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Alle Artikel kategorisiert unter »EU-Richtlinie zum Urheberrecht im digitalen Binnenmarkt«

Von Musik leben: Rechtssicherheit tut not

09.01.20 (Robert v. Zahn) -
80 Komponistinnen und Komponisten, Musikerinnen und Musiker sowie Akteure der Musikbranche diskutierten am 13. November in Düsseldorf zusammen mit NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart über die Möglichkeiten, wie musikalisch Kreative noch Geld verdienen können, und über die Umsetzung der EU-Urheberrechtsrichtlinie in nationales Recht. Zusammengerufen hatten sie der Landesmusikrat NRW, das Kompetenzzentrum CREATIVE.NRW und das Kompetenzzentrum Kultur- & Kreativwirtschaft Düsseldorf.

Erster Stakeholder Dialogue über Art. 17 der neuen EU-Urheberrechtsrichtlinie in Brüssel

Bericht des Composers Club: Vergangene Woche fand in der Europäischen Kommission in Brüssel der erste Stakeholder Dialogue über Art. 17 der neuen EU-Urheberrechtsrichtlinie statt. Dort waren neben Experten aus der EC (European Commission) Vertreter von Verbänden, Dachverbänden und größeren Unternehmen aus den Bereichen Musikindustrie (Verlage, Labels, Digitalvertriebe), Journalismus, andere Kreativsektoren, Verwertungsgesellschaften (vertreten über die GESAC), Games-Industrie, Plattform-Wirtschaft (z.B. YouTube, Facebook, Vimeo, SoundCloud), digitale Startup-Unternehmen sowie Nutzer- und Verbraucherschutz vertreten.

Link-Tipps 2019/06

18.06.19 (Juana Zimmermann) -
Die Debatte um Artikel 13 der EU-Urheberrechtsreform zeigte, dass auch die Neue Musik von so profanen Dingen wie EU-Richtlinien betroffen ist. Deshalb gibt es dieses Mal eine Zusammenstellung von Verweisen auf gute Seiten, die es sich auch lohnt zu lesen, wenn es ruhiger in der politischen Debatte ist.

nmz news update_190604: Rückblick und Zukunft | Classical:NEXT in Rotterdam | Premieren in Frankfurt (Szymanowski) und Dessau (Dvořák) | Musik im Radio | News

04.06.19 (mh) -
Unsere Musiklandschaft ist an sich gar nicht so übel. Ab und zu hilft da ein Blick in die Vergangenheit. Wir erinnern an Felicitas Kukuck, Opernuraufführungen von Paul Hindemith im Jahr 1921 und schwenken über zu Zukunft der Staatsoper unter den Linden, der Bedeutung von YouTube für Jugendliche, bevor wir uns von Philipp Krechlak über Classical:NEXT in Rotterdam und Moritz Eggert über den Stand gesellschaftsästhetischer Fragen ins rechte Licht setzen lassen. Premieren in Dessau (Dvořáks „Katja und der Teufel“ – eine Glanzleistung) und Karol Szymanowskis „Król Roger“ an der Oper Frankfurt (alles zu symbolistisch) machen den Schluss.

Im Zeichen der Solidarität

23.04.19 (Martin Hufner) -
Die elfte Verleihung des Musikautorenpreises der GEMA, Autoren ehren Autoren, stand wieder einmal unter keinem guten Stern. War es im letzten Jahr die rein männliche Zusammensetzung der Jury sowie eines großen Teils der Nominierten, die den Veranstaltern in der Öffentlichkeit eine dicke Rüge einbrachte und auch die Bundeskulturministerin zu einer Standpauke vor den versammelten Gästen den Anlass gab, ragte dieses Mal die Ausarbeitung der EU-Richtlinie zum Urheberrecht im digitalen Binnenmarkt tief ins Mark der Veranstaltung.

Neues EU-Urheberrecht mit deutscher Zustimmung endgültig beschlossen

15.04.19 (dpa) -
Luxemburg - Die heftig umstrittene Reform des EU-Urheberrechts ist endgültig beschlossen. In der letzten Abstimmung zu diesem Gesetz stimmten die EU-Staaten dem Vorhaben am Montag mehrheitlich zu. Auch die deutsche Bundesregierung votierte mit einem Ja - allerdings mit Vorbehalten. Damit ist der Weg für die Reform nun frei.

Deutscher Bundestag: Aktuelles zum Thema „Upload-Filter“

11.04.19 (hib) -
Anträge zu Upload-Filtern abgesetzt (Recht und Verbraucherschutz/Ausschuss) – Ausschuss debattiert über Uploadfilter (Ausschuss Digitale Agenda/Ausschuss).

Transparente, geregelte Bedingungen

30.03.19 (Tobias Könemann) -
Bis zuletzt war unklar gewesen, ob eine Mehrheit für eine Erneuerung des 20 Jahre alten Urheberrechts zustande kommen würde. Reformgegner und Befürworter hatten protestiert, demonstriert und Lobbyarbeit in ihrem jeweiligen Sinne betrieben. Nun hat das Europäische Parlament am 26. März die Richtlinie über das Urheberrecht im Digitalen Binnenmarkt verabschiedet und damit die Rechtssprechung an digitale Geschäftsmodelle angepasst. Tobias Könemann blickt auf die maximal aufgeheizte Debatte zurück:

Kurz-Schluss: Bitte zurückblättern – diesmal gibt’s ausnahmsweise leider kaum was zu lachen von mir

28.03.19 (Theo Geißler) -
Zugegeben: Ich bin auch ein »Verwerter«. Gleichermaßen von Speisen und Getränken – wie von geistigem Eigentum kreativer Frauen und Männer vorwiegend aus dem Kulturbereich, die ich in die Fänge meines bescheidenen Verlagshäusleins gelockt habe. Allzu viele Köder musste ich gar nicht auswerfen. Es genügte eine gewisse Kompetenz im editorischen Bereich, Engagement und Glaubwürdigkeit in der Sache, ein gewisser Kapitaleinsatz für Produktion und Marketing – eben alles, was eigentlich dem Beruf des Verlegers Rechtfertigung verleihen sollte. Autorin/Autor, Komponistin/Komponist, Fotografin/Fotograf, Klangdesignerin/Klangdesigner übertrugen in komplizierten Vertragsverfahren, die zumindest hierzulande dafür sorgten, dass keine Enteignung stattfand wie in den USA oder Great Britannien üblich, ihre Urheberrechte gegen angemessene Beteiligung am Erlös der »Verwertung« an den Verlag.

Die EU-Urheberrechtsrichtlinie muss zum Leben erweckt werden · Von Tobias Könemann

28.03.19 (Tobias Könemann) -
Bis zuletzt war unklar gewesen, ob eine Mehrheit für eine Erneuerung des 20 Jahre alten Urheberrechts zustande kommen würde. Reformgegner und Befürworter hatten protestiert, demonstriert und Lobbyarbeit in ihrem jeweiligen Sinne betrieben. Nun hat das Europäische Parlament am 26. März die Richtlinie über das Urheberrecht im Digitalen Binnenmarkt verabschiedet und damit die Rechtssprechung an digitale Geschäftsmodelle angepasst. Tobias Könemann blickt auf die maximal aufgeheizte Debatte zurück:
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