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Alle Artikel kategorisiert unter »Marko Nikodijevic«

Schöner sterben, um zu leben – Marina Abramovićs Opernprojekt „7 Death of Maria Callas“ in München uraufgeführt

02.09.20 (Joachim Lange) -
Nein, sie springt nicht aus dem Fenster. Obwohl der musikalische Effekt, mit dem das laute Paris ins nachgebaute Pariser Sterbe-Zimmer der Callas einbricht, geradezu körperlich zu spüren ist. Diese kleine Szene kurz vor dem Ende der jetzt in München mitzuerlebenden Sieben Tode der Maria Callas, wird nicht von den musikalischen Beiträgen von Bellini, Bizet, Donizetti, Puccini und Verdi unterlegt, sondern stammt von Marko Nikodijević, dem komponierenden Landsmann der serbischen Performerin Marina Abramović.

Magdeburg: Impuls-Festival mit jungen Werken und einer Uraufführung

15.11.19 (Roland H. Dippel) -
Nochmals ein Besuch beim Impuls-Festival für Neue Musik Sachsen-Anhalt – einige Wochen nach den Filmkonzerten „Brennweite“ mit Uraufführungen des Komponisten-Workshops von Annette Schlünz nach Animations- und Dokumentarfilmen aus dem Bauhaus und den Masterclass-Konzerten für junge Solisten und Dirigenten. Mit besonderer Freude beobachtet Festival-Leiter Hans Rotman die Verdichtung seines Konzepts, das Neugier für Neue Musik an verschiedenen Orten Sachsen-Anhalts vergrößern soll. Ein Bericht von Roland H. Dippel.

Solitäre Gestalten, fraktale Melancholie

20.06.14 (Dirk Wieschollek) -
Vielleicht sind die interessantesten Komponisten immer diejenigen gewesen, denen es gelang, scheinbare Widersprüche in eine besonders eigenwillige Sprache zu transformieren. Der 1980 im serbischen Subotica geborene Marko Nikodijevic ist ein solcher Komponist und vielleicht deshalb einer der momentan auffallendsten Vertreter seiner Zunft, frisch ausgezeichnet mit dem Musikautorenpreis für Nachwuchskünstler der GEMA.

Erschöpfende Bewegungen, rückwärts und seitwärts

04.06.14 (Juan Martin Koch) -
Schlichter, betörender Gesang, begleitet von Theorbe und Barockharfe: Fast schien es so, als wolle die zeitgenössische Oper endgültig in den Schoß ihrer Ursprünge zurückkehren. Mit „Das geopferte Leben“ legte der katalanische Komponist Hèctor Parra zum Abschluss der 14. Münchner Biennale für neues Musiktheater ein Werk vor, das im Orchestergraben Alte und die Neue Musik virtuos ineinander verschränkt, das sich bisweilen aber eben auch ganz in die Intimität des frühbarocken „recitar cantando“ zurückzieht.

Autorenspeisung der GEMA – Verleihung der Musikautorenpreise 2014 in Berlin

09.05.14 (Martin Hufner) -
Jetzt schon zum sechsten Mal wiederholt sich die Verleihung der Musikautorenpreise der GEMA. Roter Teppich, Prominente aller Musik-Sparten und Vertreter des öffentlichen Lebens haben sich zusammengefunden, um miteinander ein Drei-Gänge-Menu zu sich zu nehmen, gepaart mit Belobigungen von Musikautoren samt klappernder Preistrophäe. Es war das Essen lecker, die Autoren waren flockig bis gerührt, die Laudatoren leider teils chaotisch und selbstverliebt.

Verunglückte Komponisten-Hommage: Marko Nikodijevic und Gunther Geltinger scheitern zum Auftakt der Münchner Biennale mit ihrer Kammeroper über Claude Vivier

08.05.14 (Juan Martin Koch) -
Es ehrt Marko Nikodijevic, dass er mit seiner Auftragsarbeit für die Münchner Musiktheater-Biennale und das koproduzierende Braunschweiger Staatstheater seinen 1983 ermordeten Komponistenkollegen Claude Vivier in den Mittelpunkt und sich selbst damit ein Stück weit in den Hintergrund gestellt hat. Bedauerlicherweise ist damit das positivste, was man über die erste Uraufführung der 14. Biennale-Ausgabe vermelden kann, auch schon gesagt.

14. Münchener Biennale mit buhfreier Opern-Uraufführung eröffnet

08.05.14 (dpa) -
München - Die 14. Münchener Biennale für neues Musiktheater ist am Mittwochabend mit der Uraufführung der Oper «Vivier» des serbischen Komponisten Marko Nikodijevic eröffnet worden. Für das etwa eineinhalbstündige «Nachtprotokoll» über Leben und Werk des franko-kanadischen Komponisten Claude Vivier gab es in der Muffathalle viel buhfreien Applaus.

Top-Qualität, ganz beiläufig-weltläufig: zur vierzigsten Verleihung des Ernst von Siemens Musikpreises in München

05.06.13 (Wolf Loeckle) -
Wenn es um einen der engagiertesten, der wichtigsten Musikpreise der Welt geht, um den Ernst von Siemens Musikpreis München nämlich, meint manch Berichterstatter den Auslobern wie den Preisträgern Gutes tun zu müssen, indem er vom Nobelpreis der Musik schwadroniert. Das mag gut gemeint sein – was bekanntlich das Gegenteil von Gut repräsentiert. Denn der Nobelpreis ist nun mal der Nobelpreis und der Ernst von Siemens Musikpreis in all seinen Facetten ist nun mal der Ernst von Siemens Musikpreis.

Förderpreise der Ernst von Siemens Musikstiftung gehen an Hefti, Moussa und Nikodijevic

05.02.13 (nmz-red/Regensburg) -
2013 feiert die Ernst von Siemens Stiftung ihr 40-jähriges Bestehen, 2013 schüttet sie eigenen Angaben zufolge den bislang höchsten Betrag aus. Von den insgesamt drei Millionen Euro erhält Mariss Jansons 250.000 Euro, 2,75 Millionen stehen zur Projektförderung sowie für die drei Komponisten-Förderpreise zur Verfügung, die heuer an David Philip Hefti (Schweiz), Samy Moussa (Kanada) und Marko Nikodijevic (Serbien) gehen.

Uraufführung des Preisträgerstückes der 3. Brandenburger Biennale

28.07.09 (kiz-lieberwirth) -
Seit 2004 schreibt der Förderverein Brandenburger Symphoniker den Komponistenwettbewerb Brandenburger Biennale aus. Am 12. September findet die Uraufführung des Komponistenpreises der 3. Brandenburger Biennale im Industriemuseum Brandenburg an der Havel statt.
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