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Alle Artikel kategorisiert unter »Salzburger Festspiele«

Von Salzburg nach Mailand: Pereira wird nächster Intendant der Scala

04.06.13 (dpa) -
Mailand - Der Chef der Salzburger Festspiele, Alexander Pereira (65), wird nächster Intendant der Mailänder Scala. Das habe der Aufsichtsrat des Mailänder Hauses am Dienstag einstimmig entschieden, bestätigte ein Sprecher der Oper. Er werde seine neue Aufgabe 2015 antreten. Pereira löst dann den Franzosen Stéphane Lissner an der Spitze des führenden italienischen Opernhauses ab.

Stars, Priester und ein kompletter Mahler: Die Salzburger Festspiele präsentieren das Programm für 2013

07.11.12 (Antje Rößler) -
Morgens halb elf in der Salzburger Felsenreitschule; nachmittags in Berlin – das Leitungs-Team der Salzburger Festspiele jettet derzeit durch 20 Städte weltweit, um das Programm des kommenden Sommers vorzustellen. Vom 19. Juli bis 1. September 2013 ist Salzburg wieder Festival-Heimstatt.

Warum mäkeln so viele am Herrn Pereira herum?

02.10.12 (Gerhard Rohde) -
Intendant der Salzburger Festspiele sein: Das ist kein gemütlicher Posten. Kunstspeise für sechs lange Wochen bereitstellen, eine Viertelmillion Tickets unter die Leute bringen, siebzig Prozent eines Sechzig-Millionen-Etats selbst erwirtschaften, alte Sponsoren umschmeicheln, neue gewinnen, gegen einen Aufsichtsrat – das Festspielkuratorium – streiten, dem alles als viel zu viel erscheint, schließlich noch hässliche Kritiken lesen. Ist das ein Traumjob?

Die Soldaten retten ein Festspiel – bei eigenen Verlusten

31.08.12 (Peter P. Pachl) -
Schon vor seinem Amtsantritt überhaupt schlugen dem neuen Salzburger Festspielintendanten Alexander Pereira Kritik und Häme entgegen, in Deutschland vor allem, wo man von der Kunst gern straffe Konzepte und gesellschaftliche Relevanz erwartet. Ideologischer Überbau ist allerdings das Letzte, was Zürichs langjährigen Erfolgsintendanten interessiert. Er hat’s gern bunt. „Wer vieles bringt, wird manchem etwas bringen“, heißt es im „Faust“-Vorspiel. Wer das gesamte Angebot der ersten Pereira-Saison überblickt, muss aber zugeben, dass etliche Schwerpunkte des Programms keinesfalls nur der „Kulinarik“ dienen, sondern ebenso anspruchsvoll sind wie bei den inzwischen der Verklärung überstellten Pereira-Vorgängern. Darüber wird noch nach Ende der Festspiele in der nächsten Ausgabe zu berichten sein. Zum Abschluss der Opern-Serie konnte Pereira mit Bernd Alois Zimmermanns „Die Soldaten“ einen stürmisch gefeierten Erfolg verbuchen, der jedoch wiederum die Kritiker auf den Plan rief: denn der Regisseur hatte vor allem den Schluss von Zimmermanns Oper stark verändert. Darüber berichtet unser Mitarbeiter Peter P. Pachl in seiner folgenden Kritik.

Ästhetik statt Pluralität: Zimmermanns „Die Soldaten“ bei den Salzburger Festspielen entpolitisiert und domestiziert

21.08.12 (Peter P. Pachl) -
Die 1958 entstandene und nach langen Anlaufschwierigkeiten 1965 in Köln (fast strichlos) uraufgeführte Oper „Die Soldaten“ von Bernd Alois Zimmermann erlebte ihre Salzburger Erstaufführung in einer eigenwilligen Fassung. Trotz der augenfälligen Präsenz aller Orchesterformationen und in künstlerisch hoher Qualität, bleibt das multimediale Kunstwerk auf der Strecke. Dafür wird die Felsenreitschule, erstmals in der Neuzeit, zwar nicht für Wildtierhatzen, aber doch nicht nur für menschliche An- und Übergriffe, sondern auch für Pferde genutzt.

„Pingelig, stur, aber wohlmeinend“: Meisterklasse mit Thomas Hampson beim „Young Singers Project“ der Salzburger Festspiele

06.08.12 (Christian Kröber) -
In Deutschland ist es mehr als ein geflügeltes Wort: dass nämlich Eigentum verpflichtet, ist nicht erst in Zeiten der Finanzkrise Ausdruck von Verantwortung und Bürgersinn. Auch die Weitergabe von Fertigkeiten und erlernten oder erarbeiteten Fähigkeiten deckt, so möchte man meinen, einen Teilbereich dieser Verantwortung ab.

Im Think Tank der Macht: Mozarts „Zauberflöte“ bei den Salzburger Festspielen

03.08.12 (Peter P. Pachl) -
Eine Neuinszenierung der „Zauberflöte“ in Salzburg wäre noch nicht erforderlich gewesen. Alexander Pereira, der neue Salzburger Festspiel-Intendant, sieht sie offenbar dem 200. Todestag seines Wiener Theaterkollegen Emmanuel Schikaneder geschuldet und stellte sie in direkten Zusammenhang mit der hier erstmals vorgestellten Fortsetzungsoper zur „Zauberflöte“, Peter von Winters „Das Labyrinth“, ebenfalls auf ein Libretto von Schikaneder. Dessen oft stark eingekürzte Dialoge erfolgen in der Neuinszenierung der „Zauberflöte“ in voller Breite.

Die Sehnsüchte des reichen Bürgers: Erstaufführung der Urfassung von Strauss’ „Ariadne“ bei den Salzburger Festspielen

01.08.12 (Peter P. Pachl) -
Erstmals ist in Salzburg die vor 100 Jahren uraufgeführte Urfassung von Richard Strauss’ sechster Oper „Ariadne auf Naxos“ zu erleben. Damals hatte Max Reinhardt mit seinem Berliner Ensemble in Stuttgart gastiert, um die der „Ariadne“-Handlung vorausgehenden zwei Schauspiel-Akte „Der Bürger als Edelmann“ künstlerisch optimal zu realisieren, Nun ermöglicht der neue Salzburger Schauspielchef Sven-Eric Bechtolf als Regisseur den Bogenschlag zwischen Schauspiel und Oper im Kleinen Haus für Mozart: ein Stück im Stück im Stück.

Budgetstreit um Salzburger Festspiele 2013 beigelegt - Intendant Pereira bleibt im Amt

29.07.12 (Georg Etscheit - dapd) -
Salzburg - Der Streit um das Budget der Salzburger Festspiele 2013 ist beigelegt: Kuratorium und Intendanz des weltbekannten Musik- und Theaterfestivals haben einen Kompromiss erzielt. Auf einer gemeinsamen Sitzung in Salzburg wurde das Budget bei 60 Millionen Euro gedeckelt, das sind vier Millionen Euro mehr als in der laufenden Saison. Dies teilte die Regierung des Bundeslandes Salzburg mit.

Wie viel Kommerz vertragen die Salzburger Festspiele? Das Festival beginnt am Freitag

17.07.12 (Georg Etscheit - dapd) -
Salzburg - Über das richtige Mischverhältnis von Kunst und Kommerz wurde bei den Salzburger Festspielen schon immer gestritten. Zu Herbert von Karajans Zeiten war es die Allgegenwart der Schallplattenindustrie, die Kritiker regelmäßig auf die Palme brachte. Doch der Werbe- und Sponsorenrummel von einst war nichts gegen das, was heute üblich ist.
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