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Alle Artikel kategorisiert unter »Musikhochschule«

klangpol - Hochschule für Künste Bremen

Das nächste Porträt in unserer Reihe "klangpol – das Netzwerk für Neue Musik im Nordwesten" stellt das Atelier Neue Musik der Hochschule für Künste Bremen vor. Die 1994 von Prof. Younghi Pagh-Paan gegründete Einrichtung wird seit 2011 von Prof. Jörg Birkenkötter geleitet und präsentiert regelmäßig Werke neuer Komponisten und Komponistinnen. Die im Studio für Elektroakustische Musik der HfK Bremen (Leitung: Prof.

Dürfen Professoren alles?

03.07.22 (Moritz Eggert) -
Die meisten Musikhochschulen schreiben sich inzwischen stolz auf die Fahnen, sie hätten aus der #metoo-Diskussion gelernt. Sie verkünden, dass Machtmissbrauch in keiner Form bei ihnen geduldet wird und „nein“ auch wirklich „nein“ heißt. Doch wie wirksam sind diese Ankündigungen, wenn den Täter*innen weiterhin kaum Konsequenzen drohen?

Wer kann Inklusion?

14.01.22 (Irmgard Merkt) -
Nichts Geringeres als das: Gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen am kulturellen Leben. So will es die Gesetzgebung. Im Prinzip. In der UN-Behindertenrechtskonvention, durch die Bundesregierung im Jahr 2009 ratifiziert, heißt es in Artikel 30, Absatz 1 und 2 recht klar und unmissverständlich: (1) Die Vertragsstaaten anerkennen das Recht von Menschen mit Behinderungen, gleichberechtigt mit anderen am kulturellen Leben teilzunehmen, und treffen alle geeigneten Maßnahmen, um sicherzustellen, dass Menschen mit Behinderungen a) Zugang zu kulturellem Material in zugänglichen Formaten haben; b) Zugang zu Fernsehprogrammen, Filmen, Theatervorstellungen und anderen kulturellen Aktivitäten in zugänglichen Formaten haben; c) Zugang zu Orten kultureller Darbietungen oder Dienstleistungen, wie Theatern, Museen, Kinos, Bibliotheken und Tourismusdiensten, sowie, so weit wie möglich, zu Denkmälern und Stätten von nationaler kultureller Bedeutung haben. (2) Die Vertragsstaaten treffen geeignete Maßnahmen, um Menschen mit Behinderungen die Möglichkeit zu geben, ihr kreatives, künstlerisches und intellektuelles Potenzial zu entfalten und zu nutzen, nicht nur für sich selbst, sondern auch zur Bereicherung der Gesellschaft.

OHN(E)MACHT

13.01.22 (Elmar Fulda) -
Als ich mit Anfang zwanzig ans Theater kam, begeistert, ehrgeizig, zu jedem Einsatz bereit, war ich plötzlich in einer Welt, die alles bereitzuhalten schien: sagenhaften Erfolg, vernichtende Rückschläge, Intensität, Hingabe, beglückende Erlebnisse und abgrundtiefe Enttäuschung, Intrige, Bosheit, Großherzigkeit. Und es gehörte dazu, ganz selbstverständlich die Zähne zusammenzubeißen, sich durchzukämpfen. Denn, so die Begründung und Rechtfertigung, gerade auch der dunklen Seiten: Erfolg habe seinen Preis.

Musikstudierende schlagen Alarm

03.06.21 (Konstantin Parnian) -
„Rettet die Musik!“ prankt in roten Großbuchstaben fett am Kopf des Brandbriefs. Insgesamt 18 der 24 ASten deutscher Musikhochschulen haben unterzeichnet. Sie fordern Aufstockungen der Ausstattung, der Räume und des Personals, aber auch dass Kultureinrichtungen und Musikhochschulen bei der Planung aktueller Öffnungsschritte schneller einbezogen werden. Ebenso auf der Agenda stehen eine transparente Bewertung und die Einrichtung von Beschwerdestellen. Darüber hinaus sollen zusätzliche Stellen in der Musikbranche geschaffen werden – Freischaffende sollen finanziell besser unterstützt werden und weniger Bürokratieaufwand aufgebürdet bekommen.

Fehlende Perspektiven, Resignation, Hoffnungsschimmer

27.04.21 (Marit Magister) -
Seit nunmehr einem Jahr findet der Unterrichtsbetrieb an deutschen Musikhochschulen unter erschwerten Bedingungen statt. Ein großer Teil der theoretischen Pflichtfächer wurde in den digitalen Raum verlagert, der Hauptfachunterricht konnte in vielen Fällen nur eingeschränkt in Präsenz erfolgen, die für das Studium essentiellen Kammermusik-, Ensemble- oder Musiktheaterprojekte mussten größtenteils ausgesetzt werden, und Abschlusskonzerte finden – wenn überhaupt – vor fast leeren Stuhlreihen statt. Dies hat gravierende Folgen für die Absolvent*innen sowie für all jene, die kurz vor ihren Abschlüssen stehen.

Die beschwiegene Zukunft

21.04.21 (Bernhard König) -
1961 war der Komponist György Ligeti eingeladen, vor einem illustren Publikum aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik einen Vortrag über die „Zukunft der Musik“ zu halten. Ligeti trat ans Rednerpult und schwieg zehn Minuten lang. Seinen provokativen Auftritt kommentierte er später mit den Worten, er habe „keine Unwahrheiten“ sagen wollen. John Cage wiederum hatte bereits 1937 einen bemerkenswerten Text zum gleichen Thema geschrieben. Seine Vision: Eine komplett synthetisch erzeugte Musik, die in eigens eingerichteten Zentren für experimentelle Musik entsteht und aus allem Klingenden schöpfen kann.

Wenn das kulturelle Erbe zum Fetisch wird

14.04.21 (Fabien Lévy) -
„Hat der klassische Orchesterbetrieb ein Rassismusproblem?“, fragten wir auf Seite 3 der Februarausgabe der nmz. Zu Wort kam in diesem Artikel unter anderem der Komponist Fabien Lévy. Seine grundsätzlichen Gedanken zur Begrenztheit des ‚klassischen‘ Musik- und Ausbildungsbetriebs und zu dessen Ausgrenzungsmechanismen hat der Professor der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig für unsere Zeitung skizziert. Lesen Sie hier die gekürzte Druckversion seines Denkanstoßes. Die Langfassung ist unter www.nmz.de nachzulesen.

DMR fordert Sicherstellung der Lehre für Chorleiter/innen

12.04.21 (PM-DMR) -
Sang- und klanglos geht es nicht: Deutscher Musikrat und AG Chorleitung der deutschen Musikhochschulen fordern Sicherstellung der Lehre für Chorleiter/innen

Kurs für Aufnahmeprüfung an Musikhochschulen

07.04.21 (Gunter Sokolowsky) -
Hannover. Für den DTKV-Landesverband Niedersachsen e.V. hat Dozent Ingo Laufs, Jahrgang 1969, bereits jahrelang Musiktheoriekurse zur Vorbereitung für die Aufnahmeprüfung an Musikhochschulen angeboten. Nun steht fest, dass ein solcher auch ab Frühjahr 2021, ganz modern und in die Zeiten passend, online angeboten wird.
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