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Alle Artikel kategorisiert unter »Richard Strauss«

Strauss schwappt von Salzburg nach Sachsen – Richard Strauss‘ „Arabella“ an der Semperoper Dresden

09.11.14 (Michael Ernst) -
Seit die Sächsische Staatskapelle das Orchester der Osterfestspiele Salzburg ist, sind die dortigen Opern Koproduktionen mit der Semperoper Dresden. Das „Parsifal“-Debüt von 2013 scheint aus guten Gründen vergessen zu sein, aber die diesjährige „Arabella“ wurde nun glanzvoll an die Elbe gesetzt.

Strauss-Konferenz in Dresden mit hochkarätiger Besetzung

07.11.14 (dpa) -
Dresden - Klangvolle Namen für eine wissenschaftliche Konferenz: Experten aus dem In- und Ausland wollen von Sonntag bis kommenden Dienstag in Dresden das Verhältnis des Komponisten Richard Strauss (1864-1949) zur Elbestadt und zur Sächsischen Staatskapelle beleuchten. Als Referenten und Gesprächspartner seien nicht nur Musikwissenschaftler, sondern auch namhafte Künstler geladen, teilte das Institut für Musikwissenschaft der Dresdner Universität am Freitag mit.

Semperoper lässt Strauss-Jubiläum mit Festtagen ausklingen

05.11.14 (dpa) -
Dresden - Viel Prominenz und jede Menge Musik: Die Dresdner Semperoper ehrt den Komponisten Richard Strauss (1864-1949) an einer seiner wichtigsten Wirkungsstätten mit Festtagen. Von Donnerstag (6. November) an werden mehrmals die Opern «Daphne», «Arabella» und «Capriccio» gezeigt. Stars wie Renée Fleming, Thomas Hampson und Anja Harteros sind bis zum Finale am 9. November zu Gast.

Eine Farce und weiter nichts … – Am DNT Weimar versucht sich Vera Nemirova am „Rosenkavalier“ von Richard Strauss

02.11.14 (Joachim Lange) -
Die Thüringer Richard-Strauss-Fans haben es gut im 150. Geburtstagsjahr ihres Idols. Vor allem die, die sich gerne mal in das walzende Rokoko-Wien aufmachen, das Hugo von Hofmannsthal und Richard Strauss 1911 in Dresden mit unglaublichem und anhaltendem Erfolg in die Opernwelt entlassen haben. Wobei (es lebe das Theaterland Thüringen!) die Häuser in Meiningen und in Altenburg mit ihren jüngsten Produktionen dieses erstaunlich unzeitgemäß-zeitgemäßen Dauerbrenners die Latte für das jetzt, als drittes Opernhaus im Bunde, folgende Weimar ziemlich hoch gelegt haben.

Kolumne

15.10.14 (Dr. Dirk Hewig) -
Richard Strauss ist einer der Väter des Urheberrechts und damit auch der Aktivitäten des Deutschen Tonkünstlerverbandes zur Sicherung geistigen Eigentums im Internetzeitalter

Triumph der Randfiguren – Richard Strauss’ „Ariadne auf Naxos“ konzertant in der Berliner Philharmonie

15.10.14 (Peter P. Pachl) -
Berlin hätte im Richard Strauss-Jahr durchaus die für und gemeinsam mit Max Reinhardt und seinem Berliner Ensemble realisierte Urfassung von Richard Strauss’ sechster Oper verdient. Gerade wenn aufgrund der noch nicht abgeschlossenen Arbeiten an der Obermaschinerie der Deutschen Oper Berlin eine Ausweichspielstätte gefunden werden musste, wäre eine Aufführung der Ur-„Ariadne“ denkbar gewesen. Aber in der Philharmonie erklang die gängige Zweitfassung aus dem Jahre 1916.

Liebelei mit dem Tod – Lorenzo Fioroni inszeniert am Staatstheater Kassel den „Rosenkavalier“

13.10.14 (Joachim Lange) -
Gibt es eigentlich eine weibliche Form für Kavalier? Der Rosenkavalier jedenfalls ist ein (von einer Frau gesungener) junger Mann von Stand, der sein Scherflein dazu beiträgt, die arrangierte Hochzeit zwischen einem sanierungsbedürftigen Landadligen und der Tochter eines Neureichen durch die Überreichung einer Silberrose einzuleiten. Was gründlich daneben geht, weil der sich selbst in die Braut verliebt. Als Rosenkavalier jedenfalls versagt dieser Graf Rofrano komplett. Als jugendlicher Liebhaber der Fürstin Feldmarschall Marie-Therese von Werdenberg und als Heiratskandidat für die Tochter des Herrn von Faninal Sophie hingegen ist er um Klassen besser.

Klassik für alle? Oder Klassik für Experten? Eindrücke vom Rheingau-Musikfestival

25.09.14 (Andreas Hauff) -
So lange dauerte das Rheingau-Musik-Festival noch nie. Über elf Wochen von Ende Juni bis Mitte September verteilten sich 159 Veranstaltungen auf 45 Spielstätten, und außer den traditionell spielfreien Montagen fanden sich im Kalender nur sechs Termine, an denen nicht ein oder mehrere Konzerte stattfanden. Vieles im Programm zielte aufs Populäre und Breitenwirksame. Im Klassik-Bereich waren es große Namen und beliebte Werke, dazu kamen eine ganze Menge Jazz, Chanson, Folklore – und natürlich „Fahrende Musiker in Weingütern“. Aber auch das Unbekannte oder Unbequeme hatte noch seinen Platz: Artist–in-Residence war der renommierte deutsche Geiger Frank Peter Zimmermann.

Kranfahrten und Verbeugungen

31.08.14 (Juan Martin Koch) -
Ein Komponist Neuer Musik, von tausenden jungen Menschen bei einem riesigen Open-Air-Spektakel beklatscht? Das kann wohl nur einem Krzysztof Penderecki in Polen passieren. Anlass ist die Zusammenarbeit mit Radiohead-Gitarrist und Filmkomponist Johnny Greenwood, der „48 Responses“ auf dessen Stück „Polymorphia“ geschrieben hat, die wiederum auf den Klassiker „Threnos“ zurückgehen, wobei wohlgemerkt alle drei Werke beim Festival erklingen.

Ist ein Traum und kann wirklich sein … – Bei den Salzburger Festspielen präsentieren Regie Altmeister Harry Kupfer und Franz Welser-Möst einen „Rosenkavalier“ der begeistert

06.08.14 (Joachim Lange) -
Erst hatte Franz Welser-Möst genug vom expandierenden Festspielzirkus. Festspielintendant Alexander Pereira hält damit in Salzburg ja bekanntlich nicht bis ans Ende seines Vertrages durch. Er wechselt vorzeitig nach Mailand an die Scala, ist aber auch da schon wieder ebenfalls vorzeitig gekündigt worden. Den Italienern war es einfach zu dreist, dass er mit ihrem Budget seinem vorherigen Arbeitgeber Produktionen abkaufen wollte, um die dort entstandenen Lücken zu schließen …
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