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Alle Artikel kategorisiert unter »Gärtnerplatztheater München«

Groteske ohne Biss – Henzes „Der junge Lord“ im Münchner Gärtnerplatztheater

24.05.19 (Wolf-Dieter Peter) -
Die verblendet-blinde Anbetung von Status und Image: ein schönes Thema für „München“ als „Fall“. Und wenn dann noch zwei Künstlergrößen wie Hans Werner Henze und Ingeborg Bachmann für Musik und Text stehen, alles von Brigitte Fassbaender auf die Bühne gebracht wird - dann sollte das ein entlarvender Spiegel für die schicke Weltstadt mit Herz werden – hoffte Kritiker Wolf-Dieter Peter.

Gärtnerplatztheater mit neuer Oper über Franz Schubert

11.04.19 (dpa) -
München - Das Münchner Gärtnerplatztheater will sich in der kommenden Saison erneut als Ort wichtiger Opern-Uraufführungen profilieren. Dafür hat Intendant Josef E. Köpplinger bei der österreichischen Komponistin Johanna Doderer eine Oper über den Komponisten Franz Schubert in Auftrag gegeben. Das Libretto dazu hat der ebenfalls aus Österreich stammende Schriftsteller und Dramatiker Peter Turrini geschrieben.

Aktionismus statt Italianità – Misslungene Aktualisierung von Puccinis „La Bohème“ in München

30.03.19 (Wolf-Dieter Peter) -
Ganz richtig: Klassiker werden gern als „unsterblich“ eingestuft, weil sie für fast jede Zeit ihre Gültigkeit beweisen können. Wenn also Münchens Komische Oper, das Gärtnerplatztheater eine neue Interpretation des Musikdramas um junge Künstler und eine kleine tuberkulöse Blumenstickerin ansetzt, dann darf das Publikum eine Sicht von 2019 erwarten.

Schmissig-pfiffige Schnee-Männerei – Uraufführung von „Drei Männer im Schnee“ am Münchner Gärtnerplatztheater

02.02.19 (Wolf-Dieter Peter) -
Erich Kästners Texte sind „Musik-affin“: Chansons mit seinen Gedichten zeugen davon; viele Passagen in den Romanen sind so luftig leicht und kess-frech, dass sie nach Vertonung „schreien“. Vor über zwei Jahren gab Intendant Josef Köpplinger dem mehr als Genre-erfahrenen Thomas Pigor den Auftrag zu einer Revue-Operette im Stil der 1920-30er Jahre. Das Endergebnis wurde nun einhellig bejubelt.

Tut mir leid, hab keine Zeit

30.01.19 (Wolf-Dieter Peter) -
Das Thema wirkt zeitlos – daher der lange, vielfältige Erfolg. Michael Endes Buch um Momo und die Zeitdiebe wurde in 14 Sprachen übersetzt, in 46 Ländern verlegt und millionenfach verkauft; dazu ab 1975 mehrere Verfilmungen, ein Zeichentrickfilm, dann eine Zeichentrickserie, Hörspiele, Schauspiel- und Tanzfassungen sowie seit 1978 mehrere Vertonungen: Ein Klassiker, dem nur der Bühnendurchbruch bislang nicht so recht gelang.

Uraufführung der neuen „Momo“-Vertonung im Münchner Gärtnerplatztheater

17.12.18 (Wolf-Dieter Peter) -
Das Thema wirkt zeitlos – daher der lange, vielfältige Erfolg. Michael Endes Buch um Momo und die Zeitdiebe wurde in 14 Sprachen übersetzt, in 46 Ländern verlegt und millionenfach verkauft; dazu ab 1975 mehrere Verfilmungen, ein Zeichentrickfilm, dann eine Zeichentrickserie, Hörspiele, Schauspiel- und Tanzfassungen sowie seit 1978 mehrere Vertonungen: ein Klassiker, dem nur der Bühnendurchbruch bislang nicht so recht gelang.

Tanztheatralische Sackgasse – Musikalischer Triumph für Nino Rotas Ballettsuite „La Strada” am Münchner Gärtnerplatztheater

13.07.18 (Wolf-Dieter Peter) -
Große Interpretationen können erdrückend sein – so etwa Federico Fellinis Film „La Strada“ von 1954: die kaum erträgliche Misere von Jahrmarktartisten, Anthony Quinn als emotional verkümmerter Kettenbrecher und erst recht das sprachlose Leid im Blick des armen Mädels von Giulietta Masina… Der Welterfolg des Films katapultierte auch den Komponisten Nino Rota in die erste Reihe damaliger italienischer Komponisten, populär durch sofort eingängige Filmmusiken. Klassisch ausgebildet, formte Rota die Musiknummern von „La Strada“ zu einer Orchestersuite um.

«Kreizbirnbaumhollerstaudn» - Uraufführung von «Pumuckl»-Musical»

München - So ein Kobold im Haus wäre schon nett. Nie mehr Langeweile und immer eine gute Ausrede, wenn mal wieder etwas verloren geht: «Der Pumuckl wars.» Die frechen Streiche des rothaarigen Klabautermannes gibt es jetzt auch als Musical. In München war Uraufführung.

Kalte, hitzige und blutige Frauenmacht – Szenische Erstaufführung von Donizettis „Maria Stuarda“ im Münchner Gärtnerplatztheater

23.03.18 (Wolf-Dieter Peter) -
„Power tends to corrupt“ hat der englische Diplomat Lord Acton einzigartig prägnant formuliert. Nahezu alle Spielarten dieser bis heute realen Entsetzlichkeit wurden am Fall des Machtkampfes zwischen Maria Stuart und Elisabeth Tudor, zwischen Katholizismus und Anglikanismus, zwischen Schottland und England schon auskomponiert: über 50 Vertonungen lassen sich finden. Die berühmteste, die von Gaetano Donizetti gab es bislang in der Opernstadt München nur einmal konzertant. Doch das Staatstheater am Gärtnerplatz hat da eine herausragende Sängerin, die wohl nur im Ensemble zu halten ist, wenn sie pro Spielzeit einmal als Belcanto-Spezialistin brillieren darf: Szene frei für „Maria Stuarda“.

Udo Zimmermanns „Weiße Rose“ am Münchner Gärtnerplatztheater

16.03.18 (Wolf-Dieter Peter) -
Die „Weltstadt mit Herz“ tat sich jahrzehntelang schwer mit ihrem Erbe des düster braunen Glanzes: Keimzelle und stolze „Hauptstadt der Bewegung“ gewesen zu sein. Der letztlich alle Widerständler überragende „einsame Held“ Georg Elser fand beschämend lange keine gebührende Anerkennung. Im Gegensatz dazu wurde schon 1946 der Platz vor der Universität in „Geschwister-Scholl-Platz“ umbenannt und damit den überzeugt mutigen Blutopfern der Widerstandsgruppe der „Weißen Rose“ Ehre erwiesen.
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