Wagnis Wagner: Wie klang der „Ring“ im Original?
Lebendige Musikgeschichte zum 150. Jubiläum der ersten zyklischen Aufführung in Bayreuth, nun aber in Dresden.
Lebendige Musikgeschichte zum 150. Jubiläum der ersten zyklischen Aufführung in Bayreuth, nun aber in Dresden.
Mit der „Götterdämmerung“ ist der „Ring“ von Valentin Schwarz und Simone Young für seinen letzten Jahrgang komplett. Jubel gab es für eine musikalische Überwältigung – Pro und Contra für die szenische Umsetzung.
Der Ring ist letztlich egal: Wotan streift ihn vom Finger. Und Brünnhilde geht – ungeopfert – mit den anderen Überlebenden zu den Schlussklängen ins Publikum. Ein Neuanfang ist möglich, sagt dieses starke Schlussbild.
Der Coburger „Ring des Nibelungen“ schließt sich in nur 75 Kilometer Entfernung zu den Bayreuther Festspielen viereinhalb Jahre nach dem „Rheingold“-Start im September 2019. Eine außerordentliche Konstellation nicht nur...
In Bayreuth ist der Ring des Nibelungen in der Inszenierung von Valentin Schwarz einmal komplett über die Bühne gegangen. Musikalisch ein Ereignis – szenisch streitbar – also durchaus festspielgemäß.