Hübsch daneben – Marc Minkowski dirigiert, Felix Breisach inszeniert „Le nozze di Figaro“ im Theater an der Wien

12.04.15 (Frieder Reininghaus) -
Stücke wie der „Figaro“ gelten nach fünf Jahrzehnten „Regietheater“ als ausgereizt: Die Möglichkeiten der Politisierung, Sexualisierung, Dekonstruktion, Ironisierung oder Veralberung sind im Wesentlichen durchgespielt. Felix Breisach, ein Routinier auf dem Feld der Fernsehdokumentationen und der TV-Portraits prominenter Musiker (wie Boulez, Harnoncourt oder Hampson), hat im Theater an der Wien bereits die halbszenische Einstudierung der von Nikolaus Harnoncourt zelebrierten Da Ponte/Mozart Trilogie betreut.

Durchgeschüttelte Seelen, unberechenbar – Felix Rothenhäusler inszeniert Mozarts „Le Nozze di Figaro“ in Bremen

03.02.15 (Ute Schalz-Laurenze) -
Alle, wirklich alle Operngänger kennen Mozarts‘ 1786 geschriebene Oper „Le Nozze di Figaro“. Es geht sehr konkret um den Vorabend der Revolution, der Bürger Figaro probt mit seiner Verlobten Susanna den Aufstand gegen den Grafen, der wegen der attraktiven Susanna das Recht der ersten Nacht wieder einführen will, das er selbst gerade abgeschafft hatte. Aber in vielen Inszenierungen war es so, dass uns das soziale Problem eigentlich nichts mehr anging. Immer aber blieb die ergreifende tiefe Musik von Mozart, die auch die konservativsten Inszenierungen erträglich macht.
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