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Alle Artikel kategorisiert unter »Basel Sinfonietta«

Basel Sinfonietta wurde 40 und feierte 41Plus1

20.01.22 (Roland H. Dippel) -
Zum Spezialklangkörper für Neue Musik wurde Basel Sinfonietta erst allmählich. Am Anfang, in der langen Vorbereitungsphase für das erste Konzert von 1979 bis 1981, stand der Anspruch, „anders, besonders und überraschend“ zu sein. Dass Basel Sinfonietta nach dem 2021 ‚nur‘ digital gefeierten Jubiläum vor dem dritten Abo-Konzert das Festwochenende 40Plus1 ansetzte, hat seine Berechtigung: Durch den Einsatz einer inzwischen sechsköpfigen Geschäftsstelle gewann der administrative Professionalisierungsschub des demokratisch selbstbestimmten Schweizer Klangkörpers an Stoßkraft.

Unübersehbar #43 – nmz-Streaming-Empfehlungen vom 12.3. bis zum 18.3.2021

11.03.21 (Dirk Wieschollek) -
„I Do Not Want What I Haven’t Got“: Gutes Motto. Passt immer. Gerade besonders. Unter anderem mit einer kaleidoskopisch betrachteten Sinéad O’Connor, der wunderbaren Joana Mallwitz und Algorithmen aus Basel geht’s in die neue Streamwoche. Und dann ist da natürlich noch der große Astor. Nothing Compares 2U. [jmk]

Archaischer Abend – Iannis Xenakis‘ Musiktheater „Oresteia“ in Basel

26.03.17 (Georg Rudiger) -
Eine Frau liegt, nur mit einem Slip bekleidet, reglos im Wasser. Die Projektion zu Beginn von Iannis Xenakis‘ Musiktheater „Oresteia“ in dieser Schweizer Erstaufführung am Theater Basel erinnert an den syrischen Jungen, der im Herbst 2015 tot an den türkischen Strand gespült wurde. Am Ende des rund hundertminütigen, ohne Pause gespielten Musiktheaterabends lässt Regisseur Calixto Bieito dieses Bild nochmals an die Leinwand werfen (Video: Sarah Derendinger, Kostüme: Ingo Krügler), ohne zuvor diesen Bogen inhaltlich vorbereitet zu haben.

„Neben Shakespeare etwas Breakdance“ – 35 Jahre Basel Sinfonietta

27.04.16 (Christian Kröber) -
Auch wenn die literarische Welt in diesen Tagen den 400. Todestag des englischen Dichters feiert, stammt die Schlagzeile aus dem Juni 1992, als Basel Sinfonietta noch mit ein wenig Radau auf sich aufmerksam machen musste. Doch diese Zeiten sind vorbei. Und aus der Idee des jungen Trompeters Ruedi Lindner und seinem Studienkollegen, dem Bassisten und Dirigenten, Joel Jenny, ein basisdemokratisches Orchester zu gründen, ist nach 35 Jahren ein in der Schweiz und dem europäischen Ausland anerkanntes Spezialensemble mit Schwerpunkt auf das Zeitgenössische geworden.

Utopie verwirklicht

29.09.10 (Reinmar Wagner) -
„30 Jahre Utopie“ – unter dieses Motto stellt die basel sinfonietta ihre Jubiläums-Saison. Die praktizierte Utopie eines selbst verwalteten und demokratisch organisierten Sinfonieorchesters ist auch nach dreißigjähriger Realität noch immer eine große Ausnahme in der Musikszene. Für die sinfonietta ist der 30. Geburtstag kein Grund zu Nostalgie und Rückschau: Die aktuelle Saison-Broschüre zeigt die Musiker, wie sie sich mutig, in futuristischen Plastik-Anzügen oder sogar mit Raketen-Antrieb, auf den Weg in die Zukunft machen. Dieselbe Aufbruchstimmung herrschte auch 1980, als eine Gruppe enthusiastischer junger Musiker-Idealisten aus der Region Basel sich in das Abenteuer eines selbstbestimmten Sinfonieorchesters stürzte.

Musikalischer Brückenschlag von Basel nach Baku

27.12.09 (Barbara Haack) -
Einmal Basel–Baku und zurück. Eine Konzertreise in die Hauptstadt von Aserbaidschan an die Grenze Europas (andere sagen: an den Rand Asiens) gehört auch für die Musiker der Basel Sinfonietta nicht zum beruflichen Alltag – obwohl sich das als Verein organisierte und damit wesentlich durch die Musiker bestimmte Profi-Orchester durchaus gerne ungewöhnliche Programme und Projekte verordnet. Aserbaidschan aber ist sehr weit weg – nicht nur in Kilometern. Wer kennt schon dieses Land zwischen Georgien, Russland, Armenien und Iran? Das mit seinen Ölfeldern am und im Kaspischen Meer so reich sein könnte – aber so viel Armut zeigt? Für Europäer ist Aserbaidschan ein fremdes Land.
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