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Alle Artikel kategorisiert unter »Musikhochschule«

Fünfzig Tage Stuttgart – eine Ernüchterung

26.11.13 (Martina Seeber) -
[Aus der aktuellen nmz 11/2013] Von Berlin nach Stuttgart. Während alles, was nicht bei drei auf den Bäumen ist, nach Berlin zieht, gehe ich fort, ausgerechnet in die Hauptstadt der Kehrwoche. Adieu ihr Konzerte in schummerigen Kellergewölben, Ateliers und Bars, in einer Stadt, wo man jeden Tag zwischen mindestens vier Konzerten mit zeitgenössischer Musik wählen kann. Schluss auch mit der Gewissheit, dass ich – ohne mich vom Fleck zu bewegen – immer am Puls der Zeit lebe. Ist da eigentlich noch jemand im fernen Südwesten, der uncool genug war, daheimzubleiben? Verlockungen sehen anders aus.

Schummriges Leuchtturm-Szenario

04.09.13 (Barbara Stiller) -
Elementare Musikpädagogik (EMP) als „einsamer Leuchtturm“ neben dem „Leuchtfeuer Alte Musik“ in der Brandung von Trossingen? Zu Zeiten, in denen Termini wie Exzellenzcluster, Profilbereiche, Leuchtturmprojekte und Orchideenfächer Einzug in die Alltagssprache des deutschen Musikhochschuljargons gehalten haben, fragt man sich, womit die EMP diese Sonderbehandlung verdient habe. Wer die rasante Entwicklung der Studienrichtung in den vergangenen Jahren verfolgt hat, versucht derzeit vergeblich zu verstehen, welche konzeptionellen Überlegungen dieser baden-württembergischen Entscheidung zugrundeliegen. Wer sind die vermeintlichen Fachleute, die dafür verantwortlich zeichnen, dass der Studiengang zukünftig an eine Musikhochschulakademie verlegt werden soll?

Stoch rügt Bauer: War in Musikhochschulkonzept nicht eingebunden

04.09.13 (dpa) -
Nach der SPD-Fraktion kritisiert auch Kultusminister Andreas Stoch (SPD) das Konzept zur Reform bei den Musikhochschulen im Südwesten. Von Wissenschaftsministerin Theresia Bauer (Grüne) habe er sich mit Blick auf mögliche Auswirkungen auf die Ausbildung der Musiklehrer eine breitere Beteiligung an der Planung gewünscht, sagte Stoch am Mittwoch in Stuttgart. «In die bisherigen Überlegungen sind wir nicht einbezogen worden.»

Musikmusterländle – bald Muster ohne Wert

03.09.13 (Wolfhagen Sobirey) -
Im Musterland der Musik Baden-Württemberg geht es zurzeit nicht gerade musterhaft zu. Dort gibt es allein fünf Musikhochschulen, 20 Prozent der kommunalen Musikschulen Deutschlands sowie 40 Musikgymnasien; 38 Prozent aller „Jugend musiziert“-Teilnehmer kommen aus BW. Nun liegt ein Vorschlag des Rechnungshofs vor und Chaos breitet sich aus.

Pest, Cholera?

03.09.13 (Theo Geißler) -
Bald dürfen wir wählen. Wer regiert uns – auch bildungs- und kulturpolitisch betrachtet – eigentlich: Das selbstgewählte Elend? Betrachten wir kurz ein Beispiel aus dem Bund. Da spendiert – noch unter der Ägide von Annette Schavan – das Ministerium für Bildung und Wissenschaft ein knappes Viertel Milliärdchen zur Projektförderung von „Bündnissen für Bildung“. Die Ausschreibungs- und Verteilungsmodalitäten sind derartig bürokratisch und praxisfern, dass uns viele „begünstigte“ Institutionen bis heute nicht mitteilen konnten, ob sie die zugesagten Mittel unter der Controlling-Obhut unserer Deutschen Luft- und Raumfahrt-Gesellschaft „DLR“ (kein Witz!) vorgabengerecht verteilen können.

