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Alle Artikel kategorisiert unter »Klangspuren«

Wie man Sperren aufhebt

29.10.21 (Gerhard R. Koch) -
„Lost in Translation“, Sofia Coppolas Film von 2003 zeigt einen Amerikaner in der midlife crisis und eine Jüngere in einer ebenfalls sterilen Beziehung in einem Tokyoter Hotel. Wirklich zueinander finden können sie nicht. Aber auch Japan bleibt ihnen so fremd wie sie den Japanern: Kommunikation findet nicht statt, was nicht nur Frage der Übersetzung ist. Das englische Gegenstück zu dieser lautet „Transitions“, Übergänge. Ebendies hat Reinhard Kager zum Motto der diesjährigen „Klangspuren“ im tirolerischen Schwaz gemacht.

Perlen der Kammermusik

04.02.21 (JF) -
Rehau. Am Sonntag, dem 3. November um 11 Uhr fanden die „KlangSpuren“ als Matinée im Festsaal des Alten Rathauses in Rehau statt. Bereits zum 44. Mal veranstaltete der TKV Hochfranken e.V. ein Konzert der Konzertreihe „KlangSpuren“, das 2019 erstmalig einen Platz im Programm des „Rehauer Kulturherbst“ hatte.

Neue Spuren – neue Klänge – neue Leitung

05.11.17 (Renate von Hörsten) -
Seit diesem Jahr hat Yasuko Sugimoto-Shestiperov die künstlerische Leitung für die ebenso ungewöhnliche, wie beliebte Konzertreihe „Klangspuren“ inne. Mitglieder der Hofer Symphoniker sowie Musiker des Tonkünstlerverbandes präsentieren hier unbekannte Werke oder Werke unbekannter Komponisten. Zirka 15 Jahren lang prägte Renate von Hörsten als künstlerische Leiterin und Pianistin die Reihe. Bei dem aktuellen Konzert nun bestritt und organisierte Yasuko Sugimoto-Shestiperov zum ersten Mal diese Veranstaltung und holte sich mit Peter Kampschulte vom Theater Hof einen souveränen Moderator an die Seite.

Erotik-Lektionen und widerborstige Performances

31.10.17 (Reinhard Kager) -
Geheimnisvoll flüsternd ­lockt eine ­weibliche Stimme. Mit rot­em Knautschlack-Jackett und silbrig glitzernden Sneakers spielt eine Keyboarderin im Innsbrucker Treibhaus und wirft laszive Blicke ins Publikum, die auf einem Videoscreen noch verdeutlicht werden. Auch mit Lustgestöhne spart Brigitta Muntendorf in der „Aria“ ihrer Performance „Public Privacy“ nicht. Wenngleich alles eigentlich nur Fake ist, denn die Pianistin Małgorzata Walentynowycz markiert zwar erotische Wiegebewegungen, aber die lustvollen Stimmen kommen meist von den Samples einer elektronischen Tonspur. Dicker kommt es dann bei einem bereits 1919 im Geist des Dadaismus entstandenen Stück Erwin Schulhoffs, dessen „Sonata erotica“ von Frauke Aulbert die Gestaltung eines Note für Note und nach strengen rhythmischen Vorgaben auskomponierten Orgasmus abverlangt. Was die Hamburger Vokalistin und Performerin mit einer ekstatischen Steigerungskurve mitsamt einem Schuss Humor bravourös löste.

Souvenir de Russland

25.05.17 (Renate von Hörsten) -
Im Haus der Musik in der Reihe Klangspuren fand ein Konzert statt, mit Musikern des Tonkünstlerverbandes und der Hofer Symphoniker und einem nahezu russischen Programm mit Werken von Anton Arenski, Sergej Prokofjew und Peter Tschai­kowski sowie Julius Röntgen unter der neuen Leitung von Yasuko Sugimoto-Shestiperov.

Lebenslust hinterlässt Spuren

12.06.16 (Renate von Hörsten) -
Wieder einmal fand im Haus der Musik ein vielbeachtetes und bejubeltes Konzert der Reihe „Klangspuren“ des Tonkünstlerverbandes Hochfranken sowie von Mitgliedern der Hofer Symphoniker statt.

Im Bann verschiedener Stimmungen

03.11.15 (Reinhard Kager) -
Das Instrumentarium auf der Bühne des Schwazer Silbersaals ist imposant: Riesige Glasglocken hängen von einem mächtigen Gestänge; an einer meterhohen Astgabel baumeln deren halbkugelförmige Pendants aus Holz. Davor ist ein löchriges Holzgebilde zu sehen, in dem verschieden große Holzrohre stecken, und über allem thronen die vier holzstammdicken Lamellen eines überdimensionierten Marimbaphons.

Kreuzfahrten durchs menschliche Gemüt

03.09.15 (Renate von Hörsten) -
Zwei Musiker sollen genügen um eine Ahnung von Unendlichkeit heraufzubeschwören? Zwei Spiegel reichen dafür aus. Wer den einen vor den anderen hält, blickt in eine sich verlierende Reihe endloser Ab-und Gegenbilder.

Ein Dichter und viel Musik

05.03.15 (Wolfram Graf) -
Die Klangspuren-Konzerte des TKV Hochfranken erfreuen sich zunehmend großer Beliebtheit und haben sich als fester Bestandteil der dortigen Kulturszene etabliert. Ungewöhnliche Programme locken immer mehr Zuhörer ins Haus der Musik, so auch bei den letzten Klangspuren, wo die musikalischen durch Textbeiträge ergänzt wurden.

Vom Nordlicht beschienen

30.10.14 (Reinhard Kager) -
Der Neustart erfolgte eigentlich schon im vergangenen Jahr: Nach über zehn erfolgreichen Jahren übergab der Südtiroler Peter Paul Kainrath die Leitung des Tiroler Festivals „Klangspuren“ an den aus Hamburg stammenden Matthias Osterwold, der seinerseits bis zum vergangenen Frühjahr dreizehn Jahre lang die Berliner MaerzMusik kuratiert hatte. Doch der Wechsel war erst in diesem Jahr wirklich spürbar geworden. Zumal auch die Geschäftsführung mit Angelika Schopper neu besetzt wurde, die der als Leiterin des Innsbrucker Kulturamts aus Schwaz abgewanderten Maria-Luise Mayr nachfolgte. War das Festival unter der Leitung von Kainrath hauptsächlich auf das Städtchen Schwaz und dessen nähere Umgebung konzentriert, so mäanderte es diesmal über Innsbruck bis nach Südtirol.
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