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Alle Artikel kategorisiert unter »Giacomo Meyerbeer«

Meyerbeer de luxe! „Dinorah“ am Gerhart-Hauptmann Theater in Görlitz

18.11.19 (Joachim Lange) -
Meyerbeer de luxe gab es am 16. November am Gehart-Hauptmann Theater in Görlitz. Das Ensemble verstand es, das Spiel zwischen Traum und Wirklichkeit Realität werden zu lassen. Mehr als nur Kehlenkunststücke zu hören und Wald-Visionen zu sehen, bekam unser Rezensent Joachim Lange am Theater, das sich als kleine Schwester der Semperoper versteht.

Die Bösen sind immer die Anderen – Konwitschny inszeniert Meyerbeers „Les Huguenots“ an der Semperoper Dresden

02.07.19 (Joachim Lange) -
Giacomo Meyerbeers „Les Huguenots“ beeindruckt in der Inszenierung von Peter Konwitschny außerordentlich, meint unser Kritiker Joachim Lange. „Die Hugenotten verbinden in gewisser Weise wagnerschen Größenwahn mit italienischem Belcanto- und Emotions-Furor. Die Musik ist aber dennoch mit französischer Leichtigkeit aufgeschäumt und behandelt obendrein den großen historischen Gegenstand mit Sprengkraft. All das hört man bei Stefan Soltész und der Staatskapelle.“

Jenseits von Afrika – An der Oper in Halle geht die „L’Africaine“ in die dritte Runde

01.04.19 (Joachim Lange) -
Nicht ganz glücklich ist unser Kritiker Joachim Lange mit Teil 3 der Meyerbeer-Adaption von „L’Africaine“ an der Oper Halle. Er meint, „dass Meyerbeers Grand opéra, an sich klüger ist, als diese Art von dazwischen grätschender Dekonstruktion.“

Perspektivenwechsel Teil Zwei: „L’Africaine“ nicht nur von Meyerbeer an der Oper Halle

17.01.19 (Roland H. Dippel) -
Im zweiten der vier Teile des Kooperationsprojektes „I like Africa and Africa likes me – I like Europe and Europe likes me“ merkt man strukturell, aber (noch) nicht im künstlerischen Prozess, wohin sich Giacomo Meyerbeers Grand-Opéra „L'Africaine“ an der Oper Halle entwickelt.

Peter P. Pachl: Kuriose Kostbarkeiten

03.01.19 (Peter P. Pachl) -
Nachdem der Echo Klassik Preis im Vorjahr schmählich abgestürzt war, ist er – wie Phönix aus der Asche – als Opus Klassik Preis neu emporgeschwebt. Einen der Preise erlangte dabei die an dieser Stelle im Vorjahr bereits prämierte DVD-Ersteinspielung von Walter Braunfels’ „Ulenspiegel“ (Capriccio), und mit einer der hier als bemerkenswert hervorzuheben geplanten, dann aber aufgrund der gebotenen Kürze dem Strich zum Opfer gefallenen Produktionen erlangte ebenfalls den Opus die Doppel-CD mit der Kammermusik und den Liedern von Rudi Stephan unter ihrem Spiritus Rector Hinrich Alpers (Sony). Nach dem Echo in der Musik als deren entschlüsseltem Geheimnis, dem Wieder-Hören, gilt nun auch in dieser individuellen Bilanz die Hervorhebung dem Plural von Opus – die Pluralität der Opera auf dem (Bild-)Tonträger-Markt.

Sängerfest an der Bastille – Die Pariser Oper glänzt mit Giacomo Meyerbeers Gand opéra „Les Huguenots“

02.10.18 (Joachim Lange) -
Wenn man diesen neuen „Les Huguenots“ von Giacomo Meyerbeer in der Pariser Opera Bastille lauscht, dann könnte man auf die Idee kommen, dass dieses Genre vielleicht doch am besten bei den Franzosen aufgehoben ist. So perfekt kommt das aus dem Graben und über die Rampe! Das ist natürlich eine Schnaps-, pardon, Rotweinidee, die man gleich wieder zur Seite legt. Es gehört zu den Vorzügen ambitionierter mitteleuropäischer Opernhäuser, sich in den letzten Jahren dem Genre Grand opéra zu stellen. Ob in Brüssel, Nürnberg oder Berlin – um allein bemerkenswerte „Hugenotten“-Interpretationen der letzten Jahre zu nennen. Manchmal nimmt man bei diesem Aufbruch zu neuen (alten) Ufern auch vokale oder stilistische Verluste in Kauf. Dennoch: der Gewinn fürs Publikum ist größer.

Babylon den Afrikanern – Oper Halle mit Giacomo Meyerbeers Grand opéra „L’Africaine“

30.09.18 (Joachim Lange) -
Wenn eine Grand opéra auf die Raumbühne Babylon trifft, dann steht ein Opernabenteuer ins Haus. Eine mutige und ehrgeizige Exkursion ins Unbekannte. Giacomo Meyerbeers „L’Africaine“ (Die Afrikanerin) ist dabei lediglich der Ausgangspunkt. Stark gekürzt ist sie ohne weiteres als die 1865 uraufgeführte Oper immer noch erkennbar. Geplant ist eine Reise durch die Zeiten, über die Kontinente und Widersprüche der Welt und zwischen Kunst und Leben.

Frankfurts Oper zeigt Meyerbeers „Vasco da Gama“ als interstellares Kolonialismusdrama

01.03.18 (Wolf-Dieter Peter) -
Das Schiff ist seit Monaten unterwegs; für die Mannschaft wird Kontakt zu ihren Frauen hergestellt: per Skype auf dem Riesenbildschirm der Kommandozentrale – denn das Raumschiff fliegt zu neuen Sternenwelten. Da spielt der von Tilman Michael einstudierte Chor amüsant menschliche Geschichtchen: einem Vater wird sein inzwischen geborenes Baby gezeigt; eine junge Mutter hält die für „Pappi“ gemalte Zeichnung ins Kameraauge; eine dritte lockt bei der Heimkehr mit neuer Reizwäsche…

Redundante Choreographie-Inszenierung – Meyerbeers „Le Prophete“ an der Deutschen Oper Berlin

28.11.17 (Peter P. Pachl) -
Bereits beim ersten Blick auf die offene Bühne mit diversen Plattenbauten-Prospekten wird klar, dass die Handlung von Meyerbeers Grand Opéra, um 1530 in den Niederlanden und im westfälischen Münster spielend, in der Berliner Neuinszenierung an die Gegenwart herangerückt und hier auch verortet wird.

Neuinszenierung von Meyerbeers „Les Huguenots“ an der Deutschen Oper Berlin

15.11.16 (Peter P. Pachl) -
Die Vorgänger-Inszenierung von Giacomo Meyerbeers „Hugenotten“ an der Deutschen Oper Berlin vor 39 Jahren dauerte nicht einmal halb so lang wie die neue, gleichwohl immer noch gegenüber Meyerbeers Partitur deutlich gekürzte Produktion – damals in deutscher Übersetzung, nunmehr in Originalsprache. Von einem hochkarätigen, internationalen Solisten-Ensemble ausgeführt, gab es ab dem ersten Akt häufig heftigen Zwischenapplaus für Sänger-Leistungen. Die langanhaltenden Ovationen streckten die ursprünglich auf knappe fünf Stunden konzipierte Aufführungsdauer um eine weitere halbe Stunde.
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