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Alle Artikel kategorisiert unter »Peter Tschaikowski«

Die Saat ist aufgegangen – Die 10. Heidenheimer Opernfestspiele unter Marcus Bosch

24.07.19 (Christian Kröber) -
Gut Ding will Weile haben, sagt ein Sprichwort. Und das gilt im Besonderen für künstlerische Arbeitsprozesse. Marcus Bosch, langjähriger musikalischer Leiter des Staatstheaters Nürnberg und heute Professor an der Hochschule für Musik und Theater in München, hat vor nunmehr 10 Jahren die Leitung der Opernfestspiele Heidenheim übernommen. Von Anfang an war es sein Ziel, ein Festivalorchester zu schaffen, das nach dem Luzerner Vorbild aus herausragenden Musikern und künstlerischen Weggefährten verschiedenster Orchester zusammengesetzt sein sollte. Christian Kröber berichtet.

Auf der Suche nach der verlorenen Gegenwart – Tschaikowskis „Piqué Dame“ in Stuttgart

12.06.17 (Joachim Lange) -
Tschaikowskis „Pique Dame“ ist im Grunde immer ein tief deprimierendes Stück. Die Fallstudie eines Spielers, der am Ende ist und nur noch auf das Glück des Zufalls hofft, um im allgemeinen Desaster zu überleben und selbst nicht unterzugehen. Stefan Herheim hat im vorigen Jahr in Amsterdam darin gar biografische Züge des wegen seiner Homosexualität von der Gesellschaft bedrängten Komponisten ausgemacht.

Unverständliche Liebe – Tschaikowskis „Masepa“ am Theater Gera

02.05.17 (Roland H. Dippel) -
Tschaikowskis neben „Eugen Onegin“ und „Pique Dame“ dritte Oper nach Puschkin gab es in Gera zuletzt 1948. Das in letzter Zeit wieder häufiger gespielte Werk hat es in sich: Die Verschwörung des alten ukrainischen Oberhauptmanns Masepa gegen Peter den Großen, seine Liebe zur blutjungen, aber nicht blutsverwandten Patentochter Maria und verheerende Auseinandersetzungen vertonte Tschaikowski in einer bei ihm ungewohnt harten, groben Tonsprache. Nur selten strömen bewegende Melodien, etwa der Schlussgesang Marias. Wie Verdi in „Macbeth“ mischte Tschaikowski in „Mazeppa“ seine Ausdrucksmittel neu und forderte deshalb vom Theater Altenburg-Gera alle Ressourcen.
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