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Alle Artikel kategorisiert unter »Rückblende«

Vor 50 Jahren – nmz 1972/07

27.06.22 (Hanspeter Krellmann) -
Witten und seine Tage für neue Kammermusik sind weiter auf dem Weg nach vorn. Erstmals hatte ihr künstlerischer Leiter Dr. Wilfried Brennecke fünf Konzerte für ein Wochenende angesetzt. Alle waren jedesmal von über dreihundert Personen besucht. Dieser äußere, vor vier Jahren nach gar nicht voraussehbare Erfolg entspringt vielleicht sogar der Konsequenz, mit der hier Programme gemacht werden. […]

Rückblende

04.03.22 (nmz) -

Rückblende

04.03.22 (nmz) -

Musikhunger und Konzertprogramme

25.01.22 (Otto Janowitz) -
Im vergangenen Jahre veranstaltete der von Schönberg begründete und geleitete Wiener Verein für Privataufführungen vier Propagandaabende in Prag. […] Schönberg aber leitete die Vorführungen mit einer Ansprache ein, aus der ich hier nur einiges gedächtnismäßig wiedergebe. Die Komponisten, sagte er, die man heute mit der Marke „Modern“ bezeichne, hätten alle ein Gemeinsames, das immerhin so stark sei, daß man nach Jahrhunderten für die Unterschiedenheit ihrer Stile ebensowenig Verständnis haben werde, wie wir heute etwa die Musiker des 16. Jahrhunderts stilistisch unterscheiden. Das, was sie verbinde, sei eine gemeinsame Sprache.

Musikkritiker und Zeitungsinserat

23.10.20 (Paul Marsop) -
[…] Schneidet doch einmal aus einer größeren angesehenen Tageszeitung die in einem Musikwintermonat der Gegenwart gedruckten Konzert- sowie Opernkritiken aus und geht sie hintereinander durch: auf der Hand liegt, daß der Musikredakteur und seine Helfer mit völlig belanglosen Auslassungen über die Notenfabrikate wiederkäuender Komponisten jeglicher Farbe und Herkunft, mit unausgesetztem Breittreten an gleicher Stelle tausendmal besprochener Loewe-Abende und Beethoven-Reproduktionen, mit Aufzählung läppischer Wunderkindereien trotz aller Papierknappheit eine Unzahl Spalten füllen. Notgedrungen, auf Befehl.

Vor 50 Jahren

26.06.20 (Konrad Boehmer) -
[…] Wenn ein Festival primär der Begegnung „der Fachleute“ dienen soll, dann ist das im Zeitalter des Telefons und der Schallplatte so unsinnig wie der Reflex auf ein „großes“ Publikum. Die erste Alternative fördert die Inzucht und Langeweile, wie sie bei allen Festivals herrscht, die vornehmlich für die Beteiligten selbst abgehalten werden. Die zweite Alternative ist eine Fiktion, solange kein Mensch darüber nachdenkt, was denn dies „große“ Publikum ist.

Vor 100 Jahren

25.06.20 (Paul Stefan) -
Der denkbar glänzendste Rahmen, die freudigste, großmütigste Gastfreundschaft umgab diese Veranstaltung. Willem Mengelberg, der musikalische Erzieher und Reformator Hollands, feierte das Fest seiner fünfundzwanzigjährigen Dirgientenwirksamkeit am „Concertgebouw“ in Amsterdam. Und da er zwar alle modernen Komponisten von Bedeutung von Strauss bis Schönberg und Ravel eifrig gefördert hatte, seinen durch gegenseitige Bewunderung gewonnenen Freund Mahler aber am meisten und liebsten, so sollte sein Fest zugleich ein Mahler-Fest sein, das erste, und im größten Stil ausgeführt. […]

Vor 100 Jahren: Rich. Strauss: „Die Frau ohne Schatten“

13.11.19 (Juan Martin Koch) -
[…] Aehnliches gilt von der musikalischen Erfindung. Beethovens Skizzenbücher zeigen die Kämpfe und Krämpfe, die ein Motiv vom ersten Einfall bis zur endgültig gebilligten Fassung immer wieder verändern. Von Brahms ist bekannt, wieviel an Eingebungen schonungslos vernichtet wurde. Bei Strauss hat man das Gefühl, er habe nie eine Note, die ihm einfiel, verworfen, niemals den ersten Einfall im geringsten geändert. Sieht man die neue Oper daraufhin genauer an, so wird doppelt unfaßbar und bewundernswert, was Strauss aus belanglosen, ja bisweilen banal-kitschigen Motiven gestaltet hat.

Rückblende 2019/05 (Vor 100 und vor 50 Jahren)

02.05.19 (Juan Martin Koch) -
Vor 100 Jahren: Der moderne Dirigent +++ Vor 50 Jahren: Die Lust der Lustlosen

Rückblende 2011/06

05.06.11 (nmz-red) -
Wien und Gustav Mahler – Skandal in Venedig, Uraufführung der Oper „Intolleranza 1960“ von Luigi Nono
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