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Alle Artikel kategorisiert unter »Richard Strauss«

Kein Schatten, keine Kinder, aber: Golden Gate in Leipzig

16.06.14 (Michael Ernst) -
Schöne Stimmen zum Strauss-Jahr, da lässt sich die Oper Leipzig nicht lumpen. Auch nach dem 150. Geburtstag wird hier noch gefeiert und „Die Frau ohne Schatten“ vor allem als musikalisches Ereignis zelebriert.

„Nachdenken ist immer unangenehm“ – R. Strauss: musikalischer Feuerkopf und moralischer Bankrotteur

10.06.14 (Wolf-Dieter Peter) -
„Muss man 70 Jahre alt werden, um zu erkennen, dass man eigentlich zum Kitsch die meiste Begabung hat?“ fragt der „andere Richard“ seinen Librettisten Stefan Zweig – bezogen auf das „Rosenkavalier“-Terzett. Wer über so viel Distanz zu sich, ja Selbstironie verfügt, der gehört wohl zu Recht zu den „Großen“. Doch wem gehört er, der am 11.Juni 1864, also vor 150 Jahren, geborene Richard Strauss?

Ein Künstler kämpft um Macht und Einfluss

10.06.14 (Albrecht Dümling) -
1890 wurde Richard Strauss Kapellmeister in der „Zukunftsstadt“ Weimar, dem einstigen Wirkungsort seines neuen Vorbilds Franz Liszt. Der „junge musikalische Fortschrittler (äußerste Linke)“, wie er sich selbst sah, erklärte damals bei einem großen Diner: „Ich bin sehr gerne bereit, die Sozialdemokratie, wenn dieselben die nötige Million für Bayreuth schaffen, als die Träger der wahren Kultur zu bezeichnen.“

Der wandlungsfähige Netzwerker

10.06.14 (Christoph Vratz) -
Eigentlich lässt sich Richard Strauss nicht packen. Zu viele Lebens- und Werk-Facetten gibt es, die alle unterschiedlich heftig rezipiert worden sind und uns alles Mögliche liefern, nur kein einheitliches Bild. Als Musiker war er reaktionär und fortschrittlich, als Persönlichkeit umstritten und über Jahrzehnte hinweg heftig diskutiert, als Mann mit öffentlichen Ämtern und als politisch Denkender war er ein Taktierer und sympathisierender Opportunist (siehe auch Seite 3 dieser Ausgabe).

Entjungferung und gemeinsamer Orgasmus als Zwischenspiel – Richard Strauss‘ provokative „Feuersnot“ in Dresden

09.06.14 (Peter P. Pachl) -
Niemals wieder ist Richard Strauss als Opernkomponist skurriler als in seiner frühen aufmüpfigen Oper, die zugleich Kühnheiten der nachfolgenden Partituren „Salome“ und „Elektra“ vorwegnimmt. Zum Strauss-Jahr erinnert sich die Semperoper Dresden im Verbund mit den Dresdner Musikfestspielen an die hier uraufgeführte „Feuersnot“.

Der Schatten der Übermächte im Lichte der Musik – „Frau ohne Schatten“ am Staatstheater Kassel gelingt in jeder Hinsicht

25.05.14 (Joachim Lange) -
Ein Opernhaus, das sich zum Richard Strauss-Jahr an die „Frau ohne Schatten“ wagt, muss schon allerhand gute Voraussetzungen beisammen haben. Der größte, 1919 in Wien uraufgeführte Opernbrocken des kongenialen Duos Richard Strauss und Hugo von Hofmannsthal braucht es nicht nur im Graben großformatig und sensibel, sondern auch auf der Bühne fünf erstklassige Protagonisten.

„In die Herzen gespielt“ – Die Sächsische Staatskapelle bei den Osterfestspielen in Salzburg

21.04.14 (Michael Ernst) -
Dort arbeiten, wo andere Urlaub machen. Gut vierzig Jahre lang haben sich das die Berliner Philharmoniker regelmäßig zu Ostern geleistet, seit 1967 ihr damaliger Chef Herbert von Karajan die Osterfestspiele Salzburg ins Leben rief. Nun arbeiten sie dort, wo andere kuren und zocken. In Baden-Baden. Salzburg ist seit vorigem Jahr fest in Händen von Christian Thielemann und der Sächsischen Staatskapelle. Eine Bilanz.

Zwei Schwestern Oder: Arabella und Zdenka – Strauss bei den Osterfestspielen Salzburg

13.04.14 (Michael Ernst) -
Der zweite Jahrgang der „Dresdner“ Osterfestspiele in Salzburg steht ganz im Zeichen von Richard Strauss. Zum Auftakt gab es dessen „Arabella“. Eine Besetzung mit großen Namen – und noch größeren Entdeckungen. „Arabella“ heißt sie, aber „Arabella und Zdenka“ müsste sie heißen, denn in dieser Oper geht es von A bis Z um beide Schwestern, um zwei Wesen aus einer Familie, die einander näher – und zugleich unterschiedlicher – kaum sein könnten.

Die Liebe ist ein sonderbar Ding… – „Der Rosenkavalier“ von Richard Strauss am Theater Meiningen

06.04.14 (Joachim Lange) -
Es muss durchaus nicht immer Dresden sein im Richard Strauss-Jahr 2014. Etwas bescheidener dimensioniert, aber ebenso von der entsprechenden historischen Aura umweht, wie das Uraufführungstheater, ist Meiningen jetzt mit seiner Geburtstags-Rose für den bajuwarischen Meister des blühenden Orchesters und der ins zwanzigste Jahrhundert verlängerten Spätromantik angetreten.

Welt-Theater-Tage in Sachsen an der Elbe – Michael Ernst zu den Dresdner Verhältnissen

27.03.14 (Michael Ernst) -
Heute ist Welttheatertag. Rund um den Globus stehen die Bühnenkünste mal für einen Tag (oder zumindest einen Abend lang) im Zentrum. Es wird besondere Aufführungen geben, Diskussionsforen, Rabattaktionen sowie hier und da ein Tag der offenen Tür. Und danach – bleiben die Theater wieder sich selbst überlassen?
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