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Alle Artikel kategorisiert unter »Giacinto Scelsi«

Eröffnung der RuhrTriennale 2022 mit Elisabeth Stöpplers Musiktheater Kreation „Ich geh unter lauter Schatten“

12.08.22 (Joachim Lange) -
Für Eingeweihte sind sie als Vertreter einer eigenwilligen musikalischen Moderne keine Unbekannten. Aufmerksame Konzertbesucher sind ihnen früher oder später schon einmal begegnet. Für das Programm der mittleren Jahresscheibe der von Barbara Frey verantworteten RuhrTriennale, liefern diese Komponisten das künstlerische Eröffnungsstatement: Giacinto Scelsi (1905-1988), Gérard Grisey (1946-1998), Claude Vivier (1948-1983) und Iannis Xenakis (1922-2001).

Hochfrequente Doppelbelichtungen

21.11.20 (Dirk Wieschollek) -
… was das französische Ensemble LINKS hier mit Steve Reichs üppig eingespielter „Music for 18 Musicians“ (1976) anstellt, ist das Brechen jeglicher Prinzipien wert. | Sabine Liebner verdanken wir maßgebende Einspielungen der Klaviermusik der amerikanischen Avantgarde, in jüngster Zeit widmet sie sich verstärkt dem exzeptionellem ‚Werk‘ Giacinto Scelsis. | „Flock“ (engl.: Schwarm) ist diese erfrischend experimentelle Soloproduktion der schwedischen Geigerin Karin Hellqvist betitelt und in der Tat sind es oft ganze Schwärme von Klängen, die im Dialog mit elektronischen Verfahren hier Hellqvists Arbeitsgerät entspringen und die Grenzen von Instrumentalklang und Elektronik dabei bewusst in vielfältigen Mischformen auflösen.

Ächzen und Flimmern

11.09.20 (Dirk Wieschollek) -
Musik von und zu Giacinto Scelsi, Timothy McCormack, Huihui Cheng, Michel Roth, Uli Fussenegger, Tristan Murail, Georg Friedrich Haas, Michael Pelzel, Nicola Sani, Fabien Lévy, Ragnhild Berstad.

Buch-Tipps 2020/05

12.05.20 (Michael Wackerbauer) -
Der „andere“ Offenbach, hg. v. Alexander Grün u. a., Dohr, Köln 2019, 174 S., Abb., Notenbsp., € 29,80, ISBN 978-3-86846-153-4 +++ Scelsi Revisited Backstage, hg. v. B. Gottstein/M. Kunkel, Pfau, Saarbrücken 2020, 227 S., Abb., Notenbsp., € 30,00, ISBN 978-3-89727-552-2 +++ Schließen – Enden – Aufhören. Musikalische Schlussgestaltung als Problem in der Musikgeschichte, hg. v. S. Wegner/F. Kraemer, edition text + kritik, München 2019, 467 S., Notenbsp., € 59,00, ISBN 978-3-86916-662-9

Unendlicher Strom

17.05.18 (Dirk Wieschollek) -
CDs mit und von und zu: Samir Odeh-Tamimi, Brian Ferneyhough, Neue-Musik-Szene der Schweiz, Uli Fussenegger, Giacinto Scelsi.

Starke Rückblicke, farbige Augenblicke

21.09.15 (Max Nyffeler) -
Neue Musik von und mit Arvo Pärt, Giacinto Scelsi, Quatuor Béla, Quatuor Béla, Daniel D’Adamo und David Philip Hefti.

Zarte Visionen, ernüchternde Bürokratie

04.02.15 (Reinhard Kager) -
In den letzten Jahren ist es beängstigend ruhig geworden um „Wien Modern“. Hatte das Festival unter der Leitung von Berno Odo Polzer, dem nunmehrigen Kurator der Berliner Maerz-Musik, mit zahlreichen thematisch innovativen Ideen geglänzt und die Bahnen des rein Retrospektiven längst verlassen, so bilden, seit Matthias Lošek 2010 die Geschicke des Festivals übernahm, überwiegend solche Rückschauen das Rückgrat von „Wien Modern“. Auch in diesem Jahr stand wieder das Schaffen eines Komponisten im Blickfeld, der immerhin zu Österreichs international bekanntesten zählt: der 1953 in Graz geborene und derzeit in New York lebende Georg Friedrich Haas.

Mäandernde Frequenzgänge im Gemischtwarenladen

29.08.14 (Achim Heidenreich) -
„Neue Musik, quo vadis?“ Die einstmals bang gestellte Frage aus postadornitischer Zeit scheint sich angesichts der überaus vital wirkenden 47. Darmstädter Ferienkurse für Neue Musik in gänzlich – akustisch schwingende – Luft aufgelöst zu haben. Rund 400 Teilnehmer aus gut vierzig Ländern bespielten mit olympischem Eifer siebzehn quer über die Stadt verteilte Bühnen in hochkarätig kuratierten Projekten, Workshops und Lectures. Ensembles, Komponisten und Interpreten sind aber keine Radieschen, Darmstadt mittlerweile jedoch ein marktplatzartiges Win-Win-Geschäftsmodell, in dem die Neue Musik als öffentliches Gut akzeptiert und auch gehandelt wird: Bye, Bye, Elfenbeinturm. Das ist ja erst einmal nichts Schlechtes, solange die Musik gut ist.

„ … mit einer fast spirituellen Feierlichkeit“ – Wittener Tage für neue Kammermusik 2014

14.05.14 (Barbara Eckle) -
Elektronische Musik hat im Gegensatz zu Instrumentalmusik etwas Immaterielles, Körperloses an sich. Die magnetische Kraft, die beide aufeinander ausüben – klanglich wie konzeptuell – arbeitete sich bei den diesjährigen Wittener Tagen für neue Kammermusik subtil, aber konstant in den Vordergrund.

Alpenländisch, kontemplativ, unvergleichlich – Münchens Musica viva mit einem Late Night-Konzert

30.03.14 (Wolf Loeckle) -
Während die Musikmustermesse Donaueschinger Musiktage als reines Uraufführungsfestival agiert, liefert Münchens Musica viva schon auch gemeinschaftlich in Auftrag gegebene erste Werkbegegnungen mit der Öffentlichkeit. Aber eben auch – der Chronistenaufgabe folgend – Aufführungen im Nachspielmodus. So jetzt wieder geschehen. Und damit den normalen Konzertregularien konform.
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