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Alle Artikel kategorisiert unter »Christoph Willibald Gluck«

Opernbesucher schauen mit VR-Brillen in die Unterwelt

09.03.20 (dpa) -
Augsburg - Das Augsburger Staatstheater will bei einer Operninszenierung erstmals eine reale Inszenierung mit Virtual Reality (VR) mischen. Bei der Aufführung der Oper «Orfeo ed Euridice» von Christoph Willibald Gluck (ab 16. Mai) sollen rund 500 VR-Brillen an das Publikum verteilt werden. In mehreren Szenen sollen die Zuschauer dann die in dem Stück vorkommende Unterwelt per Computeranimation erleben.

Viel Atmosphäre, wenig Verdichtung: Glucks „Orphée“ in John Neumeiers Regie in Baden-Baden

30.09.19 (Georg Rudiger) -
Zur Saisoneröffnung im Festspielhaus Baden-Baden setzte der neue Intendant Benedikt Stampa Christoph Willibald Glucks „Orphée et Eurydice“ in der Pariser Fassung aufs Programm, in einer bereits anderenorts gespielten Inszenierung des Choreographen John Neumeier. Georg Rudiger ist nicht begeistert:

Zertanztes Frauenschicksal – Cherkaoui scheitert in München an Glucks „Alceste“

28.05.19 (Wolf-Dieter Peter) -
Dienen – gar sich opfern? Ganz schön uncool in unseren Zeiten der Egomanen und ihrer Ego-Trips! Oder: typisch alter Opernstoff, irgendwie mythisch entrückt. Dann hat Christoph Willibald Gluck auch noch quasi-religiöse Ritualtänze, Pantomimen-, Kampf- und Feier-Musik in die Handlung integriert. Eine spezielle Herausforderung, weshalb der Belgier Cherkaoui mit seiner Tanzkompagnie Eastman für die Neuinszenierung an der Bayerische Staatsoper verpflichtet wurde. Wolf-Dieter Peter bleibt von der Inszenierung enttäuscht zurück.

Phantastischer Oktober in Wien – Offenbachs „Hoffmann“ an der Volksoper, Glucks „Armide“ an der Staatsoper

18.10.16 (Frieder Reininghaus) -
Auf die als Introduktion üblichen Orchesterschläge folgt erst einmal eine Unterbrechung. Der Teufel gebietet Ruhe und klagt über die Grenzen seiner Macht. Es gelinge ihm einfach nicht, verkündet er, Offenbachs „Contes d’Hoffmann“ wieder aus der Welt zu schaffen. Dabei habe er für den Tod des Komponisten vor der Fertigstellung des 5. Akts gesorgt, für eine sinnentstellende Bearbeitung im Vorfeld der Uraufführung im Februar 1881 und für den Brand des Ringtheaters bei der zweiten Wiener Vorstellung von „Hoffmanns Erzählungen“ im Dezember 1881 (384 Tote).

Die Eröffnung der Ruhrtriiiennale mit Volksfest, Festrede und Glucks „Alceste“

14.08.16 (Frieder Reininghaus) -
Die Musik kommt nicht allein des Wegs bei der von Johan Simons kuratierten Ruhrtriiiennale. Sie erscheint, stärker noch als bei den ihm vorangegangenen Intendanten, flankiert von einer Fülle sozialer, rhetorischer und bildkünstlerischer Bemühungen. Aber sie dürfte fortdauern der bedeutsamste Faktor sein bei der neuen Nutzung der Industrie-Ruinen und -Brachen seit der Jahrhundertwende. Die neuerlich mit Fragezeichen versehenen Leitbegriffe der ersten französischen Revolution geben die Denk- und Blickrichtung vor: Freiheit? Gleichheit? Brüderlichkeit? Noch einmal werden die längst (und eigentlich von Anfang an) obsoleten Parolen „befragt“, „abgeklopft“ – umgespült und sogar in anachronistischer Weise für Christoph Willibald Glucks Wiener Hofoper „Alceste“ in Anspruch genommen.

Gluck-Festspiele: «Iphigenie» von Gluck, Piccinni und Cherubini

12.07.16 (dpa) -
Nürnberg - Der Pariser Opernstreit um den oberpfälzischen Komponisten Christoph Willibald Gluck ist legendär - und wirkt bis heute nach: Die sechsten Gluck-Opern-Festspiele in Nürnberg stehen von Samstag an unter dem Motto «Zeitkultur/Streitkultur». Eröffnet werden die zweiwöchigen Festspiele mit dem lettischen Opernstar Elina Garanca und Werken von Georges Bizet, Jules Massenet und Camille Saint-Saëns.

Ein reanimierter Gluck: „Orpheus und Eurydike“ in Kiel

09.05.16 (Arndt Voß) -
Der Mythos von Orpheus und Eurydike lebt, ergreift auch heute noch, unter anderem in Christoph Willibald Glucks nun schon 250 Jahre alten Version mit ihrem Happy End. Die Kieler Oper hat ihr in einer intelligenten Inszenierung neues Leben eingehaucht, ließ sie überraschend tragisch ausgehen, ein Ende, das der alte Ritter Gluck vermieden hatte und das doch grandios in unsere Zeit passt.

Glucks „Orfeo ed Euridice“ an der Berliner Staatsoper

25.03.16 (Peter P. Pachl) -
Während Daniel Barenboim im halbhoch gefahrenen Orchestergraben mit Christoph Willibald Glucks Fest-Ouvertüre zur Azione teatrale per musica „Orfeo ed Euridice“ die Festtage 2016 an der Staatsoper eröffnet, fährt Orfeo bereits seine tote Frau im weißen Ballkleid auf einer Bahre vorbei. Das sieht der Zuschauer durch einen Sichtschlitz vor brennendem Trauerholzstoß. Nachdem sich der Vorhang mit der Aufschrift „Das hoffnungslos offene Tor“ gehoben hat, zieht Orfeo der Gattin das weiße Ballkleid aus.

Staatsoper eröffnet Festtage mit «Orfeo ed Euridice»

18.03.16 (dpa) -
Berlin - Die Berliner Staatsoper eröffnet ihre Festtage am Freitagabend (19.00 Uhr) mit der Premiere von «Orfeo ed Euridice». Das Bühnenbild hat Stararchitekt Frank Gehry aus Los Angeles entworfen. Die Oper von Christoph Willibald Gluck erzählt, wie Orpheus die Götter der Unterwelt mit seinem Gesang umgarnt, um seine Geliebte Eurydike zurück ins Leben zu holen.

Architekt Frank Gehry übernimmt Bühnenbild für Gluck-Oper «Orfeo ed Euridice» in Berlin

30.03.15 (dpa) -
Berlin - Stararchitekt Frank Gehry (86) wird von der Berliner Staatsoper engagiert. Gehry werde für Christoph Willibald Glucks Oper «Orfeo ed Euridice» das Bühnenbild entwerfen, teilte die Staatsoper am Montag mit. Die Neuproduktion unter Regie von Intendant und Regisseur Jürgen Flimm sowie der musikalischen Leitung von Daniel Barenboim soll am 18. März 2016 zu den Festtagen der Staatsoper Premiere feiern.
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