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Alle Artikel kategorisiert unter »Richard Strauss«

Keinen Ärger mit Diven - Hans Neuenfels inszeniert in Berlin

11.06.15 (dpa, Esteban Engel) -
Berlin - Hans Neuenfels ist einer der kreativsten Opern- und Theaterregisseure in Deutschland. Nach dem Streit mit Anna Netrebko lässt er es in Berlin ruhig angehen. Und freut sich über seinen Erfolg in Bayreuth.

Die verborgenen, dunklen Seiten der Melancholie – Bei Claus Guth wird der „Rosenkavalier“ zu einem dunkel funkelnden Schmuckstück

25.05.15 (Joachim Lange) -
An der Oper in Frankfurt mag man es theaterwirksam bis opulent und gescheit. Was keine schlechte Mischung ist. Gerade für den „Rosenkavalier“. Und für die erste Inszenierung der Komödie für Musik nach jener von Ruth Berghaus vor über zwanzig Jahren. Da sich heuer Claus Guth und Christian Schmidt das populäre Werk von Hofmannsthal und Strauss vorgenommen haben, durfte man wiederum auf diese Melange wetten: auf ein so metaphorisches wie wiedererkennbares Stiegenhaus und Interieur. Und auf eine psychologische Tiefenlotung und perfekte Personenchoreografie.

Eine Pizza für den Ochs: Brigitte Fassbaender inszeniert den „Rosenkavalier“ im Festspielhaus Baden-Baden

28.03.15 (Joachim Lange) -
Das Festspielhaus in Baden-Baden steuert auf Erfolgskurs. Der clevere Intendant Andreas Mölich-Zebhauser hat es nicht nur geschafft, die Krisen-Jahre des 2500 Plätze Hauses nachhaltig zu überwinden. Dass es ihm gelang, 2013 die Berliner Philharmoniker der übermächtigen Salzburger Konkurrenz für seine Osterfestspiele abspenstig zu machen, war ein regelrechter Coup!

Strauss und die GEMA

05.03.15 (Sandra Dachsel) -
Anlässlich des Richard- Strauss-Jahres veranstaltete der Tonkünstlerverband Bayern zusammen mit dem Orff-Zentrum München einen sehr gelungenen Abend, bei dem in zwei Gesprächsrunden der Bogen gespannt wurde von den Anfängen der GEMA und der Rolle Richard Strauss’ bis zur Bedeutung der GEMA heute.

Richard Strauss – aktiv gehört

05.03.15 (Barbara Metzger) -
Die Kinder-Musikhochschule im November 2014 widmete sich anlässlich seines 150. Geburtstages dem Komponisten Richard Strauss. Das Team und die Studierenden der Elementaren Musikpädagogik (EMP) an der Hochschule für Musik stellten sich der Herausforderung, die Person des Komponisten und seine Musik auf die Verständnis- und Aktions- Ebene von Kindern im Grundschulalter zu transferieren. Dabei konnten sie auf Erfahrungen aus den beiden vorausgegangenen Kinder-Musikhochschulen zurückgreifen: „Samba“ 2010 und „John Cage“ 2012.

Wagner in der Wüste und Bruckner mit Popcorn – So geht Kulturaustausch: Christian Thielemann und die Sächsische Staatskapelle polieren den Dresdner Ruf im Nahen Osten

25.02.15 (Michael Ernst) -
Dresdens Image ist hin. Für Weltoffenheit steht derzeit nichts oder zumindest nicht viel im Elbtal von Sachsen. Bloß gut, dass der Ruf als Kunst- und Kulturstadt noch funktioniert; den Bühnen, Kunstsammlungen und der Orchesterlandschaft sei Dank. Sie werden auch weiterhin Anziehungspunkte der Stadt sein und Menschen aus aller Welt über gewisse Phobien kleinstgeistiger Zeitgenossen hinwegsehen lassen, um dennoch nach Dresden zu reisen und an den Schätzen einer reichen Tradition teilzuhaben.

Tänzerischer Sahne-Seifenschaum – Ein Richard-Strauss-Ballett als Münchner Erstaufführung

12.12.14 (Wolf-Dieter Peter) -
Doch, das gibt es: die Erstaufführung eines Werkes vom „Hausgott“ – denn neben Mozart und Wagner mit ihren Uraufführungen in München gilt „natürlich“ auch Richard Strauss als eine der Ikonen des Münchner Theater- und Musiklebens. Opern, Symphonisches und Lieder sind be- und anerkannt, weniger sein Ballett „Josephslegende“ – gar nicht seine 1924 in Wien uraufgeführte Tanzhandlung „Schlagobers“. Dementsprechend groß war das Interesse an der Münchner Erstaufführung durch das Ballett des Gärtnerplatztheaters in der Reithalle.

Forscher: Strauss gab der europäischen Musikwelt neue Richtung

21.11.14 (dpa) -
Dresden/München - Die Musikwelt feiert den 150. Geburtstag von Richard Strauss. Das Jubiläum wird auch zum Anlass für eine differenzierte Sicht auf Leben und Werk des Komponisten genommen. Nun endet das Strauss-Jahr. Der Münchner Strauss-Forscher Stephan Kohler hält ihn für den maßgeblichen Impulsgeber der Musikwelt an der Schwelle zum 20. Jahrhundert. In einem Interview der DPA plädiert der Experte für eine Trennung zwischen Werk und Person und spricht über die musikgeschichtlichen Leistungen des Komponisten.

Alpensinfonie von Strauss verjazzt

Einen der originellsten Beiträge zum Richard-Strauss-Jahr-2014 steuerte Wolfgang Lackerschmid, Vibraphonvirtuose, Komponist und Sprecher des Ausschusses Jazz im Tonkünstlerverband Bayern bei. In der sommerlichen Jazz-Matinee im Fronhof spielte die elf Musiker starke Jazz-Band „Mountain’s Eleven“ Kompositionen und Arrangements Lackerschmids über Motive aus der Alpensinfonie, aus bayerischer Folklore und anderen Bergregionen. Er nutzte eindrucksvoll die vielfältigen Klangfarben des aus einem Blechbläserquintett, drei Saxophonen, Harfe, Vibraphon und Kontrabass bestehenden Ensembles.

Schreckenskabinett der Jahrhunderte – Richard Strauss‘ Einakter „Friedenstag“ am Pfalztheater Kaiserslautern

11.11.14 (Andreas Hauff) -
Schon bald nach dem Mauerfall vor 25 Jahren hat – leider – das Thema „Krieg“ in der europäischen Politik wieder Einzug gehalten. Auf der Opernbühne hat es länger gedauert, doch inzwischen staunt man, wie findige Regisseure an unerwarteter Stelle einer Repertoire-Oper Maschinengewehre und Sprengstoffgürtel einbringen. Dagegen machen die Theater um ein Stück wie Richard Strauss‘ „Friedenstag“, das die Problematik tatsächlich offen thematisiert, einen großen Bogen. Nicht so das Pfalztheater in Kaiserslautern, vor dessen mutiger Spielplanpolitik sich ohnehin manch größeres Haus verstecken kann.
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