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Alle Artikel kategorisiert unter »Gelsenkirchen«

Tänzer im «Homeoffice»? Training in Corona-Zeiten

17.04.20 (dpa) -
Gelsenkirchen/Wuppertal - In Corona-Zeiten gehen auch Profitänzer mitunter ungewohnte Schritte. Mitglieder einiger Tanzensembles trainieren nicht nur alleine in den eigenen vier Wänden, sondern üben mit dem ein oder anderen Kollegen zusammen in Video-Telefonaten.

Theatergeburtstag in Gelsenkirchen mit Janaceks „Die Sache Makropulos“

Das Gelsenkirchener „Musiktheater im Revier“ feiert Jubiläum. Vor sechzig Jahren wurde das Haus am Kennedyplatz eröffnet und zog dank seiner außergewöhnlichen Gestaltung nicht weniger Aufmerksamkeit auf sich als der drei Jahre zuvor in Münster fertiggestellte erste Theaterneubau in der Nachkriegszeit. Das im Wesentlichen auf das Konzept des Architekten Werner Ruhnau zurückgehende Gelsenkirchener Haus lebt von seinem offenen, gläsernen Foyer und damit einer direkten Sichtachse zur Stadt. Legendär sind auch die Foyers mit ihren tiefblauen Schwämmen aus Gips, die von Yves Klein gestaltet wurden.

Im Express-Zug dem Untergang entgegen – „Rheingold“ am Musiktheater im Revier

Christoph Schulte im Walde hat für uns die Premiere von Richard Wagners „Rheingold“ am MiR in Gelsenkirchen besucht. Er erlebt ein hervorragendes Musikerinnenensemble aus dem dann noch Cornel Frey in der Rolle des Loge herauszustechen vermag. Die Inszenierung von Martin Schulz funktioniert, aber hat interpretatorisch „nichts Neues“ zu sagen, meint unser Kritiker.

Musiktheater im Revier: Generalintendant Schulz verlängert

24.01.19 (dpa) -
Gelsenkirchen - Michael Schulz bleibt in den kommenden Jahren Generalintendant des Musiktheaters im Revier. Das teilte das Musiktheater am Donnerstagabend in Gelsenkirchen mit. Der neue Vertrag gelte bis zum Jahr 2023. «Unter seiner Leitung hat nicht nur die gesellschaftspolitische Verankerung des Hauses in der Stadtgesellschaft, sondern auch die überregionale, künstlerische Bedeutung stetig zugenommen», hieß es in der Mitteilung.

Musiktheater Gelsenkirchen inszeniert Bernsteins «Mass»

27.04.18 (dpa) -
Gelsenkirchen - Zum 100. Geburtstag des US-Komponisten Leonard Bernstein (1918-1990) bringt das Musiktheater im Revier in Gelsenkirchen dessen monumentales Werk «Mass» auf die Bühne. Bernstein nannte es selbst ein «theatre piece» für Sänger, Schauspieler und Tänzer. Es geht um die römische Messe im Licht gesellschaftlicher Umbrüche.

Ohne Gespür: Dominique Horwitz vergeigt Dimitri Schostakowitschs „Moskau, Tscherjomuschki“ am MIR Gelsenkirchen

Das Problem ist seit etlichen Jahren hinlänglich bekannt: Wohnraum in Deutschland ist knapp! Knapp für junge Paare, die händeringend nach ihren ersten eigenen vier Wänden suchen, knapp für Menschen mit geringem Einkommen, für Geflüchtete, für Rentner, deren Monatsbudget mehr als prekär ausfällt. Also müssen bezahlbare „Hütten“ her! Im Jahr 2017 fehlten – je nachdem, welche Studie man heranzieht – bis zu 1,2 Millionen Wohnungen!

Großer Opernabend von enormer emotionaler Dichte – Francis Poulencs „Dialogues des Carmélites“ am Musiktheater im Revier Gelsenkirchen

Viele Jahre lang war das Essener Aalto-Theater im Ruhrgebiet quasi die „erste Adresse“ in Sachen Oper. Doch seit zwei, drei Spielzeiten verlagert sich offenbar diese Spitzenposition. Mehr und mehr entwickelt sich das Musiktheater im Revier Gelsenkirchen mit seinen Inszenierungen zum führenden Opernhaus der Metropolregion. Was sich wieder einmal bestätigt angesichts der jüngsten Premiere von Francis Poulencs „Dialogues des Carmélites“.

Gelsenkirchen «verschenkt» bedeutende Orgel nach Niedersachsen

19.05.17 (dpa) -
Gelsenkirchen/Papenburg - Die Ruhrgebietsstadt Gelsenkirchen verkauft eine der bedeutendsten deutschen Orgeln für den symbolischen Preis von einem Euro an die niedersächsische Stadt Papenburg. Die dortige St.-Antonius-Kirche übernimmt die erst vor zehn Jahren restaurierte Walcker-Orgel.

Klare Botschaft, starke Emotionen: Mieczyslaw Weinbergs Oper „Die Passagierin“ in Gelsenkirchen

Der Auftrag, „dass niemals vergessen werde“, was sich mitten im 20. Jahrhundert, inmitten einer Gesellschaft, die sich auf ihre hohe Kultur etwas einbildete – dieser Auftrag sich zu erinnern ist die wesentliche Botschaft, die in der Literatur, in der bildenden Kunst und gerade auch in der Musik nach dem Zivilisationsbruch Auschwitz steckt. Mit Mieczyslaw Weinbergs Oper „Die Passagierin“ steht nun im Gelsenkirchener Musiktheater im Revier ein Werk auf dem Spielplan, das auf besonders eindrucksvolle Weise die Erinnerung an die Gräuel der Nazis und den millionenfachen Tod von Menschen wachhalten kann.

Der Bühnenmalocher - Theatermacher Johan Simons wird 70

26.08.16 (Dorothea Hülsmeier, dpa) -
Gelsenkirchen - Dort wo Arbeiter malochen, Fabrikschlote die Kulisse bilden und die bequeme Bürgerlichkeit weit weg ist, macht Johan Simons am liebsten Theater. Das ist wohl der Grund, dass der europaweit profilierte Niederländer so stark am Ruhrgebiet hängt - abgesehen davon, dass das Revier nur eineinhalb Stunden von seiner holländischen Heimat Varik liegt. Derzeit leitet Simons erfolgreich im zweiten Jahr die Ruhrtriennale. Mitten im Trubel des sechswöchigen experimentellen Theater- und Musikfestivals wird er am 1. September 70 Jahre alt.
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