Unsere Artikel sind vielfältig kategorisiert – nutzen sie z.B. die Auflistung der populärsten Tags in der rechten Seitenleiste, oder besuchen sie die Tag-Seite. Außerdem können sie über Rubriken, Genres und Orte navigieren.

Alle Artikel kategorisiert unter »Isang Yun«

Versöhnung der Gegensätze im Klang – Das Musikfest Berlin ehrte Isang Yun

03.10.17 (Isabel Herzfeld) -
Er war eine zentrale Figur des Westberliner Musiklebens, in der europäischen Avantgarde geachtet und geschätzt. Dennoch sah sich Isang Yun stets den Traditionen seiner koreanischen Heimat verbunden – in unterschiedlichen Ausprägungen, die von seiner jeweiligen Lebenssituation beeinflusst waren. Dabei wurde Yun auf spektakuläre und tragische Weise in politische Konflikte hineingezogen, deren Tragweite er als „Unpolitischer“ – wie er sich selbst sah“ – vielleicht gar nicht einschätzen konnte, denen nicht auszuweichen er aber als seine Menschen- und Friedenspflicht verstand.

Zwischen alten und neuen Klang- und Denkwelten

28.09.17 (Albrecht Dümling) -
Ausgangs- und Startpunkt des diesjährigen Musikfests war der Monteverdi-Zyklus, mit dem John Eliot Gardiner, der Monteverdi Choir und die English Baroque Soloists in diesem Sommer anlässlich des 450. Geburtstags des großen Komponisten an mehreren europäischen Festspielorten gastierten. Auch in der Berliner Philharmonie kamen die halbszenischen Aufführungen von „Orfeo“, „Ulisse“ und „Poppea“ zu mitreißender Wirkung. In Monteverdis „Marienvesper“ mit dem RIAS Kammerchor und weiteren Italien-Bezügen strahlte dieser grandiose Auftakt auf das ganze Musikfest aus.

Endlich wieder persona grata auch in Südkorea

17.09.17 (Albrecht Dümling) -
Am 17. September jährt sich der Geburtstag Isang Yuns zum 100. Mal. Aus diesem Anlass widmet das Musikfest Berlin (31. August bis 18. September) dem aus Südkorea stammenden, 1995 verstorbenen Komponisten einen Schwerpunkt mit Konzerten, einem Gespräch und einer Ausstellung im Foyer des Kammermusiksaals der Berliner Philharmonie (geöffnet bis 30. September). Kuratiert wurde die Ausstellung von der Internationalen Isang Yun Gesellschaft. Mit deren Vorstandsmitglied, dem Musikwissenschaftler und Yun-Spezialisten Walter-Wolfgang Sparrer hat Albrecht Dümling gesprochen.

Reise durch Räume und Zeiten

09.04.17 (Max Nyffeler) -
Aufnahmen von und mit: Sirocco Saxophone Quartet, Isang Yun, Tom Sora, Hermann Kretzschmar, Dieter Schnebel, Frederic Rzewski, Hans Zender, Walter Zimmermann, Wilfried Jentzsch …

DVD-Tipps 2015/10

30.09.15 (Juan Martin Koch) -
Isang Yun. Inbetween North and South Korea. Ein Film von Maria Stodtmeier. Accentus Music +++ Arvo Pärt. St. John Passion / The Early Years. Arthaus

Alle anders als die anderen

09.12.13 (Max Nyffeler) -
Neue Aufnahmen von und mit: Isang Yun, Duo Carillon, Matthias Ockert, Georges Aperghis, Rolf Hind

Im Dienst des musikalischen Atems: Isang Enders und Andreas Hering mit Werken von Isang Yun und Robert Schumann

27.09.12 (Michael Ernst) -
Cellist Isang Enders hat eine Auszeit von seiner Tätigkeit bei der Staatskapelle Dresden genommen und seine erste CD produziert – mit dem Gesamtwerk von Robert Schumann und Isang Yun für Violoncello und Klavier.

Eine veroperte Sintflut und andere Urgewalten

08.02.12 (Gerhard Rohde) -
Der Westdeutsche Rundfunk feiert in der laufenden Saison 2011/2012 ein besonderes Ereignis: Seit 60 Jahren existiert in seinen Räumen die „Musik der Zeit“, eine verdienstvolle, unverzichtbare Einrichtung, die Musik unserer Gegenwart in all ihren Facetten zu spiegeln und zu präsentieren. Der Beginn mag vor allem älteren Musikfreunden symbolisch erscheinen.

Die Uhren seiner Erfindungen ticken anders

27.05.10 (Stefan Amzoll) -
Ssi-ol. Almanach 2004–09 der Internationalen Isang Yun Gesellschaft, hrsg. v. Wolfgang Sparrer, edition text + kritik, Berlin/München 2009, 272 S., € 25,00, ISBN ISBN 978-3-8916-014-6

Xenakis explosiv, introvertierte Gitarrenklänge

29.03.10 (Max Nyffeler) -
Neun Jahre dauerte die Realisierung des gewaltigen Projekts, nun liegen die Arbeitsergebnisse in einem CD-Fünferpack vor. Die Gesamtaufnahme der Orchesterwerke von Iannis Xenakis durch Arturo Tamayo und das Orchestre Philharmonique du Luxembourg darf ohne Übertreibung als editorische Großtat bezeichnet werden.
Inhalt abgleichen