„Dieses Konzept wird so nicht umgesetzt“ – Die SPD-Fraktion macht mobil gegen die Pläne des Kunstministeriums Baden-Württemberg

30.08.13 ((nmz-red)) -
Die hochrangigen Mitglieder der SPD-Fraktion, die sich am 29. August in den Räumen der Musikhochschule den Fragen der Presse stellten, mussten ebenso wie andere Gäste im Innenhof erst einmal an „Muhopolis“ vorbei: einer kleinen Zeltstadt der Mannheimer Studierenden, die hier wortwörtlich Tag und Nacht zur Verfügung stehen, um Auskunft über die geplanten Kürzungen zu geben und sich mit dieser Aktion ausdrücklich zu ihrer Hochschule als Vollhochschule bekennen. Beachtlich ist dies auch deshalb, weil die jetzt Studierenden vermutlich gar nicht die Leidtragenden der geplanten „Umstrukturierung“ sind, sondern hier insbesondere für zukünftige Generationen fighten.

„Keine Bereitschaft zur Solidarität“: auch die Musikhochschule Mannheim wehrt sich – Jazzverband kritisiert Konzentration

18.07.13 (Juan Martin Koch) -
Die geplanten Kürzungen und Umstrukturierungen der Musikhochschullandschaft Baden-Württembergs schlagen weiterhin hohe Wellen. Nach Protesten aus Trossingen meldete sich nun auch der Mannheimer Hochschulpräsident zu Wort. Gegenüber nmz Online beklagte Rudolf Meister anderem die mangelnde Solidarität der Institutionen untereinander. Auf Kritik stößt außerdem die vorgesehene Konzentration der Jazzausbildung.

Mit zweierlei Maß gemessen: Die Musikhochschulen Mannheim und Trossingen sind die Verlierer der geplanten Neuordnung in Baden-Württemberg

17.07.13 (Verena Großkreutz) -
Die Wellen schlugen hoch am vergangenen Montag, als der Landesrechnungshof, Finanzkontrolleur über die Haushalts- und Wirtschaftsführung Baden-Württembergs, seine 68-seitige „Beratende Äußerung“ zur Zukunft der Musikhochschulen im Südwesten veröffentlichte. In ihrem Papier forderten die Finanzkontrolleure eine Einsparung von insgesamt 5 Millionen Euro jährlich. Bei den fünf Musikhochschulen Baden-Württembergs sollten etwa 20 % der Studienplätze wegfallen, Bachelor- und Masterstudiengänge von aktuell 2500 auf 2000 reduziert werden, aber alle bisherigen 525 Studienplätze für das Lehramt an Gymnasien erhalten bleiben.

Neuordnung der Musikhochschulen in Baden-Württemberg soll vier Millionen Euro einsparen – Trossingen und Mannheim am stärksten betroffen

17.07.13 (dpa) -
Stuttgart (dpa/lsw) - Mit einer Neuordnung der Musikhochschulen will das Land mittelfristig vier Millionen Euro im Jahr sparen. Während an den Hochschulen in Stuttgart, Freiburg und Karlsruhe das aktuelle Angebot bestehen bleibt, müssen die Standorte Trossingen und Mannheim sich spezialisieren und insgesamt 500 Studienplätze abbauen, kündigte Wissenschaftsministerin Theresia Bauer (Grüne) am Dienstag in Stuttgart an.

Baden-Württemberg: Landesrechnungshof will Musikhochschulen verkleinern

16.07.13 (dpa) -
Karlsruhe - Bei den Musikhochschulen im Südwesten soll nach Ansicht des Landesrechnungshof rund jeder sechste Studienplatz wegfallen. Die Finanzkontrolleure fordern, die Plätze an den fünf Standorten auf insgesamt 2525 zu begrenzen, wie sie am Montag in Karlsruhe mitteilten. Diese Zahl sei eigentlich schon 1998 zwischen Landesregierung und Musikhochschulen vereinbart, später jedoch permanent überschritten worden.
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