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Alle Artikel kategorisiert unter »G8«

Vom Faszinosum künstlerischen Handelns

12.10.16 (Andreas Kolb) -
Eine babylonische Begriffsverwirrung hat sich im deutschen Bildungssystem breit gemacht. Wer kann den Unterschied noch plausibel auseinanderdividieren zwischen Oberschule, Realschule plus, Hauptschule, Mittelschule, Neue Oberschule, Gemeinschaftsschule, Gesamtschule, Ganztagsschule, Stadtteilschule, G8, G9 oder gar G8GTS? Bei 16 Ländern und ergo sechzehnfacher Kultusbürokratie inzwischen ein Ding der Unmöglichkeit.

Kolumne

Der Volksentscheid der Freien Wähler und die Konzeption des Bayerischen Philologenverbands haben das unerschütterliche Festhalten am achtjährigen Gymnasium in Bayern ins Wanken gebracht.

 Kolumne

Freiräume für musikalische Talente gefordert

08.12.13 (N.N.) -
Hätte man den Müttern und Vätern von „Jugend musiziert“ zum großen Erfolg des Wettbewerbs noch vor Ablauf des Jubiläumsjahres gratulieren wollen, wäre Anfang November in Landshut dazu die effizienteste Gelegenheit gewesen. Ein Wochenende lang trafen sich dort rund 150 Vertreter der drei Wettbewerbsebenen zu einer Konferenz. Solche Konferenzen finden seit Bestehen des Wettbewerbs in regelmäßigen, wenn auch großen zeitlichen Abständen statt. In der bayerischen Sparkassenakademie Landshut fand ein intensiver Erfahrungsaustausch in zehn Themenkomplexen statt, die Teilnehmer erörterten Konsequenzen für den musikalisch-pädagogischen Auftrag von „Jugend musiziert“, beleuchteten Problembereiche, strebten Lösungen an und entwickelten Konzepte für die künftige inhaltliche Planung der Wettbewerbe. Am Ende der zweitägigen Konferenz verabschiedeten die Teilnehmer eine Resolution, die wir nebenstehend im Wortlaut abdrucken.

Schule schafft sich ab – Cluster (2011/09)

07.09.11 (Martin Hufner) -
Schule und Musikmachen, das geht unter den Bedingungen von G8 nicht mehr. Vor mir liegt der Stundenplan einer Schülerin, 11. Klasse. 34 Stunden Schule. Dazu Instrumentalunterricht in nur einem Fach und eine zweieinhalbstündige BigBand-Probe, alle zwei Wochen zusätzlich anderthalb Stunden Satzprobe. Das sind um die 40 Stunden. Hinzu kommen Auftritte mit der BigBand, Workshops über das Wochenende, Generalproben. Eben alles, was man als Musiker so machen muss, wenn man nicht nur pro forma ein Instrument erlernt, der Eltern oder Großeltern wegen. Ach ja, der Schule muss man ja auch noch dienen: Hausaufgaben, Referate koordinieren.

Patchwork-Berufsbilder, JeKi, Bildungscard

30.06.11 (Ekkehard Hessenbruch) -
Seit 2008 ist Ekkehard Hessenbruch 2. Vizepräsident des Deutschen Tonkünstlerverbandes und widmet sich hier insbesondere den Problemen freiberuflicher Musikpädagogen. Der vielseitige Musiker konzertiert als Solist und Kammermusiker mit dem Süddeutschen Streichoktett, den Engelberger KammerCellisten und dem Hernàdi-Klaviertrio auf der ganzen Welt. 1987 gründete er die Freie Musikschule Engelberg, aus der zahlreiche Preisträger von nationalen und internationalen Wettbewerben hervorgingen. Er ist Gründungsvorstand des Förderkreises Privater Musikschulen in Baden-Württemberg und Projektbeirat für den Wettbewerb „Jugend musiziert“ im Deutschen Musikrat. Franzpeter Messmer sprach mit Ekkehard Hessenbruch über seine Arbeit für den DTKV.

Musikalische Bildung – quo vadis?

07.07.10 (Anja Bosse) -
Die musikalische Bildung, ob an allgemein bildenden Schulen, an Musikschulen oder im Bereich der Privatmusikerzieher befindet sich in einer tiefen Krise. Ob sie überhaupt eine Chance hat, zu überleben, ist derzeit ungewiss. Die Bestandsaufnahme zeichnet ein eher düsteres Bild: 50 bis 80 Prozent des Musikunterrichts an Grundschulen fallen aus oder der Unterricht wird fachfremd erteilt, er wird sogar mit ausdrücklicher Billigung von Bildungspolitikern aus den Stundenplänen gestrichen wie etwa in Berlin. Dort sollen die Schüler künftig an den neu eingerichteten Sekundarschulen zwischen Kunst und Musik wählen. Ab der 11. Klasse wird am Gymnasium überhaupt kein Musikunterricht mehr stattfinden.
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