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Alle Artikel kategorisiert unter »Peter Eötvös«

Alles neu macht der Mai: Kölner Acht-Brücken-Festival kümmert sich um Politik

05.05.15 (Stefan Pieper) -
Musik und Politik ist das Motto des Kölner Acht-Brücken-Festivals, das noch bis zum 10. Mai überall in Köln musikalische Aufgeklärtheit verbreitet. Die fünfte Festivalausgabe konnte sich ab dem Maifeiertag mit bester Publikumsresonanz warmlaufen!

Wanderschaft und Verweilen

13.04.15 (Alexander Strauch) -
Vom 19. bis 21. Februar veranstaltete die musica viva des Bayerischen Rundfunks ein kleines Festival mit drei Konzerten: Zuerst präsentierten sich Solisten des Sinfonieorchesters des Bayerischen Rundfunks mit Kammermusik in der Allerheiligenhofkirche. Tags darauf zog man nur ein paar Meter um die Ecke weiter in den Herkulessaal, das Stammhaus der Konzertreihe. Als ob man einen Parcours zwischen den bisher ab- wie angezählten Alternativen für einen neuen Konzertsaal ablaufen sollte, fand man sich zuletzt am Fuße des Gasteigs, schräg gegenüber der Insel des Deutschen Museums in der Muffathalle wieder. Oder war diese erlebte Wanderschaft das unausgesprochene Motto dieses Wochenendes Ende Februar?

Personalia 2015/04

13.04.15 ((nmz-red)) -
Eine Widmung an Gerhard Rohde – Die Römerbad Musiktage eröffnen 2015 mit einem Gedenkkonzert +++ Peter Eötvös gibt den Auftakt für das neue SWR-Orchester +++ Der gordische Knoten des Musiklebens – die Nominierungen +++ Dusko Goykovich ausgezeichnet

Urbi et Gordi

13.04.15 (Juan Martin Koch) -
„Geschäftsklimaindex“: Mit dieser wunderbaren Wortschöpfung gewährt das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München, besser bekannt unter dem Namen „ifo Institut“ Monat für Monat intime Einblicke in die Gefühlslage deutscher Unternehmen. Würden die ifo-Forscher ihre sensiblen Fühler auch in die Richtung von Kulturunternehmungen wie Theater und Orches­ter ausstrecken, die Klimaprognosen würden angesichts regelmäßiger Etatkürzungen, Fusionen und Auflösungen wohl von Monat zu Monat, von Jahr zu Jahr trüber ausfallen. Stattdessen überraschte das Institut Anfang des Jahres mit einer Studie, die den letztgültigen Beweis antrat, dass Theater hochqualifizierte Arbeitnehmer anziehen und damit auch die Kaufkraft stärken. Um das Dilemma von Henne und Ei zu umgehen, beschränkte man sich auf Häuser, die ihren Spielbetrieb schon vor 1800 aufgenommen haben.

Mediterrane und andere Resonanzräume

26.03.15 (Max Nyffeler) -
Unter anderem von und mit: Pedro Bittencourt, Peter Eötvös, Konstantia Gourzi, SWR Vokalensemble Stuttgart und Jagoda Szmytka

„Kein Mensch darf mehr entstehen“ – Welttheater in Chemnitz: Deutsche Erstaufführung von Péter Eötvös' Oper „Paradise Reloaded (Lilith)“

23.03.15 (Michael Ernst) -
Wer das sehen will, sollte sich sputen: Nur sechs Aufführungstermine sind für die Deutsche Erstaufführung der Oper „Paradise Reloaded (Lilith)“ des ungarischen Komponisten Péter Eötvös in Chemnitz verzeichnet. Einmal mehr hat das Haus etwas riskiert, nach Wagnissen wie Franz Schrekers „Der Schmied von Gent“, Hans Pfitzners „Die Rose vom Liebesgarten“ und Péter Eötvös' „Love and Other Demons“ sowie zuletzt Erich Wolfgang Korngolds „Die tote Stadt“ ist mit dieser Produktion nichts weniger als ein Menschheitsmythos auf die Bühne gekommen. In Gegenwart des Komponisten hatte das vor eineinhalb Jahren in Wien uraufgeführte Werk nun seine Deutschland-Premiere.

Auf Wanderschaft – Münchner musica viva präsentiert sich auf Weltniveau

23.02.15 (Alexander Strauch) -
Alexander Strauch hat sich durch das verlängerte Februar-Wochenende der Münchner musica viva Saison 2014/2015 durchgehört. Seine Stationen: Harry Partch, Frank Zappa, Mate Bella, Rebecca Saunders und Vinko Globokar.

Architektur der Musik: Lichtvolle Klänge in Wroclaw

15.10.14 (Michael Ernst) -
Alle zwei Jahre richtet die Oper Wroclaw ein Festival der zeitgenössischen Oper aus und beweist damit, wie ernst sie es mit der musikalischen Moderne meint. In diesem Herbst fand dieses Festival zeitgleich mit den World Music Days 2014 statt, die von der Internationalen Gesellschaft für Neue Musik (IGNM bzw. ISCM für International Society for Contemporary Music) seit 1922 in jährlich wechselnden Städten ausgerichtet werden.

Was soll da verschwurbelt sein?

05.10.14 (Georg Beck) -
Sie hat sich zurückgemeldet. Frankfurts Oper legt wieder den Finger in die Wunden der Zeit: Palästina-Konflikt, globalisierte Öko­no­mien, Geschlech­terkämpfe. Drei Uraufführ­un­gen in zwei Spielzeiten. Aufträge an den israeli­schen Kompo­nisten Lior Navok, an Péter Eötvös sowie an Rolf Riehm, das Frankfurter Urgestein. Für die Produkti­o­nen der beiden Letzteren hat sich der Vorhang bereits gehoben.

Die Blechbratsche in Geschichte und Gegenwart – Das 10. Musikfest Berlin widmete sich sehr dem Horn

19.09.14 (Dirk Wieschollek) -
Christian Friedrich Daniel Schubart brachte es 1784 in seinen „Ideen zu einer Ästhetik der Tonkunst“ auf den Punkt: „Das Waldhorn menschlich gedacht, ist ein guter ehrlicher Mann, der sich eben nicht als Genie, sondern als empfindsame Seele, fast allen Gesellschaften empfiehlt.“ Mit der Weiterentwicklung zum Ventilhorn (von Brahms als „Blechbratsche“ verunglimpft) zog diese Seele als „Seele des Orchesters“ (Schumann) in die abendländische Sinfonik ein und wurde zum programmatischen Funken der diesjährigen Jubiläumsausgabe des 2005 gegründeten Berliner Orchesterfestivals.
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