Unsere Artikel sind vielfältig kategorisiert – nutzen sie z.B. die Auflistung der populärsten Tags in der rechten Seitenleiste, oder besuchen sie die Tag-Seite. Außerdem können sie über Rubriken, Genres und Orte navigieren.

Alle Artikel kategorisiert unter »Alessandro Scarlatti«

Stationentheater und Theaterfarce

28.02.20 (Stefan Drees) -
Seit nunmehr sechs Jahren stellt das Opera Lab Berlin, 2014 vom Komponisten Evan Gardner und dem Regisseur Michael Höppner gegründet, die Idee einer radikalen musikalischen Gleichberechtigung aller Mitwirkenden in den Mittelpunkt seiner Arbeit. Wie bei allen seither präsentierten Projekten – darunter neben Gardners „Gunfighter Nation“ (2016) unter anderem eine Realisierung von Mauricio Kagels „Staatstheater“ (2017) und die Uraufführung von Brigitta Muntendorfs „Songs of Rebellion“ (2019) – profitierte auch das Ende Januar aus der Taufe gehobene Stück „Odyssey: Dead Men Die“ von der hierarchielosen Arbeitsweise des Ensembles, bei der sämtliche Aspekte der Aufführung in gemeinsamer Verantwortlichkeit entwickelt werden. Das Ergebnis machte deutlich, welche wichtigen Impulse zur Erneuerung des Musiktheaters derzeit aus der freien Szene kommen.

Pralle und anspielungsreiche Theaterfarce in Berlin: „Odyssey: Dead Men Die“ uraufgeführt

01.02.20 (Stefan Drees) -
Auf pfiffige und unterhaltsame Weise befragen Evan Gardner und das Opera Lab Berlin in „Odyssey: Dead Men Die“ (musik-)sprachliche Zusammenhänge auf ihre propagandistischen Argumentationsmuster und sparen dabei weder den antiken Dichter Homer noch die gegenwärtige Debattenkultur aus.

Emotionen, zum Greifen nah – Alessandro Scarlattis „Kain und Abel“ in Essen

Über 170 Inszenierungen hat Regisseur Dietrich W. Hilsdorf inzwischen vorgelegt – allein 19 Opernproduktionen konnte er bislang am Essener Aalto-Theater realisieren. Am vergangenen Wochenende präsentierte er seine Nummer Zwanzig mit Alessandro Scarlattis „Kain und Abel“. Erst kürzlich war das Oratorium in szenischen Umsetzungen in Paris und Berlin zu erleben. Nun also Essen.

Oberbeliebig: Uraufführung des Scarlatti-Projekts „Love, you son of a bitch“ an der Staatsoper Berlin

26.10.19 (Peter P. Pachl) -
Marketingtechnisch clever angekündigt, als eine Collage von Kompositionen von Vater und Sohn Scarlatti, als Auftakt der diesjährigen Barock-Tage der Staatsoper Unter den Linden, erweist sich das jüngste Projekt der für „alternative Formate“ geschaffenen Reihe „Linden 21“ als überaus fragwürdig – mehr Selbstzweck denn ein Chiasmus von alter und neuer Musik.

Castellucci mit Scarlattis „Il primo omicidio“ in Paris

26.01.19 (Joachim Lange) -
Bei Alessandro Scarlatti (1660-1725) ist es so ähnlich wie beim etwas jüngeren Kollegen Händel – der hat irgendwann auch Opern in das Gewand von Oratorien gepackt. Oder doch zumindest mit Hinblick auf ihre dramatische Wirkung komponiert. So kann man sie heute getrost jenseits konzertanter Strenge durchaus als Bühnenereignis zelebrieren. Scarlattis 1707 in Venedig uraufgeführter „Il primo omicidio“ (Der erste Mord) ist dafür ein Beispiel.

König Gualtiero rettet Thron und Liebe: Alessandro Scarlattis Opera Seria „Griselda“ in Kassel

24.02.12 (Andreas Hauff) -
Alessandro Scarlatti hat 114 Opern geschrieben. „Griselda“, 1721 in Rom uraufgeführt, war die letzte. Weiten Kreisen des italienischen Publikums galt der Komponist damals als zu altmodisch - und sein Werk als zu anspruchsvoll. Erst René Jacobs brachte „Griselda“ im Jahr 2000 an der Berliner Staatsoper wieder auf die Bühne. 2008 folgte das Theater Bielefeld. Nun hat sich das Hessische Staatstheater in Kassel an die schwierige Aufgabe gewagt – mit vollem Erfolg.

Scarlattis Oper „Didone delirante" im Weimarer e-werk

13.10.10 (PM) -
Alessandro Scarlattis „Didone delirante“ – „Die Wahnsinnige Dido“ – wurde am 16. Mai 1696 im Teatro San Bartolomeo in Neapel uraufgeführt. Die seit mehr als 300 Jahren nicht wieder gespielte Oper wird von der Hochschule Franz Liszt Weimar in Kooperation mit der Lautten Compagney Berlin unter Wolfgang Katschner neu auf die Bühne gebracht.

Ausgrabung: Scarlattis Oper „Didone delirante" im Goethe-Theater Bad Lauchstädt

08.07.10 (PM) -
Alessandro Scarlattis „Didone delirante“ wurde am 16. Mai 1696 im Teatro San Bartolomeo in Neapel uraufgeführt. Die seit mehr als 300 Jahren nicht wieder gespielte Oper wird von der Hochschule Franz Liszt Weimar in Kooperation mit der Lautten Compagney Berlin unter Wolfgang Katschner für das Goethe-Theater Bad Lauchstädt neu auf die Bühne gebracht.

Universeller Komponist wortgebundener Musik

03.05.10 (Hans Jörg Jans) -
Unter die Gedenktage für herausragende Komponisten fällt dieses Jahr auch der 350. Geburtstag von Alessandro Scarlatti, geboren in Palermo am 2. Mai 1660. Vergegenwärtigt man sich das Gesamtwerk Scarlattis, so mag man über die schier unglaubliche Vielzahl seiner Kompositionen staunen, noch mehr ist man aber beeindruckt von der Vielfalt seines Schaffens. Es legt sich nahe, dem Komponisten die geradezu universalistische Absicht zu unterstellen, sich in allen Stilen und Gattungen zu beweisen.
Inhalt abgleichen

Das könnte Sie auch interessieren: