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Alle Artikel kategorisiert unter »Georg Zeppenfeld«

Abschied von „Die Meistersinger von Nürnberg“ bei den Bayreuther Festspielen

27.07.21 (Peter P. Pachl) -
Nach einjähriger Zwangspause steht bei den diesjährigen Bayreuther Festspielen Barrie Koskys hoch gelobte, gleichermaßen spielfreudige wie politisch ungewöhnliche Inszenierung der „Meistersinger von Nürnberg“ wieder – und zugleich auch letztmals – auf dem Programm: ein Abschied mit einem lachenden und einem weinenden Auge.

Pubertier Senta – „Der fliegende Holländer“ eröffnet die Bayreuther Festspiele

26.07.21 (Peter P. Pachl) -
Nach einjähriger Pause endlich wieder Bayreuther Festspiele! Das war der Grund-Tenor bei der diesjährigen Eröffnung mit einer „Holländer“-Neuinszenierung. Am Ende der pausenlosen Aufführung dann Füßetrampeln, Bravorufe und Standing Ovation des auf die Hälfte der Sitzplätze, auf 911 Besucher reduzierten Auditoriums – aber auch Ratlosigkeit und Enttäuschung über die Inszenierung von Dmitri Tscherniakov.

Aus einem Gralsgefängnis – An der Wiener Staatsoper hat Kirill Serebrennikov von Moskau aus Wagners „Parsifal“ inszeniert

20.04.21 (Joachim Lange) -
Endlich! Die Wiener Staatsoper hat vorgemacht wie es geht! Das Haus am Ring und sein neuer Intendant Bogdan Roščić haben die Produktionsbedingungen der Pandemie angepasst und nicht das Resultat den Bedingungen. Es sah aus wie Oper (ohne Abstandsregeln) aussehen muss. Man ist auch nicht auf eine Kammeroper oder ein chorloses Solistenstück ausgewichen, sondern hat mit Wagners „Parsifal“ gleich den Blockbuster schlechthin gestemmt. Damit haben sie obendrein ein politisches Husarenstück vollbracht.

Wagners „Meistersinger“ mit Schokoladenmädchen an der Semperoper Dresden

28.01.20 (Michael Ernst) -
Von Salzburg via Dresden nach Tokyo: Zu den Osterfestspielen gefeiert, wurde die „Meistersinger“-Inszenierung von Jens-Daniel Herzog an der Semperoper heftig ausgebuht. Viel Beifall gab’s für die Musik.

Musiksterne unterm Sternenbanner – Rossinis „Il Viaggio a Reims“ an der Semperoper Dresden

29.09.19 (Dieter David Scholz) -
Rossinis Oper „Il Viaggio a Reims“ wurde 1825 für die Krönung König Karls X. von Frankreich geschrieben. Die Handlung spielt denn auch auf der Reise zur Königskrönung in Reims. Eine illustre Gesellschaft von Bonvivants aus ganz Europa findet sich im Luxushotel zur „Goldenen Lilie“ des lothringischen Badeortes Plombières ein. Sie will am nächsten Tag zu den Krönungsfeierlichkeiten nach Reims weiterfahren. Doch da keine Pferde aufzutreiben sind, wird daraus nichts und man beschließt kurzerhand, auf seine Weise in der „Goldenen Lilie“ zu Ehren des Königs zu feiern, mit Festbankett und Gesang. Dieter David Scholz hörte ein Sängerinnenfest und amüsierte sich köstlich.

Der Gang des grünen Ampelmännchens Richtung Publikum – „Lohengrin“ bei den Bayreuther Festspielen

28.07.19 (Peter P. Pachl) -
Die Stadt Bayreuth will Richard Wagner als grünes Ampelmännchen in die Verkehrsampeln setzen. Wird dieser Beschluss realisiert, so war Neo Rauch als Ausstatter des „Lohengrin“ in Bayreuth geradezu prophetisch. Denn am Ende der Oper läuft anstelle des rückverwandelten Gottfried ein grünes Männchen mit grün glühendem Zweig über die Bühne. Ein Bericht von Peter P. Pachl.

Bruch mit Traditionen: Die „Meistersinger“ von Salzburg

16.04.19 (Michael Ernst) -
Bleiben die Osterfestspiele Salzburg in sächsischer Hand? Der aktuelle Jahrgang wird wagnerhaft von der Dresdner Staatskapelle unter deren Chefdirigent Christian Thielemann bespielt, „Die Meistersinger von Nürnberg“ haben als Musikfest mit Botschaft einen fulminanten Auftakt gesetzt – und die weitere Zukunft ist (k)ein Thema? Eine Beobachtung von Michael Ernst.

Sänger Georg Zeppenfeld: Oper darf nichts für den Elfenbeinturm sein

02.11.18 (dpa, Jörg Schurig) -
Dresden - Opernsänger Georg Zeppenfeld hält nichts davon, wenn Regisseure ein Werk völlig verfremden. «Das Publikum ist froh und dankbar, wenn es ein Stück wiedererkennt. Dann ist es auch sehr liberal, was die Inszenierung anbelangt», sagt der international gefeierte Bass. Im Interview der Deutschen Presse-Agentur spricht er auch über das Verhältnis von Handwerk und Glück und das Geheimnis einer richtigen Bühnenpräsenz.

Zeitenwende – „Lohengrin“ bei den Bayreuther Festspielen

26.07.18 (Peter P. Pachl) -
Bereits wiederholt war „Lohengrin“ bei den Bayreuther Festspielen aber auch auf anderen Bühnen ein willkommenes Feld zum Einsatz bildender Künstler, wie etwa Günther Uecker oder Ernst Fuchs. Ein Bild Neo Rauchs wurde bereits einmal vom Schauspiel Leipzig als Bühnenbild adaptiert. Hier in Bayreuth gestaltete er zusammen mit seiner Frau Rosa Loy die Gesamtausstattung und wählte für das oft als Farbe Blau umschriebene Idiom der Musik in Wagners Romantischer Oper, wie vor ihm schon die Wagner-Enkel Wieland und Wolfgang, die blaue Farbe als Grundton.

Wahn, überall Wahn – Donizettis „Lucia di Lammermoor“ an der Semperoper Dresden

20.11.17 (Joachim Lange) -
„Mors certa hora incerta" also „Der Tod ist gewiss, die Stunde nicht“ – so ist an der Rampe in der Dresdner Semperoper zu lesen. Ein passendes Motto für „Lucia di Lammermoor“. Obwohl sich die Todfeinde im Stück, hier schon mal ziemlich konkret die Stunde ankündigen, an der sie zuschlagen wollen. Musikalisch und mit seinem Plot ist das, was Gaetano Donizetti 1835 rausgehauen hat, ein Belcanto-Kracher mit allem Drum und Dran. Mit einer Wahnsinnsarie für die Titelheldin als Schmankerl. Und das im doppelten Wortsinn – es geht um den Inhalt und um die Herausforderung für die Sängerin. Mit der die ganze Oper steht oder fällt. In Dresden steht sie. Und wie!
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