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Alle Artikel kategorisiert unter »Josef Anton Riedl«

Bayerische Staatsbibliothek erhält Nachlass von Josef Anton Riedl

09.01.20 (PM - BSB) -
Die Bayerische Staatsbibliothek hat den musikalischen und dokumentarischen Nachlass des Komponisten Josef Anton Riedl (geboren 1927 in München, gestorben 2016 in Murnau) als Schenkung der Familie von Külmer, Christiane und Stefanie von Külmer, erhalten.

Ungewöhnlicher Klangpoet

15.08.16 (Helmut Rohm) -
„Vielleicht ist es so, vielleicht ist es aber auch nicht so.“ In vielfältigsten Varianten hat er diesen Satz aus Büchners Komödie Leonce und Lena immer wieder dekonstruiert und verschachtelt in seinem experimentellen Schaffen. Josef Anton Riedl, einer der ungewöhnlichsten Komponisten unserer Tage, als Klang-Geräusch-Gesten-Bild- Lautpoet sowie als höchst kreativer Veranstalter war er über ein halbes Jahrhundert lang eine Institution der Neuen Musik in München mit agitatorischer Strahlkraft in alle Welt hinaus.

Seiner Zeit weit voraus

05.07.16 (Andreas Kolb) -
Michael Lentz, Michael Hirsch, Liat Himmelheber, Jean-Pierre Collot, Jan Philip Schulze, Nicolaus Richter de Vroe, Georg Glasl, Harald Lillmeyer, Wolfgang Winkel, Stefan Blum und Zoro Babel – alles Musiker, die den am 25. März 2016 verstorbenen Komponisten Josef Anton Riedl über viele Jahre und Jahrzehnte hinweg künstlerisch begleitet haben. Manche seiner Werke – man denke an die Lautsprechgedichte – sind von der Person eines Michael Lentz oder Michael Hirsch abgelöst noch gar nicht vorstellbar. Alle waren sie ins Studio 1 des BR-Funkhauses gekommen, um Josef Anton Riedl postum mit einem Konzert zu würdigen.

Vom Unverbrauchten, Unbenutzten, Ungewagten – Zum Tod von Josef Anton Riedl

28.03.16 (Wolf Loeckle) -
Was gibt‛s Neues pflegte Meister Joe, wie Viele ihn nannten, immer am Beginn seiner zahlreichen Anrufe im Bayerischen Rundfunk zu formulieren. Und er freute sich damals, zu Beginn der achtziger Jahre, darüber, dass eine jüngere Generation in der ebenfalls noch jungen Klassikwelle des BR junge, zeitgenössische Akzente setzte. Die Zeit damals, die war unglaublich offen.

Klangerzeuger, Filter und Moderatoren

02.11.14 (Eckart Rohlfs) -
Was verbirgt sich hinter diesem sachlichen Titel? Eigentlich ist der Titel „elektronische Musik“ falsch und irreführend. Es geht gar nicht um Musik, jedenfalls nicht um Musik im klassischen Sinne. Gerade die bei Siemens entwickelte elektronische Nachrichtentechnik und die perfektionierte Röhren- und Tonbandtechnik lieferte Elemente, an die sich immer mehr Avantgarde-Komponisten neugierig herantasteten, um schließlich mit hoch gebildeten Studioingenieuren für immer speziellere Aufgaben weitere und verfeinerte Apparaturen zu entwickeln – nicht etwa, um zu musizieren oder Musik zu machen, sondern, um atomisierte Klänge, Geräusche, Töne zu speichern und mittels elektronischer Prozesse zu manipulieren, deren Elemente verfügbar zu machen und neu zu komponieren.

Donaueschinger Musiktage 2014 – Videoblog: Donnerstag

Die Donaueschinger Musiktage 2014 widmen sich Künstlern, die sich nicht nur musikalisch ausdrücken, sondern sich neben dem Komponieren gleichzeitig in weiteren Kunstsparten betätigen. Werke der bildenden Kunst stehen gleichberechtigt neben den musikalischen Uraufführungen, literarische Vorlagen ergänzen Kompositionen oder vervollständigen diese.

Es gibt viel zu entdecken!

08.01.14 (Kristina Gerhard) -
Seit über dreißig Jahren leisten der Bayerische Tonkünstlerverband zusammen mit dem Schneider-Verlag Tutzing in der Monographie-Reihe „Komponisten in Bayern“ einen wichtigen Beitrag zur Erfassung und Reflexion zeitgenössischer Komponisten. 54 Bände konnten bereits verlegt werden – gerade frisch erschienen der Band über Josef Anton Riedl. Acht Aufsätze befassen sich mit unterschiedlichen Aspekten von Riedls Leben und Schaffen und zeigen ein facettenreiches kompositorisches Werk. Pia Steigerwald setzt sich in ihrem Beitrag „Neues sehen, um Neues zu machen“ mit Riedls Arbeit in den Bereichen Film, Theater und Hörspiel auseinander und gibt Einblicke in einen Werkbereich, der bis dato weitgehend verschüttet war. Die promovierte Musikwissenschaftlerin ist Mitarbeiterin bei musica viva, der Konzertreihe für zeitgenössische Musik im Bayerischen Rundfunk, und stand freundlicherweise zu einem Interview zur Verfügung.

Paper music und Musik auf Papier

05.10.13 (Jelena Rothermel) -
Die Bezeichnung „Musiker“ fand Josef Anton Riedl spießig, er selbst nennt sich lieber „Musikarchitekt“. Elektronische Klänge und naturhafte Geräusche setzt er zu Gebilden zusammen, der menschlichen Sprache ringt er perkussive Töne ab. Riedl, geboren um 1929 in München, erforscht intensiv die Welt der Laute, mit Musik, mit Grafiken, Klangaktionen und Worten. Nun widmet die Reihe „Komponisten in Bayern“ dem Gestalter zeitgenössischer Kunst eine Monographie. Sie vereint Artikel zahlreicher Kenner Riedls mit einem umfangreichen Bildteil und Werkverzeichnis.
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