Unsere Artikel sind vielfältig kategorisiert – nutzen sie z.B. die Auflistung der populärsten Tags in der rechten Seitenleiste, oder besuchen sie die Tag-Seite. Außerdem können sie über Rubriken, Genres und Orte navigieren.

Alle Artikel kategorisiert unter »Musikwissenschaft«

Buch-Tipps 2018/03

13.03.18 (Michael Wackerbauer) -
Stefan Drees: „kunst ist das gegenteil von verarmung“. Aspekte zum Schaffen von Hans-Joachim Hespos, Wolke, Hofheim 2018 +++ Handbuch Musikpsychologie, hg. v. Andreas C. Lehmann/Reinhard Kopiez, Hogrefe, Bern 2018 +++ Silke Wenzel: Lieder, Lärmen, „L’homme armé“. Musik und Krieg 1460–1600, von Bockel, Neumünster 2018

Die Rolle der Musikwissenschaft im Kulturleben

07.03.18 (Dörte Schmidt) -
In der Verbandspolitik ist Dörte Schmidt, Professorin für Musikwissenschaft an der Universität der Künste Berlin, schon seit einiger Zeit aktiv: seit 2009 etwa als Vize-Präsidentin des Landesmusik­rats Berlin und seit 2013 als Präsidiumsmitglied des Deutschen Musikrats. Im Vorstand der Gesellschaft für Musikforschung (GfM) engagiert sich Dörte Schmidt seit 2005 und wurde nun im vergangenen Herbst zu deren Präsidentin gewählt. Für die nmz sprach Juan Martin Koch mit ihr.

Historisch und emotional vermintes Musiktheater

14.02.18 (Wolf-Dieter Peter) -
Anlässlich einer Neuinszenierung von Fromental Halévys „La Juive“ veranstaltete Antwerpens Opera Vlaanderen ein Symposium, bei dem Einflüsse jüdischer Kultur und Opernkunst multiperspektivisch betrachtet werden sollten. Entsprechend international war das Podium mit Wissenschaftlern und Künstlern besetzt. Der zweisprachige Band fordert das Englisch des deutschen Lesers fachspezifisch und nuanciert zu Musik, Kunst und Psychologie heraus.

„Lebe wohl, Du lieber Freund!“

31.01.18 (Michael Kube) -
Als Franz Schubert viel zu früh verstarb, war es Joseph von Spaun, der schon we­nige Wochen später die Zielrichtung der weiteren Rezeption vorgab: „Ich glaube daher, dass Schubert von seinem Biographen als Liederkompositeur aufgegriffen werden müsse.“ Ähnlich war es Walther Dürr schon zu Lebzeiten im Kreis der Wissenschaft ergangen.

Link-Tipps 2017/12

30.12.17 (Martin Hufner) -
Das Internet steht niemals still. Es bleibt unruhig. Während man aus vielen guten und weniger guten Gründen sicher in die Welt der sogenannten „Sozialen Netzwerke“ (wie Facebook, Twitter, Instagram und Co) abtauchen kann und wegen der Redseligkeit mancher Idioten mit dem Kopf nahe der sprichwörtlichen Schreibtischplatte kommt und gegebenenfalls verzweifelt an der Menschheit drauf aufschlägt oder selbst gegen einen Pfosten läuft (Smombie), geht es andernorts doch herzerfrischend ernsthaft zu. Raus aus den Blasen, hinein in die Welt produktiver, lehrreicher Netze.

Buch-Tipps 2017/12

29.12.17 (Michael Wackerbauer) -
Peter Schleuning: So könnte es gewesen sein – Musikergeschichten. Johann Sebastian Bach, Carl Philipp Emanuel Bach, Wolfgang Amadé Mozart, Ludwig van Beethoven und Fanny Hensel +++ Philippe Margotin/Jean-Michel Guesdon: Rolling Stones. Alle Songs +++ Michael Heinemann: Heinrich Schütz. Bildbiographie

Der Schöpfer Beethoven

Kein deutscher Musikwissenschaftler hat in den letzten 20 Jahren mit solcher Intensität ein großes Buch nach dem anderen veröffentlicht. Groß heißt: monographisch über Komponisten schreiben, deren Leben, Werk und Nachwirkung jeden vor einer Gesamtdarstellung erschaudern lassen. Bach, Mozart, Schumann, Wagner und jetzt Beethoven, gleichsam die Spitze von all dem.

Buch-Tipps 2017/11

10.11.17 (Michael Wackerbauer) -
Matthias Kauffmann: Operette im „Dritten Reich“. Musikalisches Unterhaltungstheater zwischen 1933 und 1945, von Bockel +++ Pierre Schaeffer: Treatise on Musical Objects. An Essay across Disciplines, ins Englische übersetzt von Christine North/John Dack, University of California Press +++ Das Groteske und die Musik der Moderne. Züricher Festspiel-Symposium 2016, hrsg. v. L. Lütteken, Bärenreiter, Kassel.

Danke!

04.10.17 (Kilian Sprau) -
Verlässlichen Informationen zufolge steht auf der Hitliste der Traumberufe von Jungs zwischen sechs und zwölf Jahren an dritter Stelle: Flugzeugpilot. Die Vorstellung, ein schwergewichtiges Transportmittel hoch über den Wolken durch Wind und Wetter zu steuern, scheint attraktiv, weil abenteuerlich und mit hoher Verantwortung verbunden. Die Profession des Musikwissenschaftlers hingegen findet sich bislang auf keiner Top-Ten-Liste der begehrtesten Berufe. Nach Abenteuer klingt sie ja nicht gerade, eher nach Schreibtisch und Studierstube, und mehr nach In-den-Wolken-Schweben als Über-den-Wolken-Fliegen. Wäre der Lebenslauf von Franzpeter Messmer das Modell für eine durchschnittliche Musikologen-Karriere, hätte sich das vielleicht längst geändert.

Verbindung von Theorie und Praxis

28.09.17 (Albrecht Dümling) -
Es geschah am 21. Juni 1917 in der kleinen Residenzstadt Bückeburg, welche Musikfreunde sonst vor allem als Wirkungsstätte Johann Christoph Bachs kennen. Mitten im Weltkrieg stiftete Fürst Adolf II. von Schaumburg-Lippe an diesem Tag hier das Fürstliche Ins-titut für musikwissenschaftliche Forschung.
Inhalt abgleichen

Das könnte Sie auch interessieren: