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Alle Artikel kategorisiert unter »Omer Meir Wellber«

Palermo, offene Bühne – Richard Wagners „Parsifal“ im Teatro Massimo

29.01.20 (Michael Ernst) -
Wo, wenn nicht hier? Richard Wagner hat seinen „Parsifal“ Anfang 1882 in Palermo vollendet, erst 1914 ist die Oper dort aufgeführt worden, war dann aber seit 1955 nicht mehr zu sehen.

Der Tag des Zorns im Dienste des Durstes – György Ligetis „Le Grand Macabre“ in Dresden

05.11.19 (Michael Ernst) -
Heute: Der Weltuntergang. Zur Dresdner Erstaufführung von György Ligetis Anti-Anti-Oper „Le Grand Macabre“ wurde mit den Füßen abgestimmt. Die Abrechnung mit dem künstlerischen Establishment passt bestens zur Untergangsstimmung unserer Tage. Beobachtungen von Michael Ernst.

Theater statt Opium! Giuseppe Verdis „Nabucco“ an Dresdens Semperoper

27.05.19 (Michael Ernst) -
Theater bildet die Welt ab. Und macht sie so zu einem besseren Ort? Im Idealfall vielleicht. Der sollte allerdings immer wieder als Ziel genommen werden, um für eine bessere Welt einzutreten. Exakt diesen Anspruch eines politischen Theaters will Intendant Peter Theiler auch an der Semperoper in Dresden umsetzen. Michael Ernst überprüft!

Dirigent Omer Meir Wellber: Richard Wagner den Heiligenschein nehmen

28.03.18 (dpa, Jörg Schurig) -
Dresden - Der israelische Dirigent Omer Meir Wellber (36) plädiert für einen nüchternen Umgang mit der Person und dem Werk von Richard Wagner. «Wenn man Wagner in Deutschland weiterhin mit einer Art Heiligenschein umgibt und ihn auf einen Sockel stellt, dürfte er es schwer haben in Israel», sagte er mit Blick auf den weitgehenden Boykott Wagners in Israel.

Verdi muss schon verbessert werden – „Les Vêpres siciliennes“ in München

12.03.18 (Wolf-Dieter Peter) -
„Die Geschichte ist ein Schlachthaus“ hat Heiner Müller festgestellt. Das trifft auch auf die historische „Sizilianische Vesper“ von 1282, den blutigen Aufstand der Sizilianer gegen die französische Fremdherrschaft, zu. Daraus in der kritischen Rückschau einen Totentanz zu machen, könnte ein theatralisch fesselnder Kunstgriff sein, denn Giuseppe Verdi hat dazu 1855 eine mehrfach brachiale Musik komponiert, aus der Humanes wie eine Utopie melodiös aufleuchtet.

Dirigent Omer Meir Wellber: Mozart gibt uns Freiheit

12.04.17 (dpa, Jörg Schurig) -
Dresden - Wenn der Dirigent Omer Meir Wellber Rezitative aus Mozart-Opern spielt, fließen schon mal Melodien von Edith Piaf ein. Oder ein paar Takte der amerikanischen Hymne - so wie nach der Wahl Donald Trumps.

„Salome“ mit Leiche im Schrank – Zähe Zeitenwende in Dresden

26.09.16 (Roland H. Dippel) -
Es ist die achte „Salome“ von Richard Strauss am Uraufführungsort, der Semperoper Dresden, seit 1905. Beobachtet an der Gelassenheit im Zuschauerraum lässt sich heute dort niemand groß erschüttern durch die Persönlichkeitsnöte einer Prinzessin von Judäa und den Weiten ihrer geschädigten Psyche. Michael Schulz, Generalintendant des Musiktheaters im Revier Gelsenkirchen, zergliedert die Orientierungslosigkeit der Kindfrau. Jennifer Holloway triumphiert bei ihrem umjubelten Rollendebüt als Backfisch ohne Chancen.

„Le nozze di Figaro“ – Mozart modern: Viel Farbe und (zu) flotte Tempi an der Semperoper

24.06.15 (Michael Ernst) -
„Le nozze di Figaro“ im Jahrhundertblick – die Regie von Johannes Erath und das Dirigat von Omer Meir Wellber ergänzen sich auch da, wo sie sich widersprechen. Warum soll es in der Oper nicht auch mal Theater geben?

„Ich mach den Michael Jackson“ – Mann mit vielen Gesichtern: Omer Meir Wellber dirigiert Strauss und Mozart an der Semperoper

28.03.14 (Michael Ernst) -
Kaum zu fassen: Der israelische Dirigent Omer Meir Wellber ist seiner ersten Liebe treu geblieben und spielt noch immer Akkordeon. Er ist aber auch Pianist, komponiert, schreibt gerade ein Buch und kümmert sich um herzkranke Kinder. Momentan springt er in der Semperoper von Probe zu Probe. Von „Guntram“ zu „Ariadne auf Naxos“, von Richard Strauss zu Mozarts „Così fan tutte“. Gar nicht so einfach, ihn da für ein Gespräch zu erreichen. Michael Ernst hat es dennoch getan.

Keine Helden, nur Verlierer – „Così fan tutte“ an der Semperoper Dresden

23.03.14 (Michael Ernst) -
Die Dresdner Semperoper hat es schwer. Sie gilt vielen Leuten als Touristenoper, wird von unvorbereiteten Gästen immer mal wieder als Brauhaus gedeutet, ist und bleibt vorerst ein Haus ohne Hüter. Nun startet sie einen Mozart-Da-Ponte-Zyklus. Schon vor der Premiere ein vielversprechender Auftakt. Das macht es der Oper nicht leichter.
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