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Alle Artikel kategorisiert unter »Musikhochschule«

Musikstudierende schlagen Alarm

03.06.21 (Konstantin Parnian) -
„Rettet die Musik!“ prankt in roten Großbuchstaben fett am Kopf des Brandbriefs. Insgesamt 18 der 24 ASten deutscher Musikhochschulen haben unterzeichnet. Sie fordern Aufstockungen der Ausstattung, der Räume und des Personals, aber auch dass Kultureinrichtungen und Musikhochschulen bei der Planung aktueller Öffnungsschritte schneller einbezogen werden. Ebenso auf der Agenda stehen eine transparente Bewertung und die Einrichtung von Beschwerdestellen. Darüber hinaus sollen zusätzliche Stellen in der Musikbranche geschaffen werden – Freischaffende sollen finanziell besser unterstützt werden und weniger Bürokratieaufwand aufgebürdet bekommen.

Fehlende Perspektiven, Resignation, Hoffnungsschimmer

27.04.21 (Marit Magister) -
Seit nunmehr einem Jahr findet der Unterrichtsbetrieb an deutschen Musikhochschulen unter erschwerten Bedingungen statt. Ein großer Teil der theoretischen Pflichtfächer wurde in den digitalen Raum verlagert, der Hauptfachunterricht konnte in vielen Fällen nur eingeschränkt in Präsenz erfolgen, die für das Studium essentiellen Kammermusik-, Ensemble- oder Musiktheaterprojekte mussten größtenteils ausgesetzt werden, und Abschlusskonzerte finden – wenn überhaupt – vor fast leeren Stuhlreihen statt. Dies hat gravierende Folgen für die Absolvent*innen sowie für all jene, die kurz vor ihren Abschlüssen stehen.

Die beschwiegene Zukunft

21.04.21 (Bernhard König) -
1961 war der Komponist György Ligeti eingeladen, vor einem illustren Publikum aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik einen Vortrag über die „Zukunft der Musik“ zu halten. Ligeti trat ans Rednerpult und schwieg zehn Minuten lang. Seinen provokativen Auftritt kommentierte er später mit den Worten, er habe „keine Unwahrheiten“ sagen wollen. John Cage wiederum hatte bereits 1937 einen bemerkenswerten Text zum gleichen Thema geschrieben. Seine Vision: Eine komplett synthetisch erzeugte Musik, die in eigens eingerichteten Zentren für experimentelle Musik entsteht und aus allem Klingenden schöpfen kann.

Wenn das kulturelle Erbe zum Fetisch wird

14.04.21 (Fabien Lévy) -
„Hat der klassische Orchesterbetrieb ein Rassismusproblem?“, fragten wir auf Seite 3 der Februarausgabe der nmz. Zu Wort kam in diesem Artikel unter anderem der Komponist Fabien Lévy. Seine grundsätzlichen Gedanken zur Begrenztheit des ‚klassischen‘ Musik- und Ausbildungsbetriebs und zu dessen Ausgrenzungsmechanismen hat der Professor der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig für unsere Zeitung skizziert. Lesen Sie hier die gekürzte Druckversion seines Denkanstoßes. Die Langfassung ist unter www.nmz.de nachzulesen.

DMR fordert Sicherstellung der Lehre für Chorleiter/innen

12.04.21 (PM-DMR) -
Sang- und klanglos geht es nicht: Deutscher Musikrat und AG Chorleitung der deutschen Musikhochschulen fordern Sicherstellung der Lehre für Chorleiter/innen

Kurs für Aufnahmeprüfung an Musikhochschulen

07.04.21 (Gunter Sokolowsky) -
Hannover. Für den DTKV-Landesverband Niedersachsen e.V. hat Dozent Ingo Laufs, Jahrgang 1969, bereits jahrelang Musiktheoriekurse zur Vorbereitung für die Aufnahmeprüfung an Musikhochschulen angeboten. Nun steht fest, dass ein solcher auch ab Frühjahr 2021, ganz modern und in die Zeiten passend, online angeboten wird.

Herausforderung Hybrid-Semester

27.08.20 (PM) -
Nach Redaktionsschluss des Hochschulmagazins (nmz 7-8/2020), veröffentlichte die Rektorenkonferenz der deutschen Musikhochschulen (RKM) eine Pressemitteilung, die wir hier gekürzt wiedergeben:

Fachkonferenz: Zukunft der Orchesterausbildung im Fokus der HfM Dresden

31.07.20 (PM) -
Dresden - „Musikstudierende müssen sich auf einen harten Wettbewerb einstellen. Sie müssen nicht nur künstlerisch hervorragend, sondern auch physisch und psychisch belastbar sein“, so Professor Ekkehard Klemm, Initiator der Fachkonferenz „Zukunft(s)orchester“.

Die (Musik-)Hochschulen in den neuen Bundesländern (Corona-Regelungen im Überblick)

11.05.20 (Roland H. Dippel) -
Wir haben uns umgehört wie die Musikhochschulen in den neuen Bundesländern jeweils auf die Situation unter den Bedingungen der Corona-Epidemien agieren. Wie sieht es aus mit der Semesteranrechnung, wie mit Präsenzunterricht, wie mit den Fristen für Prüfungen. Es gibt da keine allgemeinen Vorgaben. Alles Hochschulen finden ihr eigenes Vorgehen, da auch überall jeweils besondere Grundsituationen gegeben sind. Die Daten geben den Stand Ende April 2020 wieder. Gegebenenfalls treten bereits neue Regelungen in Kraft.

Coronakrise: Lehrbeauftragte an den Musikhochschulen vor finanzieller Notlage schützen

23.03.20 (PM-DMR) -
Ein Drittel, vielfach mehr als die Hälfte der Lehre an den 24 Musikhochschulen in Deutschland liegt in der Hand von Lehrbeauftragten. Sie werden je erteilter Unterrichtsstunde honoriert und müssen als selbständig Beschäftigte für ihre soziale Absicherung selbst aufkommen. Für etwa 60% der Lehrbeauftragten stellen die Einnahmen aus ihrer Unterrichtstätigkeit an den Musikhochschulen einen wesentlichen Teil ihres existenzsichernden Einkommens dar.
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