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Alle Artikel kategorisiert unter »Peter Eötvös«

Physisches für das Sammlerherz

Der persönliche Jahresrückblick der nmz-Phonokritiker. Eingedenk. Es gibt Persönlichkeiten der Kulturgeschichte, deren Wirkung universal war und ist. Wegen ihrer Bedeutung wird periodisch immer wieder auf sie hingewiesen, ihr Œuvre gewürdigt oder neu bewertet.

Wie kommt der Zahn in die Suppe? – „Der goldene Drache“ von Péter Eötvös in Dresden

15.12.19 (Michael Ernst) -
Die Entscheidungsfrage, in die Oper oder zum Asia-Restaurant zu gehen, könnte wohl gegensätzlicher kaum sein. In Dresden lässt sich beides jetzt trefflich miteinander verbinden. Wer da an der kleinen Spielstätte der Semperoper die Vorstellung „Der goldene Drache“ besucht, ist zugleich Gast eines Thai-China-Vietnam-Restaurants gleichen Namens.

Später Höhepunkt der Berliner Opernsaison – Peter Eötvös’ Oper „Angels in America“ an der UdK

28.06.19 (Peter P. Pachl) -
An der in Sachen Musiktheater überaus einfallsreichen und innovativen Opernklasse der Universität der Künste ist Peter Eötvös' Oper „Angels in America“ als Berliner Erstaufführung zu erleben. Das ursprünglich siebenstündige Drama von Tony Kushner ist in der 2004 in Paris uraufgeführten Oper auf gut zweieinhalb Stunden verdichtet. Peter P. Pachl berichtet.

Kurz vor dem Kontrollverlust

30.05.19 (Juan Martin Koch) -
Zwei Konzerte im Rahmen der musica-viva-Reihe des Bayerischen Rundfunks, keine Uraufführung: Es war ein untypisches Miniatur-Festival Anfang Mai in München: Zunächst elektrisierte das London Symphony Orchestra (LSO) unter seinem neuen Chefdirigenten Simon Rattle die Gasteig-Philharmonie, dem Konzept der „räsonanz“-Konzerte der Siemens Musikstiftung entsprechend, mit modernen Klassikern (Turnage, Birtwistle und Adams), tags darauf durfte Peter Eötvös am Pult des BR-Symphonieorchesters mit jüngeren eigenen Werken gleichsam sich selbst ein verspätetes Ständchen zum 75. Geburtstag geben.

Skater, Drummer, Streicherinnen: Ein Tag beim Acht Brücken Festival in Köln

10.05.19 (Juan Martin Koch) -
Einen abwechslungsreichen Tag hat nmz-Chefredakteur Juan Martin Koch auf dem Kölner Acht Brücken Festival verbracht, unter anderem mit einer fulminanten van der Aa-Uraufführung und einem Skateboard-Konzert.

Volle Häuser mit neuer Musik in München: Das LSO unter Rattle bei räsonanz – Eötvös bei der musica viva

06.05.19 (Wolf Loeckle) -
München hat seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs – initiiert vom großen Karl Amadeus Hartmann – seine unvergleichliche musica viva. Damals das Informationsdefizit der zwölf Jahre des tausendjährigen Reiches reparierend. Heute gehen der Blick und das Hören sensibilisierend in die große weite Welt hinaus – und von dort zurück, facettenreich navigiert von Winrich Hopp für den Bayerischen Rundfunk und seine Klangkörper samt Gastensembles und (an)reisender Interpreten. Diesmal ergab sich durch die Platzierung eine Art Minifestival.

Ästhetische Überprüfungen in Porträts

30.03.19 (Klaus Kalchschmid) -
Seit ihrer Gründung kurz nach dem Krieg durch Karl Amadeus Hartmann erfindet sich die musica viva immer wieder neu. Standen anfangs unter den Nationalsozialisten verbotene Werke im Zentrum, waren es später Konzerte ausschließlich mit Uraufführungen oder Programme, die bereits andernorts erprobte Werke mit neuen mischten. Seit 2011, als Winrich Hopp, der in den 1990ern schon Programmkurator der Reihe des Bayerischen Rundfunks für zeitgenössische Musik gewesen war, die Leitung der musica viva übernahm, hat er immer wieder andere Schwerpunkte gesetzt und stets mit Neuerungen überrascht.

Viele Worte machen wollen

30.01.19 (Rainer Nonnenmann) -
Mit ebenso theologischer wie musik­ästhetischer Bedeutung ließ Arnold Schönberg in seinem Opernfragment „Moses und Aron“ den jüdischen Gesetzesüberbringer seufzen: „O Wort, du Wort, das mir fehlt!“ Die Neue Musik scheint inzwischen zumindest ihre Sprachlosigkeit nicht nur überwunden, sondern geradezu ins Gegenteil verkehrt zu haben. O all ihr Wörter, die auf uns eindringen! Statt Musik als eigenen Sinnzusammenhang zu entwickeln, ziehen immer mehr Komponistinnen und Komponisten aus Worten für ihre Werke Sinn, Inhalt, Struktur und Form.

Schöpfer kosmischer Klangwelten - Komponist Peter Eötvös wird 75

02.01.19 (dpa, Gregor Mayer) -
Budapest - Als am 12. April 1961 der sowjetische Kosmonaut Juri Gagarin als erster Mensch ins Weltall flog, hat das einen 17-jährigen Budapester Musikstudenten zutiefst beeindruckt. Spontan schrieb er sein Opus No. 1, das Klavierstück «Kosmos». «Ich wurde mir zum ersten Mal bewusst, dass nicht nur unsere kleine Umgebung auf der Erde vorhanden ist, sondern dass es auch außerhalb von uns etwas gibt», erinnerte er sich in einem Interview 56 Jahre später. Am heutigen Mittwoch wird der ungarische Komponist, Dirigent und Lehrer Peter Eötvös 75 Jahre alt.

Personalia 2018/10

26.09.18 (nmz-red) -
Anna Skryleva wird Generalmusikdirektorin in Magdeburg +++ Ariane Matiakh wird Generalmusikdirektorin in Halle +++ Marek Janowski – Neuer Chefdirigent in Dresden +++ Peter Eötvös +++ Aribert Reimann +++ Jörg Widmann +++ H.-C. Rademann +++ Den Dirigenten Gustav Kuhn und Pieter Jan Leusink werden sexuelle Übergriffe vorgeworfen
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