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Alle Artikel kategorisiert unter »Salzburger Festspiele«

Volles Risiko in Salzburg - Auch in der Finanzkrise setzen die Festspiele auf Expansion

03.01.12 (Georg Etscheit - dapd) -
Salzburg - Helga Rabl-Stadler sitzt mal wieder im Auto. Die Präsidentin der Salzburger Festspiele ist auf dem Weg nach Wien, um ihrer Lieblingsbeschäftigung nachzugehen, der Sponsorenwerbung. "Mir macht es einfach riesigen Spaß, Menschen für die Festspiele zu begeistern", ruft die resolute Geschäftsfrau ins Mobiltelefon. Zusammen mit dem neuen Festspielintendanten Alexander Pereira, der selbst ein geschickter Mann des Marketings ist, hat sie mit der Nobel-Chronometerfirma Rolex einen neuen Hauptsponsor aufgetan, laufende Verträge neu ausgehandelt und etlichen vermögenden Privatleuten die Taschen geöffnet.

Geldsegen: Salzburger Festspiele freuen sich über Sponsorengelder

11.11.11 (Agentur - dapd) -
Berlin - Dank neuer Sponsorengelder können die Salzburger Festspiele im kommenden Jahr zum ersten Mal sieben Opernpremieren präsentieren. Mäzene würden die nötigen zusätzlichen Mittel zuschießen, sagte der neue Intendant Alexander Pereira der Tageszeitung "Die Welt" (Freitagausgabe). "Wir haben jetzt fünf Millionen Euro mehr für die Kunst zur Verfügung. Salzburg braucht das, um seinen Anspruch als bedeutendstes Festival zu behaupten."

Klang-Kontinente und Mahler-Szenen

05.09.11 (Gerhard Rohde) -
Die Salzburger Festspiele, ein Hort abendländischer Hochkultur und entsprechend konservativ ausgerichtet, haben in den letzten zwei Jahrzehnten erstaunliche Verwandlungen erfahren. Mit Gerard Mortier und Hans Landesmann zogen das moderne Musiktheater und die Neue Musik in das Festspiel ein. Peter Ruzicka als Nachfolger brachte mit zahlreichen Uraufführungen neuer Musik Donaueschinger Atmosphäre an die Salzach und Jürgen Flimm setzte sich gegen Bedenken des Festspielkuratoriums durch, als er Luigi Nonos „Al gran sole“ ins Programm aufnahm: Es wurde ein Riesenerfolg.

Salzburger Interimssaison ist tendenziell gelungen

24.08.11 (Georg Etscheit - dapd) -
Salzburg - Die Scharen von Opernfans, die vor der Salzburger Felsenreitschule noch eine Karte für die Festspiel-Neuinszenierung von Giuseppe Verdis "Macbeth" suchten, sprachen Bände. Jedenfalls, was das Auseinanderklaffen von Publikumsgeschmack und Kritikermeinung anbelangt. Bei bei den Rezensenten war Peter Steins realistische Deutung des blutrünstigen Shakespeare-Stoffs fast komplett durchgefallen, doch das Publikum war schon bei der Premiere ganz aus dem Häuschen.

Würde in einem FPÖ-regierten Österreich nicht mehr auftreten - Marathon-Schlagwerker Martin Grubinger im Gespräch

19.08.11 (Georg Etscheit - dapd) -
Martin Grubinger gilt als einer der weltbesten Schlagzeuger. Derzeit bereitet der Österreicher seinen neuesten «Schlagzeug-Marathon» vor. Fast vier Stunden lang wird der 28-Jährige bei den Salzburger Festspielen seine Schlaggeräte traktieren: Xylofone, Marimbaphon, Gong, Trommeln aller Art und Holzkisten. Sein erster Schlagzeug-Marathon 2006 im ehrwürdigen Wiener Musikverein brachte ihm den internationalen Durchbruch.

Zappenduster-Konzert - Das Notlicht bleibt bei Salzburger Festspielen an

18.08.11 (Georg Etscheit - dapd) -
«Keine Pultbeleuchtung, kein Notlicht», heißt es apodiktisch in der Partitur des österreichischen Komponisten Georg Friedrich Haas zu seinem 3. Streichquartett. Das 2001 entstandene Stück mit dem kryptischen Titel «In iij. Noct.» ist, so will es der Komponist, in völliger Dunkelheit zu spielen. Eine Herausforderung nicht nur für die Instrumentalisten des Stadler-Quartetts und das Publikum, sondern auch für die Organisatoren der Salzburger Festspiele, bei denen das Stück am Dienstagabend zur Aufführung kam.

Netrebko und Startenor Beczala bei Salzburger Festspielen umjubelt

16.08.11 (Agentur - dapd) -
Salzburg - Die russische Diva Anna Netrebko und der polnische Startenor Piotr Beczala sind bei den Salzburger Festspielen triumphal gefeiert worden. Die beiden Künstler waren die Protagonisten in einer konzertanten Aufführung von Peter Tschaikowskys Einakter «Iolanta», der zusammen mit Igor Strawinskys Kurzoper «Le Rossignol» am Montagabend im ausverkauften Großen Festspielhaus aufgeführt wurde.

Salzburger Festspiele und Stadt spenden 200.000 Euro für Konzerthaus in Japan

15.08.11 (Agentur - dapd) -
Salzburg - Die Organisatoren der Salzburger Festspiele und die Stadt Salzburg spenden 200.000 Euro für den Wiederaufbau der Muza Kawasaki Symphony Hall in Japan. Bei der Benefiz-Generalprobe von Peter Tschaikowskys Oper Iolanta und Igor Strawinskys Oper Le Rossignol am Samstag, an der unter anderem Anna Netrebko mitwirkte, wurden über 158.000 Euro eingespielt, wie die Organisatoren mitteilten.

Witzig geschärftes Plädoyer fürs Altern: Christoph Marthaler inszeniert Janáčeks „Věc Makropulos“ in Salzburg

11.08.11 (Peter P. Pachl) -
Die 1922 in Prag spielende Handlung um ein Elixier der ewigen Jugend haben Christoph Marthaler und Anna Viebrock ins heutige Salzburg verlegt, einen Ort, an dem der Prozentsatz der durch Schönheitsoperationen „jung“ gebliebenen Besucher besonders hoch sein dürfte.

Hart an der Kitschgrenze - Stein inszeniert Verdis «Macbeth» bei Salzburger Festspielen

04.08.11 (Georg Etscheit - dapd) -
Die Neuinszenierung von Giuseppe Verdis Oper «Macbeth» bei den Salzburger Festspielen ist am Mittwochabend begeistert gefeiert worden. Besonders lautstark applaudierte das Premierenpublikum in der Felsenreitschule dem serbischen Bassbariton Zeljko Lucic und der russischen Sopranistin Tatjana Serjan, die mit Stimmgewalt und großer Präsenz Macbeth und seine Lady verkörperten. Rückhaltlose Zustimmung wurde auch Stardirigent Riccardo Muti am Pult der Wiener Philharmoniker zuteil sowie Regie-Altmeister Peter Stein, die erstmals zusammengearbeitet hatten.
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