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Alle Artikel kategorisiert unter »Esa-Pekka Salonen«

Die höheren Künste des Recyclings – Das Festival in Aix-en-Provence 2019

08.07.19 (Frieder Reininghaus) -
Die erste Stunde gehörte einem seltenen Gast im sommerlichen Aix-en-Provence: Madame La Pluie ließ die Veranstalter und die vor den Absperrgittern wartenden zahlenden Gäste lange im Ungewissen. Doch dann wurden die Barockgeigen des Orchesters Pygmalion aus Bordeaux ausgepackt. Sie und die vielen prächtigen Kostüme, die unter kundiger Assistenz von Elisabeth de Sauverzac geschneidert worden waren, setzten sich dem Witterungs-Restrisiko aus. Gegen 23 Uhr begann eine Solostimme den zum Auditorium umgewidmeten Hof der Arvchevêché zu erfüllen. Sie intonierte, bald unterstützt vom Chor, ein mittelalterliches Graduale – als Einstimmung auf das Requiem von Wolfgang A. Mozart.

Wahrheitserkundungen – La 68ème édition du Festival d’Aix-en-Provence

06.07.16 (Frieder Reininghaus) -
Im vergangenen Jahr gab es beim Festival d’Aix-en-Provence Ärger und Zensureingriffe wegen vier Köpfen und Osmins Rache-Orgie „erst geköpft und dann gehangen“. Martin Kušejs Inszenierung der „Entführung aus dem Serail“ wollte zeigen, dass von religiösen Fanatikern auch 2015 enthauptet wird. Um Wiederholungsfälle weiträumig zu vermeiden, schien Festivaldirektor Bernard Foccroulle heuer auf Nummer sicher gehen zu wollen.

Kühl und bestechend

26.11.15 (Frieder Reininghaus) -
Esa-Pekka Salonen und Krzysztof Warlikowski präsentieren Béla Bartóks „Barbe-bleue“ und Francis Poulenc „La Voix humaine“ an der Pariser Oper. Frieder Reininghaus hörte eine herausragende Barbara Hannigan.

Aufbruch auf Französisch – Das Tonhalle-Orchester Zürich setzt auf die junge Generation

08.12.14 (Antje Rößler) -
Zürich unterzieht sich einer Verjüngungskur. Der 28-jährige Lionel Bringuier hat den Stab des Chefdirigenten vom 50 Jahre älteren David Zinman übernommen. In seiner ersten Saison an der Tonhalle setzt der junge Franzose auf Maurice Ravel.

Konservative Pilotfunktion für die Opern-Durchreiche-Bruderschaft: ein Resümee zum Festival 2013 in Aix-en-Provence

11.07.13 (Frieder Reininghaus) -
Die der Oper und dem Konzert gewidmeten Sommerfestspiele in Aix-en-Provence erweisen sich derzeit als nach nachhaltigste Festival in der Luxus-Kategorie. Aix mag östlich des Rheins – aber dies ist wenig verwunderlich – nicht so viel mediale Aufmerksamkeit genießen wie Salzburg, das im deutschsprachigen Raum nach wie vor erste Adresse ist, oder gar wie Bayreuth, das zwar nun schon im zweiten Jahrzehnt in Folge kaum mehr durch künstlerische Leistungen hervorsticht, sondern nurmehr durchs Drumrum – durch Kinderprogramme sowie durch politische Gesinnungsbekundungen und erheiternde Unprofessionalität von Mitwirkenden.

Gediegenheit und Größenwahn: Opern von Cavalli bis Ligeti in DVD-Neuerscheinungen

21.11.12 (Juan Martin Koch) -
Ein Theater-Coup à la Fura dels Baus: Das Video einer Frau, die mit dem Tod zu ringen scheint, friert ein – als riesenhafte, den Arbeiten des Bildhauers Ron Mueck angelehnte Figur beherrscht sie fortan die Bühne für Ligetis „Grand Macabre“ (Arthaus).

Re-Rite: Esa-Pekka Salonen beschert Strawinskys Sacre und dem Sinfonieorchester neue Innenansichten

14.11.11 (Stefan Pieper) -
„Conducting is DJing“ sagt Esa Pekka Salonen – komme es doch hier wie dort auf das Mischen von Klangfarben an. Spätabends, nach einer überwältigenden Aufführung von Igor Strawinskys „Sacre du Printemps“ durch das britische Philharmonia Orchestra, verarbeitet ein DJ einzelne Partikel aus dieser Musik in seinem Set. Und die Besucher der multimedialen Installation „Re-rite – Du bist das Orchester!“ können die Lautstärke der einzelnen Instrumentalstimmen an einem Mischpult selbst kontrollieren, und damit – zumindest symbolisch – die Geschicke eines großen Sinfonieorchesters lenken.

Witzig geschärftes Plädoyer fürs Altern: Christoph Marthaler inszeniert Janáčeks „Věc Makropulos“ in Salzburg

11.08.11 (Peter P. Pachl) -
Die 1922 in Prag spielende Handlung um ein Elixier der ewigen Jugend haben Christoph Marthaler und Anna Viebrock ins heutige Salzburg verlegt, einen Ort, an dem der Prozentsatz der durch Schönheitsoperationen „jung“ gebliebenen Besucher besonders hoch sein dürfte.

Esa-Pekka Salonen wird Exklusivkünstler am Konzerthaus Dortmund

10.03.10 (Agentur ddp) -
Dortmund - Der finnische Dirigent und Komponist Esa-Pekka Salonen wird neuer Exklusivkünstler am Konzerthaus Dortmund. Wie das Konzerthaus am Mittwoch mitteilte, wird Salonen ab der Saison 2010/11 für drei Jahre als «Residenzkünstler» tätig sein.
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