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Alle Artikel kategorisiert unter »Kirill Serebrennikov«

Nach vier Jahren Reiseverbot: Regisseur Serebrennikow in Hamburg

Hamburg/Moskau - Überraschende Wende im Fall Kirill Serebrennikow: Der russische Starregisseur durfte Russland verlassen und ist zu Proben am Hamburger Thalia Theater eingetroffen. Das teilte das Thalia Theater am Montag mit. Hinter ihm liegen mehr als vier Jahre striktes Reiseverbot und zahlreiche Inszenierungen per Zoom und Video in ganz Europa.

Eisig, unerbittlich, konsequent humorfrei: Schostakowitschs „Die Nase“ an der Bayerischen Staatsoper

25.10.21 (Juan Martin Koch) -
Mit schwerer Kost hat Serge Dorny seine Intendanz an der Münchner Staatsoper begonnen. Kirill Serebrennikov inszenierte Schostakowitschs „Die Nase“ unerbittlich aus der Ferne, Vladimir Jurowski schaffte unheimliche musikalische Nähe. Ein fordernder, lohnender Abend.

Aus einem Gralsgefängnis – An der Wiener Staatsoper hat Kirill Serebrennikov von Moskau aus Wagners „Parsifal“ inszeniert

20.04.21 (Joachim Lange) -
Endlich! Die Wiener Staatsoper hat vorgemacht wie es geht! Das Haus am Ring und sein neuer Intendant Bogdan Roščić haben die Produktionsbedingungen der Pandemie angepasst und nicht das Resultat den Bedingungen. Es sah aus wie Oper (ohne Abstandsregeln) aussehen muss. Man ist auch nicht auf eine Kammeroper oder ein chorloses Solistenstück ausgewichen, sondern hat mit Wagners „Parsifal“ gleich den Blockbuster schlechthin gestemmt. Damit haben sie obendrein ein politisches Husarenstück vollbracht.

Digitale Kontaktaufnahme: Rossinis „Der Barbier von Sevilla“ am Theater Basel

18.10.19 (Georg Rudiger) -
Kirill Serebrennikov ist nicht da. Statt des russischen Regisseurs kommt im Theater Basel am Ende des vom Publikum gefeierten „Barbiers von Sevilla“ seine Assistentin Julia Huebner auf die Bühne, die die Neueinstudierung dieser drei Jahre alten Produktion der Komischen Oper Berlin betreute. Serebrennikov ist nur auf einem Foto zu sehen.

Serebrennikow inszeniert trotz Hausarrests «Nabucco» in Hamburg

09.03.19 (Claudia Thaler, dpa, Julia Tann) -
Hamburg - Die Staatsoper Hamburg bringt am Sonntag Giuseppe Verdis große Freiheitsoper «Nabucco» in der Inszenierung von Kirill Serebrennikow heraus. Die Premiere stößt bereits im Vorfeld auf internationales Interesse, denn der russische Regisseur steht seit August 2017 in Moskau unter Hausarrest. Er war während der gesamten Produktion kein einziges Mal anwesend.

Wenn Politik auf Oper trifft - oder: eine halbe Sache mit dem ganzen Herzen

23.10.17 (Joachim Lange) -
An der Oper Stuttgart führen bei Engelbert Humperdincks „Hänsel und Gretel“ diesmal andere Leute Regie, als die, die eigentlich dafür engagiert waren. Wenn Politik auf Oper trifft, dann macht es manchmal Bumm. Meistens gerät dann ein Teil des Publikums aus der Fassung und brüllt ein kräftiges Buh in Richtung Bühne. Oder verlässt den Saal und knallt mit den Türen. Hierzulande gehört das zum gutbürgerlichen Gefühlshaushalt. Es passiert immer dann, wenn auf der Bühne etwas verhandelt wird, was in Libretto und Partitur so nicht vorgesehen ist. Meist werden ja die gut abgehangenen Schinken präsentiert. Obwohl die sich, bei entsprechender Zubereitung, oft als vorzügliche Delikatessen und Anreger fürs Nachdenken über das Hier und Heute herausstellen. Oder bei Novitäten so fern der unmittelbaren Lebenserfahrung bleiben, dass der Konsens beim Publikum quasi ausgemachte Sache ist.

Prominenter russischer Regisseur Serebrennikow festgenommen [upadate, 23.6.:] Reaktionen auf die Verhaftung

22.08.17 (dpa) -
Moskau - Der prominente russische Theaterregisseur Kirill Serebrennikow (47) ist unter Betrugsverdacht festgenommen worden. Das teilte das Staatliche Ermittlungskomitee am Dienstag in Moskau mit. Der Leiter des Moskauer Gogol-Theaters stehe im Verdacht, zwischen 2011 und 2014 staatliche Gelder von 68 Millionen Rubel (knapp eine Million Euro) veruntreut zu haben.

Liebe in Zeiten der SMS-Kommunikation – Rossinis „Il barbiere di Siviglia“ an der Komischen Oper Berlin

10.10.16 (Peter P. Pachl) -
Angeblich soll schon so manche vom falschen Rezipienten gelesene SMS oder E-Mail Beziehungen abrupt beendet haben. In Rossinis Oper, die der russische Regisseur Kirill Serebrennikov zur Spielzeiteröffnung an der Komischen Oper Berlin inszenierte, sind projizierte SMS-Botschaften der Liebenden an die Stelle der heimlichen Briefchen getreten.

Das hässliche Elflein und der schöne Yasin

24.11.15 (Frieder Reininghaus) -
Roland Kluttig dirigiert, Kirill Serebrennikov inszeniert „Salome“ an der Staatsoper Stuttgart – und Frieder Reininghaus berichtet.

Berg-Paraphrasen: Uraufführung von Olga Neuwirths „American Lulu“ an der Komischen Oper Berlin

01.10.12 (Peter P. Pachl) -
Was seit dem Anbruch des Regietheaters den Regisseuren recht ist, die Handlung in ihren Inszenierungen an andere Orte und in eine andere Zeit zu verlegen, dies ist Olga Neuwirth in ihrer vierten Oper billig: angeregt durch Otto Premingers Film „Carmen Jones“, einer freien Adaption von Bizets „Carmen“, verlegte die 1968 in Graz geborene Komponistin Alban Bergs Opernhandlung in ihrer Paraphrase ins New Orleans der Fünfziger- und ins New York der Siebzigerjahre.
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