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Alle Artikel kategorisiert unter »Christoph Ogiermann«

Dystopisches Vergnügen

17.11.21 (Dirk Wieschollek) -
Das Grazer Label TONTO ist in Österreich eine Bastion experimenteller Elektronik mit subkulturellem Charme +++ Kein Geheimnis, dass die CD als musikalisches Speichermedium ein Auslaufmodell ist. Im Angesicht der Tatsache, dass das Leben heute zu einem Großteil am Bildschirm stattfindet, entdecken Musik-Künstler*innen, die multimedial unterwegs sind, zunehmend auch den Stick als Transportmittel. Niklas Seidl zum Beispiel.

Zwischen Anarchie und Diversität

02.04.17 (Philip Krechlak) -
Am Ende herrschte absolute Anarchie. Nein, vielmehr deren Überwindung durch die Teilnehmenden selbst. Andere Kongresse schließen meist im Plenum. Dozenten, Workshopleiter und andere Verantwortliche präsentieren ihre Ergebnisse und Erkenntnisse der vergangenen Tage in geregelter und strukturierter Form.

Über-Performativ und reichlich weiblich – Das Festival Eclat in Stuttgart am ersten Februarwochenende

06.02.17 (Andreas Kolb) -
Stuttgarts größtes Festival für Neue Musik nennt sich Eclat, hätte aber dieses Jahr auch den Titel „Plädoyer für selbstbewusste Komponistinnen“ tragen können: Als ein solches hatten die künstlerischen Leiterinnen Christine Fischer und Lydia Jeschke das Programm der beiden ersten Tage formuliert. Jung, weiblich, und visuell – das war ein gemeinsamer Tenor, dennoch hätten die acht ersten Konzerte aus weiblicher Feder unterschiedlicher nicht sein können. Einzig der Hang zum Über-Performativen, zum Konzept, kurz zu einer Gehaltsästhetik ganz im Sinne eines Harry Lehmann, war ihnen gemeinsam.

Klangmaterial für die goldene Festplatte

Hinein ins kalte Wasser?! Menschen, die noch nie gemeinsam mit einem Komponisten und zahlreichen anderen Mitbewohnern in ihrer Stadt ein neues Projekt mit zeitgenössischer Musik entwickelt haben, entdecken für sich die Faszination bis dahin buchstäblich unerhörter Klänge. So oder so ähnlich ließe sich die Motivation beschreiben, die hinter dem Projekt „Spurensuche“ steht, das im Oktober sieben baden-württembergische Städte kulturell bewegen wird. Städte, in denen fraglos schon lange musiziert wird, die aber bislang kaum dadurch aufgefallen sind, dass dabei speziell Neue Musik eine größere Rolle gespielt hat. Schon gar nicht bei den hier im Mittelpunkt stehenden Laien-Ensembles wie Kirchenchören, Kantoreien, Blaskapellen, Musikschulorchestern und Gospel-Formationen.

Im Zeichen der deutsch-französischen Beziehungen

01.03.13 (Barbara Eckle) -
Brüderschaft und Verbrüderung stehen in der Kultur schon lange hoch im Trend und werden gerne – besonders bei aktuellem Anlass – als musikdramaturgische Rahmenstifter bemüht. Leicht kann dabei auch der Eindruck entstehen, man verspreche sich daraus eine Form von notwendiger Rechtfertigung der Musik, ein Attestat ihrer Relevanz, die eigentlich selbstverständlich ist – oder zumindest sein sollte; denn was ist die Bedeutung eines bestimmten Werks innerhalb und was außerhalb eines solchen dramaturgischen Kontextes? Diese Frage taucht immer wieder auf beim Gang durch die diesjährige Ausgabe des Festivals Ultraschall, das seinen Hauptschwerpunkt anlässlich des vor genau 50 Jahren geschlossenen Elysée-Vertrags ins Zeichen der deutsch-französischen Beziehung gestellt hat.

Von Instrumenten und anderen Arbeitsplätzen

04.12.12 (Tim Schomacker) -
Das Entscheidenkönnen (und Entscheidenmüssen) ist ursächlich mit dem Begriff der Freiheit verknüpft. Freiheiten mussten (und müssen) erkämpft werden, politische wie künstlerische. Spätestens ab dem Moment ihrer Erlangung aber muss Freiheit auch ausgehalten werden. In diesem Sinne sind Auswählen und Entscheiden jene Arbeit, die die erlangte Freiheit zur permamenten Bestätigung notwendig braucht. In diesem Sinne lieferten gut zwanzig Aufführungen in fünf Konzerten des Festivals (neben vielem anderen) auch Modelle für die Funktionsweise dieser Konstruktion: „Freiheit“.

Lesarten der Landesgeschichte: Christoph Ogiermanns „Selbstermächtigungsgesetze“ im Stuttgarter Haus der Geschichte

Demokratisierung und Bürgerbeteiligung sind Stichworte, die gerade in Stuttgart neuerdings alle im Munde führen. Christoph Ogiermanns Aufführung mit 100 Schülern im Haus der Geschichte versteht sich – so die Ankündigung – als „ein mit multiplen Klängen aufgeladener künstlerischer Kommentar zur jüngsten Geschichte der Menschen unseres Landes“.

Uraufführungen 2010/01

29.09.10 (Rainer Nonnenmann) -
So bunt, ideenreich und ebenso vollmundig vielversprechend wie zugleich hart an den Realitäten des täglichen Lebens wurde schon lange keine Musikveranstaltung mehr angekündigt. Auch geht es um nicht weniger als „Zukunftsmusik“. Das „Festival innovativer Musik“ (www.zukunftsmusik-das-festival.de) bringt vom 1. bis 10. Oktober zwölf zumeist interdisziplinäre Projekte von Komponisten und Künstlern der jüngeren und jüngsten Generation an zwölf Orte im Ballungsraum Stuttgart. Veranstalter sind die KulturRegion Stuttgart, Musik der Jahrhunderte und das Netzwerk Süd in Verbindung mit den Kulturämtern der Landeshauptstadt sowie der weiteren elf beteiligten Gemeinden.
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