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Alle Artikel kategorisiert unter »Komponist«

Brotjob Komponistin

24.03.18 (Martin Hufner) -
Der bekannte und für seine repetitive Musik berüchtigtes amerikanische Komponist Philip Glass hat kürzlich darauf hingewiesen, dass er Brotjobs zur Finanzierung seiner kompositorischen Arbeit nicht gescheut habe. Er habe als Taxifahrer, Klempner und Möbelpacker gearbeitet, daran hatte zunächst auch der Erfolg seiner Oper „Einstein on the beach“ nichts geändert. Er musste 42 Jahre werden bis er von seiner Musik „leben“ konnte.

Die überhörte musikalische Mitte

„Annäherungen eines Musikgutachters“ heißt das Buch über das Leben des Berliner Komponisten Klaus Wüsthoff, das vor wenigen Wochen im Verlag Ries & Erler, Berlin erschienen ist. Der Autor Max Doehlemann lernte den bekannten Komponisten Klaus Wüsthoff (siehe auch nmz, Ausgabe 5/07 S. 41) durch ein Gutachten für das ZDF kennen; Wüsthoff dürfte wohl jedem Deutschen durch seine Komposition der Titelmelodie für die „heute“- Sendung bekannt sein.

Der Musikfonds bewegt die kreative Szene

In regelmäßiger Folge berichten wir aus der Jury des Musikfonds und stellen Mitglieder des Kuratoriums vor. Nach langer Vorlaufzeit in 2016/17 wurde der erste Stichtag zur Einreichung von Anträgen mit innovativen zeitgenössischen Projekten auf den 30. April 2017 festgelegt. So zäh auch die ersten Unterlagen eingingen, stand die Jury letztlich vor einem immensen Antragsvolumen von 460 zu bewertenden Projekten aller aktuellen Stilrichtungen.

Im Zentrum stand die kompositorische Arbeit

22.01.17 (Cornelius Hauptmann) -
Mit Anteilnahme und Betroffenheit erfuhr der Deutsche Tonkünstlerverband DTKV e.V. die Nachricht vom Tod seines Ehrenpräsidenten Prof. Rolf Hempel am 18.10.2016.

Die Liebe zur Farbe

15.01.17 (Alice Guinet) -
Walther Prokop war viele Jahre Vorsitzender des Tonkünstlerverbands Südostbayern. Im November feierte er seinen 70. Geburtstag mit mehreren Konzerten und stellte sich den Fragen der amtierenden Vorsitzenden Alice Guinet und Eva Krikkay.

Porträt

12.12.16 (Kristina Gerhard) -
Porträt Fabian Bögelsack

„Canto ergo sum“ – Komponieren aus der Ganzheit

21.11.16 (Egbert Hiller) -
„Ein Musiker, der durch die Praxis, das seelische Erleben und die Reflexion seiner Kunst bis ins Mark geprägt ist, wird wohl Descartes’ berühmten Ausspruch nur als unvollständige Beschreibung seiner geistigen Existenz empfinden; mir jedenfalls ging es immer so. Cogito ergo sum: Welche Art von Denken ist hier gemeint? Zweifellos das begriffliche, abstrakte, objektivierende Denken der Sprache. Zwar ,denkt´ auch der Musiker während aller Phasen seiner künstlerischen Aktivität; aber dieses sein Denken ist keineswegs abstrakt – man möchte sagen, der Musiker denkt mit seinen Ohren, ja sogar mit seinem ganzen Körper. Dieser wird in Schwingung versetzt, wobei das keineswegs nur metaphorisch gemeint ist ...“

Christian Glowatzki im Portrait

15.08.16 (Kristina Gerhard) -
Steinig waren die Anfänge des Organisten und Komponisten Christian Glowatzki: In der ehemaligen DDR aufgewachsen durfte er nicht Musik studieren. Von seinem dringenden Wunsch, die Musik zum Beruf zu machen, ließ er sich dennoch nie abbringen und ergriff nach der Wende die Möglichkeit, in Würzburg Klavier und Komposition zu studieren – eine Befreiung und „das Beste, was mir passieren konnte“, so der Komponist.

Ungewöhnlicher Klangpoet

15.08.16 (Helmut Rohm) -
„Vielleicht ist es so, vielleicht ist es aber auch nicht so.“ In vielfältigsten Varianten hat er diesen Satz aus Büchners Komödie Leonce und Lena immer wieder dekonstruiert und verschachtelt in seinem experimentellen Schaffen. Josef Anton Riedl, einer der ungewöhnlichsten Komponisten unserer Tage, als Klang-Geräusch-Gesten-Bild- Lautpoet sowie als höchst kreativer Veranstalter war er über ein halbes Jahrhundert lang eine Institution der Neuen Musik in München mit agitatorischer Strahlkraft in alle Welt hinaus.

Portrait

12.06.16 (Kristina Gerhard) -
Minas Borboudakis’ Kompositionen zeichnen sich durch eine differenzierte und gleichzeitig ganz eigene Klangsprache aus, durch innere Stringenz und eine besondere Energie, die einem auch im Kontakt mit dem Komponisten selbst begegnet. Gerade diese Kongruenz von Künstler und Arbeit macht Borboudakis’ Musik authentisch und glaubwürdig.
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