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Alle Artikel kategorisiert unter »Markus Poschner«

Ein Walkürenrastplatz lieg am Golf – Die Bayreuther Festspiele gastieren in Abu Dhabi

04.02.19 (Joachim Lange) -
Zu dem, was jeder über die Bayreuther Festspiele zu wissen glaubt, gehören die einst jahrelangen Wartezeiten auf Eintrittskarten. In Abu Dhabi, der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate, waren es tatsächlich die 11 Jahre aus der Legende. Aber nicht, um ins Allerheiligste der Wagnerpflege nach Bayreuth zu kommen, sondern umgekehrt. In diesem Falle kommen die Bayreuther Festspiele nämlich zu den Emiratis. Angeführt von der Festspielchefin Katharina Wagner persönlich. Als Gastspiel des einzigartigen Orchesters und einer handverlesenen Auswahl von zum Teil recht hügelerfahrenen Sängern.

Bayreuther Festspiele mit Wagners «Walküre» zu Gast in Abu Dhabi

24.01.19 (dpa) -
Bayreuth/Abu Dhabi (dpa) - Wagners «Walküre» im Wüstensand: Die Bayreuther Festspiele gastieren mit der berühmten Oper aus dem Zyklus «Der Ring des Nibelungen» in Abu Dhabi. Allerdings in einer vereinfachten Version - mit Orchestern und Sängern, aber ohne Bühnenbild oder Kostüme, wie Festspiele-Sprecher Peter Emmerich mitteilte.

Internationales Brucknerfest Linz – „Bruckner elementar”

Mit einem prominent besuchten Festakt, einer Vernissage von Bildern des österreichischen Künstlers Rudolf Leitner-Gründberg, großem Kinderprogramm und dem ersten Konzert der Saison des Brucknerorchesters Linz unter der Leitung des neuen Chefdirigenten Markus Poschner beging das Brucknerhaus die feierliche Eröffnung des Internationalen Brucknerfests, das sich in diesem Jahr unter dem Motto „Bruckner elementar“ wieder ganz dezidiert dem Werk Anton Bruckners zuwendet. Noch bis zum 13.10.

Neue Spielzeit der Bremer Philharmoniker mit 16 Gastdirigenten

19.05.17 (dpa) -
Bremen - Mit 16 Gastdirigenten wollen die Bremer Philharmoniker in der kommenden Spielzeit ihr Programm auf die Bühne bringen. Weil es in der Saison 2017/2018 keinen Chefdirigenten gibt, setzt das Orchester auf Vielfalt und hat sowohl namhafte Dirigenten als auch junge aufstrebende Talente eingeladen, teilte das Ensemble am Donnerstag mit.

Hector Berlioz‘ „La Damnation de Faust“ in Bremen

21.03.17 (Ute Schalz-Laurenze) -
Wenn man in den Zuschauerraum kommt, ist Faust längst da, er ist einer von uns. Auf einem Steg, mitten in das Foyer hineingebaut, irrt der weißgekleidete Rothaarige unsicher umher und es ist von vornherein klar: mit dem Goethe‘schen Intellektuellen und dessen Sinnsuche hat dieser hier nichts zu tun. Es ist mit einem kleinen Bonsai-Baum im durchsichtigen Rucksack der eher depressive Versager von Hector Berlioz, der seiner „dramatischen Legende“ den Titel „La Damnation de Faust“ gegeben hat.

DVD-Tipp 2017/03

13.03.17 (Juan Martin Koch) -
Unterwegs in der Musik. Die Komponistin Barbara Heller. Ein Film von Lilo Mangelsdorff. +++ LGT Young Soloists. Volume 1. +++ Rereading Brahms. The Complete Symphonies. Orchestra della Svizzera italiana, Markus Poschner

„Petruschka“ und „L'Enfant et les Sortilèges“ als animierte Doppelproduktion an der Komischen Oper Berlin

05.02.17 (Peter P. Pachl) -
Mit Barrie Koskys Inszenierung der „Zauberflöte“ im Zeichentrick-Ambiente der britischen Theatergruppe „1927“ wurde zu einem „Kassenschlager“ am Stammhaus und „an Dutzenden Häusern zwischen Amerika und Asien“. Gezielte Erfolgsfortsetzungen erweisen sich in der Regel als schwierig, so auch hier, wo die Erfolgsmasche für ein kurzes Strawinsky-Ballett, gekoppelt mit einem Operneinakter, neu angewandt wird.

Am Ende gibt's nichts mehr zum Erlösen – Theater Bremen eröffnet die letzte Spielzeit von Markus Poschner mit Wagners „Parsifal“

13.09.16 (Ute Schalz-Laurenze) -
So richtig Oper wie immer gibt es in Marco Štormans neuer Inszenierung von Richard Wagners letztem Oper „Parsifal“ am Theater Bremen nur im zweiten Akt: wenn der böse Klingsor seine Mädels rumschickt und besonders Kundry im Tüllkleidchen zusetzt, dass sie die Verführung Parsifals zu schaffen habe. Das Orchester sitzt im Graben und die großartige Nadine Lehner scheitert. Im ersten und im dritten Akt ist dann eher so etwas von der neuen Bremer Handschrift zu sehen, die wir seit den Arbeiten Benedikt von Peters kennen: Orchester auf der Bühne, es wird vor- und zurückgefahren, Chor aus dem Off und auf den Rängen, Rolle des Publikums als Erweiterung des Chores: hier werden wir grell beleuchtet und sind somit Teilnehmende an der Abendmahlshandlung der Gralsritter.

Von Bach bis Beethoven: Bremens Chefdirigent stellt Abschieds-Spielzeit vor

24.05.16 (dpa) -
Bremen - Mit Werken von Bach, Wagner, Brahms und Beethoven verabschiedet sich der Chefdirigent der Bremer Philharmoniker und Generalmusikdirektor des Theaters, Markus Poschner, aus Bremen. Es werde eine Quintessenz von zehn Jahren, die sämtliche Motive aus dieser Zeit vereine, sagte Poschner am Montag bei der Vorstellung des Programms seiner letzten Bremer Spielzeit.

Von Mühseligen und Beladenen – Frankfurts Oper mit Händels „Messias“

30.03.16 (Wolf-Dieter Peter) -
Mehr denn je passt Taminos Frage in der „Zauberflöte“ – O e’wge Nacht, wann wirst du weichen?“ in diese unsere finsteren Tage. So waren vorab hinter die Aufführung eines vom „Hallelujah“ geprägten Werkes wie Händels „Messias“ auch eher Fragezeichen zu machen. Doch die Neueinstudierung von David Freemans Kopenhagener Inszenierung von 2012 wurde zu einem Triumph künstlerischer Vision und glücklicher Planungsarbeit der Intendanz Loebe.
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